Honor: Neues Magic 2 mit Slider und ohne Notch vorgestellt

Honor hat sein neues Top-Smartphone Magic 2 präsentiert, das ohne sichtbare Frontkamera und einem bis an den Rand reichenden Display kommt. Die Kamera ist mit zwei Hilfsobjektiven in einem Slider-Mechanismus versteckt, auch auf der Rückseite kommen drei Kameras zum Einsatz.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Magic 2 hat einen Slide-Mechanismus.
Das Magic 2 hat einen Slide-Mechanismus. (Bild: Honor)

Mit dem Magic 2 hat Huaweis Tochterunternehmen Honor ein neues Android-Smartphone im Oberklassebereich vorgestellt, das über einen Slider-Mechanismus verfügt. Erstmals gezeigt hatte der chinesische Hersteller das Gerät auf der Ifa 2018, ohne jedoch nähere Informationen dazu bereitzustellen.

Im Slider des Magic 2 ist eine 16-Megapixel-Frontkamera mit zwei unterstützenden 2-Megapixel-Objektiven eingebaut. Da diese Dreierphalanx nicht auf der Vorderseite des Smartphones untergebracht ist, reicht das 6,39 Zoll große OLED-Display mit einer Auflösung von 2.340 x 1.080 Pixeln bis an den oberen Rand - auch ohne eine Notch. Am unteren Rand hat das Magic 2 einen etwas breiteren Rahmen, insgesamt ist der Rahmen um den Bildschirm aber sehr schmal.

Die unterstützenden Kameras der Frontkamera dienen der Tiefenschärfegewinnung und der Gesichtsentsperrung. Um das Smartphone mit einem Gesichtsscan entsperren zu können, müssen Nutzer den Slider aufschieben - dies geschieht manuell. Wer keine Lust hat, jedes Mal den Schiebemechanismus zu bedienen, kann als biometrische Entsperrung auch den unter dem Displayglas eingebauten Fingerabdrucksensor verwenden.

Auf der Rückseite hat das Magic 2 ebenfalls eine Dreifachkamera. Diese besteht aus einem 16-Megapixel-Sensor, der durch einen monochromen 24-Pixel-Sensor und einen dritten 16-Megapixel-Sensor unterstützt wird. Anders als beim P20 Pro von Huawei, das ebenfalls eine Dreifachkamera hat, ist das dritte Objektiv beim Magic 2 kein Teleobjektiv, sondern ein Superweitwinkel. Entsprechend ist die Hauptkamera eine Mischung aus der des P20 Pro und der des Mate 20 Pro.

Im Inneren des Magic 2 arbeitet Huaweis Kirin-980-Prozessor mit Dual-NPU (Neural Processing Unit). Entsprechend kann das Smartphone Szenen bei der Kameraaufnahme erkennen und die Bildoptionen einstellen. Der Arbeitsspeicher ist je nach Ausstattungsvariante 6 oder 8 GByte groß, der eingebaute Flash-Speicher 128 oder 256 GByte.

  • Das Honor Magic 2 hat jeweils drei Kameras auf der Front- und de Rückseite. Die Frontkameras sind in einem Slider versteckt. (Bild: Honor)
  • Das OLED-Display ist 6,39 Zoll groß. (Bild: Honor)
  • Der Slider wird manuell betätigt. (Bild: Honor)
  • Das dritte Objektiv der Hauptkamera ist ein Superweitwinkel. (Bild: Honor)
Das Honor Magic 2 hat jeweils drei Kameras auf der Front- und de Rückseite. Die Frontkameras sind in einem Slider versteckt. (Bild: Honor)

Das Magic 2 unterstützt LTE auf den in Deutschland wichtigen Frequenzbändern 3 und 8, nicht jedoch 20. Es ist aber denkbar, dass Honor - so das Smartphone nach Deutschland kommt - auch eine Version mit dem Band 20 anbietet. Wer sich das Magic 2 über einen Importhändler kauft, sollte aber damit rechnen, nicht überall in Deutschland guten LTE-Empfang zu haben.

Ausgeliefert wird das Magic 2 mit Android 9.0 und der Benutzeroberfläche Magic 2.0. Diese beinhaltet auch einen neuen Sprachassistenten. Ob dieser bei einem Deutschlandstart mit an Bord ist, ist unklar. Der Akku hat eine Nennladung von 3.500 mAh und lässt sich über ein 40-Watt-Netzteil schnellladen.

Das Magic 2 kostet in China mit 6 GByte Arbeitsspeicher und 128 GByte Flashspeicher umgerechnet 480 Euro. Mit 8 GByte RAM steigt der Preis auf 545 Euro. Mit 8 GByte Arbeitsspeicher und 256 GByte Flash-Speicher kostet das Magic 2 umgerechnet 610 Euro. Für den chinesischen Markt sind das relativ hohe Preise.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Militär
China gelingt Durchbruch bei Abwehr von Hyperschallraketen

Das Shanghai Institute of Mechanical and Electrical Engineering hat einen Durchbruch bei der Erforschung eines Abwehrsystems für Hyperschallwaffen erzielt.

Militär: China gelingt Durchbruch bei Abwehr von Hyperschallraketen
Artikel
  1. T-1000: Roboter aus Metall kann sich verflüssigen
    T-1000
    Roboter aus Metall kann sich verflüssigen

    Ein Team aus den USA und China hat einen Roboter entwickelt, der seinen Aggregatzustand von fest zu flüssig und zurück ändern kann.

  2. David Limp: Amazons Alexa-Chef will an Alexa festhalten
    David Limp
    Amazons Alexa-Chef will an Alexa festhalten

    Amazon will die Bemühungen intensivieren, direkt mit Alexa Geld zu verdienen.

  3. Virtualisieren mit Windows, Teil 3: Betrieb und Pflege von VMs mit Hyper-V
    Virtualisieren mit Windows, Teil 3
    Betrieb und Pflege von VMs mit Hyper-V

    Hyper-V ist ein Hypervisor, um VMs effizient verwalten zu können. Trotz einiger weniger Schwächen ist es eine gute Virtualisierungssoftware, wir stellen sie in drei Teilen vor. Im letzten geht es um Betrieb und Pflege der VMs.
    Eine Anleitung von Holger Voges

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PCGH Cyber Week - Rabatte bis 50% • Acer Predator 32" WQHD 170Hz 529€ • MindStar-Tiefstpreise: MSI RTX 4090 1.982€, Sapphire RX 7900 XT 939€ • Philips Hue bis -50% • Asus Gaming-Laptops bis -25% • XFX Radeon RX 7900 XTX 1.199€ • Kingston 2TB 112,90€ • Nanoleaf bis -25% [Werbung]
    •  /