Solide Leistung

Durch den dünnen Displayrand ist die Webcam in eine per Fingerdruck aufklappbare Taste gewandert, wie es auch beim Huawei Matebook X der Fall ist. So sehen wir in Videokonferenzen zwar majestätisch, aber durch die Froschperspektive wenig schmeichelhaft aus. Die Qualität der 1080p-Webcam an sich geht in Ordnung, ein enormes Rauschen konnten wir nicht feststellen.

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Huawei hat sich beim Honor-Notebook für AMDs aktuelle Mobilprozessorserie Renoir entschieden - genauer gesagt den Ryzen 5 4600H. Der ist mit seinen sechs Kernen und zwölf Threads bei hier eingestellten 42 Watt Leistungsbudget schon auf dem Papier recht schnell. Bestätigen können wir die starke Leistung dann in Benchmarks und ein paar Spielen.

Im Mehrkernbenchmark Cinebench R20 erreicht das System 3.200 Punkte. Auch nach mehreren Durchläufen nimmt dieser Wert um nicht mehr als 10 Prozent auf 2.930 Punkte ab. Im Cinebench-R20-Single-Core-Test sind 454 Punkte möglich. Das zeigt, dass Intel mit neuen Tiger-Lake-Prozessoren pro Kern effizienter ist. Allerdings können sich AMD-CPUs wesentlich mehr Threads bedienen, was in parallelisierten Anwendungen von Vorteil ist.

  • Honor Magicbook Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse links (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse rechts (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Notebook ist ein AMD-Prozessor verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera in der aufklappbaren Taste (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur tippt sich gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist für Innenräume hell genug. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Honor Magicbook Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lautsprecher sind etwas zu prominent für unseren Geschmack. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Honor Magicbook Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Honor Magicbook Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Innenleben des Magicbook Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Freier 2,5-Zoll-Slot (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • M.2-SSD (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Leiser Lüfter (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • WLAN-Modul (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Akku (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Webcam mit Froschperspektive (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Akkulaufzeit in PCMark10 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Renderzeit in Blender 2.9 im BMW-Benchmark (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Frameraten CS:GO Ultra-Details/1080p (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Farbraumabdeckung des Displays (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Farbraumabdeckung und Genauigkeit (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Leistung in PCMark10 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Akkulaufzeit in Powermark (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Frameraten Rise of The Tomb Raider Low Details/1080p (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wall-Time Y-Cruncher (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Die Webcam mit Froschperspektive (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Das Komprimieren und die Dekomprimierung von Zip-Archiven sind für die AMD-CPU kein Problem. Im in 7-Zip eingebauten Benchmark werden 34.438 MIPS beim Komprimieren und 58.717 MIPS beim Dekomprimieren erreicht. Das ist ein guter Wert, allerdings recht niedrig, wenn wir uns die Leistung eines 28-Watt-Tiger-Lake-Chips anschauen: Der i7-1165G7 von Intel erreicht in diesem Test 43.230 MIPS bei der Dekomprimierung und 40.668 MIPS bei der Komprimierung von Dateien.

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Im Pi-Berechnungsbenchmark y-Cruncher erreicht das System eine Zeit von 105,9 Sekunden und platziert sich damit unter dem Tiger Lake mit 28 Watt (65,2 Sekunden) und unter dem Ryzen 7 4700U mit 25 Watt und 79,4 Sekunden. Der kann sich mit seinen 16 Threads zu den 12 Threads unseres Testmusters einen Vorteil errechnen.

HONOR MagicBook Pro Laptop, 40,9 cm (16,1 Zoll), Full HD IPS, 512 GB PCIe SSD, 16 GB RAM, AMD Ryzen 5 4600H, Fingerabdrucksensor, Windows 10 Home - Space Grey

In älteren Spielen gut nutzbar

Sowohl in Büroanwendungen als auch Photoshop und in einigen Games überzeugt der Ryzen 5 4600H. Bei Letzterem zählt die integrierte RX-Vega-GPU. In CS:GO werden in nativer Full-HD-Auflösung auf sehr hohen Details immerhin noch durchschnittlich etwa 53 fps erreicht. Für schnellere Bildraten können wir die Details auch etwas herunterschrauben. So werden stabile 60 fps auch mit integrierter GPU möglich.

  • Honor Magicbook Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse links (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Anschlüsse rechts (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Notebook ist ein AMD-Prozessor verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Kamera in der aufklappbaren Taste (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur tippt sich gut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist für Innenräume hell genug. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Honor Magicbook Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Lautsprecher sind etwas zu prominent für unseren Geschmack. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Honor Magicbook Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Honor Magicbook Pro (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Innenleben des Magicbook Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Freier 2,5-Zoll-Slot (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • M.2-SSD (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Leiser Lüfter (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • WLAN-Modul (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Akku (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die Webcam mit Froschperspektive (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Akkulaufzeit in PCMark10 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Renderzeit in Blender 2.9 im BMW-Benchmark (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Frameraten CS:GO Ultra-Details/1080p (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Farbraumabdeckung des Displays (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Farbraumabdeckung und Genauigkeit (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Leistung in PCMark10 (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Akkulaufzeit in Powermark (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Frameraten Rise of The Tomb Raider Low Details/1080p (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Wall-Time Y-Cruncher (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Frameraten CS:GO Ultra-Details/1080p (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Im Action-Adventure Shadow of the Tomb Raider sieht das anders aus: Selbst bei niedrigen Details werden im Schnitt nur 20 fps und damit kaum spielbare Bildraten erreicht. Das war zu erwarten und wir würden Personen, die aktuelle und grafisch anspruchsvolle Titel spielen möchten, ein Notebook mit dedizierter GPU empfehlen. Im 900-Euro-Bereich gibt es bereits einige Geräte mit 15,6-Zoll-Display.

Wenige davon dürften aber so angenehm ruhig laufen wie das Magicbook Pro.

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 Honor Magicbook Pro im Test: Viel richtig gemacht für 900 EuroLeise, aber warm 
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