Honor Magic Vs im Test: Endlich ein offizieller Konkurrent für Samsungs Fold?

Mit dem Magic Vs von Honor bekommt Samsungs Galaxy-Fold-Serie Konkurrenz in Deutschland. Im Test überzeugt die Hardware mehr als die Software.

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Das halb aufgeklappte Honor Magic Vs
Das halb aufgeklappte Honor Magic Vs (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Honors faltbares Smartphone Magic Vs ist ab sofort auch in Deutschland bestellbar – und zusammen mit Googles neuem Pixel Fold eines der wenigen offiziell erhältlichen Konkurrenzgeräte zu Samsungs Galaxy Z Fold 4. Andere Geräte müssen importiert werden, beispielsweise die von Oppo. Golem.de hat sich das Magic Vs im Test angeschaut und viele gute Punkte gefunden. Bei der Software sollte Honor an einigen Stellen noch nacharbeiten.

Inhalt:
  1. Honor Magic Vs im Test: Endlich ein offizieller Konkurrent für Samsungs Fold?
  2. Innendisplay mit unauffälligem Falz
  3. Ohne weiteres keine Selbstporträts mit Hauptkamera möglich
  4. Honor Magic Vs: Verfügbarkeit und Fazit

Beim Aufbau des Magic Vs verfolgt Honor das gleiche Prinzip wie Samsung beim Galaxy Z Fold 4 und Google beim Pixel Fold: Das Smartphone hat einen Außenbildschirm, auf dem wir unsere täglichen Dinge erledigen können, und ein inneres, faltbares Display. Dieses eignet sich gut für Medienanwendungen, aber auch für Multitasking oder zum Lesen.

Das Außendisplay ist 6,45 Zoll groß und hat eine Auflösung von 2.460 x 1.080 Pixeln. Mit einem Seitenverhältnis von 21,3:9 ist der Bildschirm deutlich breiter als der des Galaxy Z Fold 4, was wir im Alltag schnell bemerken: Texte lassen sich einfacher tippen, grundsätzlich ist die Nutzung von Apps aufgrund der größeren Breite angenehmer.

Außendisplay mit 120 Hz, Innendisplay mit 90 Hz

Der Außenbildschirm unterstützt 120 Hz, das Innendisplay 90 Hz. Der innere Bildschirm ist aufgeklappt 7,9 Zoll groß und damit in der Diagonale etwas größer als beim Fold 4. Die Auflösung liegt bei 2.272 x 1.984 Pixeln, das Seitenverhältnis beträgt 10,3:9. Aufgrund des breiteren Außendisplays ist auch der innere Bildschirm etwas quadratischer als der des Fold 4. Das Pixel Fold hat einen noch breiteren Außenbildschirm und ein nahezu quadratisches Innendisplay.

  • Der Innenbildschirm des Magic Vs ist 7,9 Zoll groß. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Falz in der Mitte ist sichtbar, aber wesentlich weniger scharf als beim Galaxy Z Fold 4 von Samsung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das aufgeklappte Magic Vs ist sehr schmal. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Scharnier besteht Honor zufolge aus wenigen Teilen und läuft geschmeidig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Scharnier ist fest genug, um das Magic Vs aufstellen zu können. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rückseite des Magic Vs ist aus mattem Glas. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch zusammengeklappt ist das Magic Vs nicht zu dick, um es bequem in der Hosentasche zu tragen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Außendisplay ist 6,45 Zoll groß und breit genug, um es bequem zu nutzen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Verarbeitung des Magic Vs ist sehr hochwertig. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Displayrand im Scharnierbereich ist durch Kunststoffnasen geschützt.
  • Das aufgeklappte Honor Magic Vs (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Dreifachkamera macht gute Fotos. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Belichtung bei Tageslichtaufnahmen ist grundsätzlich gut, der Weißabgleich stimmt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Telekamera hat eine dreifache optische Vergrößerung. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Digital ist bis zu zehnfacher Zoom möglich, der noch gut nutzbar ist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auffällig ist, dass die Kamera im HDR-Modus eine hohe Sättigung aufweist. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Superweitwinkelkamera hat 50 Megapixel. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera kommt auch mit hellen Objekten gut zurecht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Vor allem Grüntöne erscheinen uns sehr intensiv. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein schnüffelnder Hund (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei der Superweitwinkelkamera haben wir den Eindruck, dass es keine besonders starke Entzerrung an den Rändern gibt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Im dunklen Bereich links unten sind deutlich Artefakte zu erkennen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Bei Nachtaufnahmen sind vor allem bei Nutzung der Hauptkamera Artefakte in den dunklen Bereichen zu sehen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Der Innenbildschirm des Magic Vs ist 7,9 Zoll groß. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Der Innenbildschirm ist mit einer Fläche von knapp 200 cm/m² größer als der des Fold 4 (183 cm/m²). Wir finden das größere Platzangebot sowie das breitere Format auch beim Innendisplay praktisch, da wir für Multitasking das Magic Vs seltener drehen müssen als das Fold 4, um mehr Platz in der Breite zu haben.

Das Scharnier des Magic Vs macht einen stabilen Eindruck. Honor zufolge konnte die Anzahl der beweglichen Teile von über 80 auf vier reduziert werden; wir vermuten, dass der Hersteller Teilegruppen großzügig zusammengefasst hat. Das Scharnier hat keine Zahnräder, was wir beim Aufklappen merken – im Positiven wie im Negativen.

Positiv ist, dass der Mechanismus weich und geschmeidig läuft, es ist kein Knacken oder Knirschen zu hören. Dafür packt das Scharnier nicht so fest zu wie das des Fold 4: Klappen wir das Magic Vs komplett auf, wollen die beiden Hälften zunächst nicht im 180-Winkel bleiben. Stabil bleibt das Smartphone erst, nachdem wir es einige Sekunden in dieser Position verwendet haben. Bei teilweisem Aufklappen packt das Scharnier auch oft nach einigen Sekunden fest zu.

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Innendisplay mit unauffälligem Falz 
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