Abo
  • Services:

Honor 9 Lite im Test: Gutes Smartphone mit zwei Frontkameras für 230 Euro

Mit dem Honor 9 Lite hat Huawei einen eigenen Konkurrenten zu seinem guten Mittelklasse-Smartphone P Smart vorgestellt: Das Gerät kommt mit einem 2-zu-1-Display, einem Glasgehäuse und Dual-Kameras auf der Vorder- und der Rückseite. 230 Euro sind dafür ein guter Preis.

Ein Test von veröffentlicht am
Das Honor 9 Lite hat eine stark spiegelnde Rückseite.
Das Honor 9 Lite hat eine stark spiegelnde Rückseite. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Huawei hat über sein Tochterunternehmen Honor das neue Smartphone 9 Lite vorgestellt. Das Gerät richtet sich an Nutzer im Mittelklassebereich und kostet 230 Euro. Golem.de konnte sich das Smartphone zum Verkaufsstart bereits anschauen - und feststellen, dass der angesetzte Preis von 230 Euro ein gutes Angebot ist.

Inhalt:
  1. Honor 9 Lite im Test: Gutes Smartphone mit zwei Frontkameras für 230 Euro
  2. Dual-Kamera auf Vorder- und Rückseite
  3. Verfügbarkeit und Fazit

Das Honor 9 Lite hat eine nahezu identische Ausstattung wie Huaweis kürzlich vorgestelltes P Smart: Das Display ist 5,65 Zoll groß, im Inneren arbeitet ein Kirin 659 als SoC, der Arbeitsspeicher ist 3 GByte groß. Das 9 Lite unterscheidet sich allerdings bei der Kameraausstattung und dem Gehäusematerial vom P Smart.

  • Die Dual-Kamera auf der Rückseite macht gute Fotos. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Auch mit der Frontkamera können wir Porträts machen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Honor 9 Lite ist Huaweis neues Mittelklasse-Smartphone, das wie das P Smart mit einem 5,65-Zoll-Display erscheint. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Honor 9 Lite hat auf der Rückseite eine Dual-Kamera, mit der wir Porträtaufnahmen mit unscharf maskiertem Hintergrund machen können. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Smartphone hat auch auf der Vorderseite eine Dual-Kamera, weshalb wir auch hier Porträtfotos machen können. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse ist aus Kunststoff und Glas, im Inneren arbeitet ein Kirin 659. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite ist aus Glas und spiegelt sehr stark. Zudem ist die Oberfläche sehr rutschig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die spiegelnde Rückseite des Honor 9 Lite (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Honor 9 Lite hat auf der Rückseite eine Dual-Kamera, mit der wir Porträtaufnahmen mit unscharf maskiertem Hintergrund machen können. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der LC-Bildschirm des 9 Lite hat ein Format von 2:1, oder 18:9, wie es der Hersteller ausdrückt. Die Auflösung liegt bei 2.160 x 1.080 Pixeln, die Pixeldichte beträgt entsprechend 428 ppi. Das reicht problemlos aus, um Inhalte scharf anzuzeigen. Von der Qualität her können wir keine Unterschiede zum Bildschirm des P Smart ausmachen: Das 9 Lite ist ausreichend blickwinkelstabil, die Farben sind neutral - besonders für ein Gerät dieser Preisklasse können wir beim Display nichts beanstanden.

Gehäuse aus Glas ist gut verarbeitet, aber rutschig

Anders als das P Smart hat das Honor 9 Lite kein Gehäuse aus Metall. Der Rahmen ist aus Kunststoff, die Rückseite aus stark spiegelndem Glas. Das Smartphone kommt in Blau, Silber und Schwarz in den Handel. Unser blaues Testgerät schimmert zwar schön, allerdings sieht die Rückseite nicht so schön aus wie die des Honor 8.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. Tecmata GmbH, Mannheim

Aufgrund der Glasrückseite ist das Honor 9 Lite ein ausgesprochenes Flutschi-Phone: Legen wir das Gerät auf einer auch nur minimal abschüssigen Fläche ab, rutscht es früher oder später herunter. Die Verarbeitung ist insgesamt allerdings sehr gut.

Kirin 659 mit acht Kernen

Der Kirin 659 im Inneren des Honor 9 Lite reicht sowohl für alltägliche Aufgaben als auch für nicht allzu komplexe Spiele aus. In den Benchmark-Tests erreicht das Smartphone mit dem P Smart vergleichbare Werte, was nicht verwunderlich ist, da es das gleiche SoC hat. Im Gerätetest Geekbench 4.1 erreicht das 9 Lite einen Single-Wert von 939 Punkten, was einen guten Mittelklassewert darstellt.

Im Icestorm-Unlimited-Test des 3DMark kommt das 9 Lite auf 12.339 Punkte - auch dieser Wert liegt auf dem gleichen Level wie beim P Smart. Zum Vergleich: Ein Topsmartphone wie das Oneplus 5T schafft fast 40.000 Zähler, ist aber natürlich auch wesentlich leistungsstärker ausgestattet. Im Grafiktest GFX Bench kommt das 9 Lite im Car-Chase-Test auf 3,2 fps, der gleiche Wert, wie ihn das P Smart erreicht. Grafisch sehr aufwendige Spiele sind nichts für das neue Honor-Smartphone, mit weniger komplexen Spielen hat das Gerät aber wenig Probleme.

Dual-Kamera auf Vorder- und Rückseite 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  3. 899€

Otto d.O. 09. Feb 2018

Ich hab's bei Cyberport gekauft, da war eine durchsichtige Schutzhülle mit in der...

Bautz 08. Feb 2018

... oder die mobile website (wenn man auf Benachrichtigungen verzichten kann).

Cok3.Zer0 07. Feb 2018

Moment! Man kann aber wieder keine Apps auf die SD-Karte verschieben, oder? Weil es sie...

Trollversteher 07. Feb 2018

Seltsam, dass man so etwas heute in einem "IT News für Profis" noch klären muss, aber da...

kammann 07. Feb 2018

Ein dreiseitiger Testbericht über eine Telefon und kein Wort über die Telefonfunktion...


Folgen Sie uns
       


Microsoft Surface Go - Test

Das Surface Go mag zwar klein sein, darin steckt jedoch ein vollwertiger Windows-10-PC. Der kleinste Vertreter von Microsofts Produktreihe überzeigt als Tablet in Programmen und Spielen. Das Type Cover ist weniger gut.

Microsoft Surface Go - Test Video aufrufen
Gigabit: 5G-Planungen gehen völlig an den Nutzern vorbei
Gigabit
5G-Planungen gehen völlig an den Nutzern vorbei

Fast täglich hören wir Erklärungen aus der Telekommunikationsbranche, was 5G erfüllen müsse und warum sonst das Ende der Welt drohe. Wir haben die Konzerngruppen nach Interessenlage kartografiert.
Ein IMHO von Achim Sawall

  1. Fixed Wireless Access Nokia bringt mehrere 100 MBit/s mit LTE ins Festnetz
  2. Funklöcher Telekom bietet freiwillig hohe 5G-Netzabdeckung an
  3. 5G Telekom hat ihr Mobilfunknetz mit Glasfaser versorgt

Shine 3: Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort
Shine 3
Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort

Die Tolino-Allianz bringt das Nachfolgemodell des Shine 2 HD auf den Markt. Das Shine 3 erhält mehr Ausstattungsdetails aus der E-Book-Reader-Oberklasse. Vor allem beim Lesen macht sich das positiv bemerkbar.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. E-Book-Reader Update macht Tolino-Geräte unbrauchbar

Campusnetze: Das teure Versäumnis der Telekom
Campusnetze
Das teure Versäumnis der Telekom

Die Deutsche Telekom muss anderen Konzernen bei 5G-Campusnetzen entgegenkommen. Jahrzehntelang von Funklöchern auf dem Lande geplagt, wollen Siemens und die Automobilindustrie nun selbst Mobilfunknetze aufspannen. Auch der öffentliche Rundfunk will selbst 5G machen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Stadtnetzbetreiber 5G-Netz kann auch aus der Box kommen
  2. Achim Berg "In Sachen Gigabit ist Deutschland ein großer weißer Fleck"
  3. Telefónica Bündelung von Bandbreiten aus 4G und 5G ist doch möglich

    •  /