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Acht Kerne und 4 GByte RAM

Im Inneren setzt Huawei beim Honor 8 als Prozessor den Kirin 950 ein, ein SoC mit acht Kernen. Vier A72-Kerne haben eine Taktrate von 2,3 GHz, vier A53-Kerne kommen auf 1,8 GHz. Der Prozessor ist im Grunde der gleiche wie der des P9, nur dass der dort verbaute Kirin 955 eine etwas höhere Taktung bei den A72-Kernen hat (2,5 GHz).

Flüssig laufendes Betriebssystem

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In der alltäglichen Nutzung läuft das Honor 8 im Zusammenspiel mit den 4 GByte Arbeitsspeicher entsprechend flüssig. Auch der Start mehrerer Apps verlangsamt das System nicht. In den Benchmark-Tests erreicht das Honor 8 Werte, die fast gleichauf mit denen des Huawei P9 liegen: Im Single-Test des Geekbench 4 kommt das Smartphone auf 1.731 Punkte, das P9 schafft hier knapp über 1.800 Zähler. Im Icestrom-Unlimited-Test des 3DMarks schafft das Honor 8 einen Punktestand von 19.970, das P9 kommt auf etwa den gleichen Wert.

  • Ein mit der Dual-Kamera des Honor 8 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit der Dual-Kamera des Huawei P9 aufgenommenes Foto (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das neue Honor 8 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse des Honor 8 ist aus Glas, das im Licht schimmert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist 5,2 Zoll groß und hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite sind zwei Kameras eingebaut, die zu schärferen und besser belichteten Bildern führen sollen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird das Honor 8 über einen USB-Typ-C-Anschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite ist gleichzeitig ein Button mit Klick, mit dem Apps und andere Funktionen gestartet werden können. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Honor 8 im Vergleich mit dem Huawei P9, links im Bild (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Huawei P9 hat auch eine Dual-Kamera, die allerdings qualitativ etwas besser ist und zudem Aufnahmen mit dem monochromen Sensor ermöglicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das P9 hat außerdem einen etwas schnelleren Prozessor und ein Gehäuse aus Metall. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Honor 8 kostet 400 Euro. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Gehäuse des Honor 8 ist aus Glas, das im Licht schimmert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)


Verglichen mit der aktuellen Topkonkurrenz ist das weniger: Das Galaxy Note 7 von Samsung etwa kommt im Single-Test des Geekbench-Benchmarks auf 2.154 Punkte im kalten Zustand, beim Icestorm Unlimited erreicht das Gerät 26.633 Zähler. Im alltäglichen Betrieb machen sich diese Unterschiede bei anspruchsvollen Apps bemerkbar, etwa bei grafisch intensiven Spielen.

Der eingebaute Flash-Speicher des Honor 8 ist 32 GByte groß, ein Steckplatz für Micro-SD-Karten ist eingebaut. Dieser ist mit den SIM-Karten-Steckplätzen kombiniert: Nutzer müssen sich entscheiden, ob sie eine SIM- und eine Speicherkarte verwenden wollen oder zwei SIM-Karten.

Fingerabdrucksensor ist gleichzeitig Bedienknopf

Das Honor 8 unterstützt LTE sowie WLAN nach 802.11ac. Bluetooth läuft in der Version 4.2, ein GPS-Empfänger und ein NFC-Chip sind eingebaut. Auf der Rückseite hat Huawei einen Fingerabdrucksensor eingebaut, mit dem das Smartphone entsperrt werden kann. Zusätzlich zu den weiteren Funktionen des Sensors, die Huawei auch bei seinen anderen Smartphones wie dem P9 anbietet, hat der Sensor des Honor 8 noch eine Besonderheit: Er ist gleichzeitig ein Knopf, der sich drücken lässt.

Dadurch können Nutzer schnell bestimmte Funktionen oder auch installierte Apps starten, ohne das Smartphone aus dem Standby aufwecken zu müssen. Dafür stehen ein einfacher und ein doppelter Tastendruck zur Verfügung, es lassen sich also zwei zusätzliche Funktionen auf dem Fingerabdrucksensor ablegen. Wir finden den Start der Kamera bei einem einfachen Druck und die Aktivierung der Taschenlampe bei einem zweifachen Druck praktisch.

Akku mit durchschnittlicher Laufzeit

Das Honor 8 hat einen nicht ohne weiteres wechselbaren Akku mit einer Nennladung von 3.000 mAh. Einen Full-HD-Film können wir bei voller Bildschirmhelligkeit 6,5 Stunden lang schauen - ein durchschnittlicher Wert. Im Alltagsbetrieb hält das Honor 8 einen Tag lang durch. Geladen wird der Akku über einen USB-Typ-C-Anschluss; er ist schnellladefähig. Für die Datenübertragung steht nur USB 2.0 zur Verfügung.

Anders als die meisten neuen Smartphones hat das Honor 8 einen eingebauten Infrarotsender. Mit diesem lassen sich elektronische Geräte wie Fernseher, Blu-ray-Player oder Stereoanlagen fernbedienen. Vor einigen Jahren gab es mehrere Topsmartphone mit dieser Technik, mittlerweile ist sie wieder etwas rar geworden. In unserem Test können wir mit dem Smartphone beispielsweise einen Fernseher bedienen.

Android 6.0 mit eigener Benutzeroberfläche

Ausgeliefert wird das Honor 8 mit Android in der Version 6.0 alias Marshmallow, worüber Huawei auch beim Honor 8 seine eigene Benutzeroberfläche Emotion UI in der Version 4.1 installiert hat. Emotion UI unterscheidet sich von der Standard-Benutzeroberfläche Androids merklich, so gibt es beispielsweise keine App-Übersicht. Stattdessen werden alle Anwendungen wie bei iOS auf dem Startbildschirm abgelegt.

Emotion UI hat zudem die Funktion eingebaut, offene Apps bei Aktivierung des Standby-Modus automatisch zu beenden - in der Grundeinstellung betrifft dies nahezu alle Anwendungen. Das kann bei bestimmten Programmen zu Problemen führen, etwa bei Companion-Apps für Smartwatches. Diese Anwendungen sollten Nutzer auf die Whitelist setzen, dann werden sie nicht geschlossen.

 5,2-Zoll-Display und Dual-KameraVerfügbarkeit und Fazit 
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DebugErr 15. Sep 2016

Nö, aber sie haben die Seiten abgerundet, im Gegensatz zum 5, wo ein deutlich abgestufter...

Hasnspeterson 13. Sep 2016

Im Test wird das Honor 8 mit dem P9 verglichen. Im Gegensatz zum Hononr 8 hat das...

Dino13 13. Sep 2016

Genau bei EMUI passiert ab und an das was ich da geschrieben habe. Besitze selbst ein...

Stoker 13. Sep 2016

Das würde ich auch nie behaupten. Mit meinem letzten Satz wollte ich lediglich auf...

Bill Carson 13. Sep 2016

Cool, kann mein 300¤-Phone von vor 2 Jahren auch, und hat nix mit dem Thema zu tun.


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