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Das Honor 6X
Das Honor 6X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Dual-Kamera macht gute Bilder

Die allgemeine Bildqualität der Hauptkamera ist besonders bei Tageslicht gut. Im ersten Vergleich zu den Dual-Kameras des Huawei Mate 9 und des Honor 8 scheinen die Bilder auf den ersten Blick gleich gut, erst bei leichter Vergrößerung sind beim Honor 6X mehr Artefakte zu erkennen. Feine Details werden besonders verglichen mit dem Mate 9 etwas unschärfer abgebildet, richtig fällt uns das aber erst bei starker Vergrößerung auf. Die Artefaktbildung ist auch im Vergleich mit dem Honor 8 etwas stärker.

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  • Das Honor 6X von Huawei (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das 6X kostet in der Grundversion 250 Euro, kommt aber mit einer Dual-Kamera. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist 5,5 Zoll groß und hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite ist aus Metall, unterhalb der Doppelkamera ist ein Fingerabdrucksensor eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Geladen wird das Honor 6X über einen Micro-USB-Anschluss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Frontkamera hat 8 Megapixel. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Dual-Kamera hat einen 12-Megapixel- und einen 2-Megapixel-Sensor. Der niedriger auflösende Sensor sorgt für Tiefeninformationen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Bei Innenraumaufnahmen sind in den dunkleren Bereichen Artefakte zu erkennen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein mit dem Honor 6X aufgenommenes Foto. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Die Dual-Kamera hat einen 12-Megapixel- und einen 2-Megapixel-Sensor. Der niedriger auflösende Sensor sorgt für Tiefeninformationen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)


Einen deutlicheren Vergleich zu den anderen Dual-Kamera-Smartphones gibt es bei Innenraumaufnahmen in schlechterer Beleuchtung. Dann sind die mit dem Honor 6X gemachten Bilder besonders in den dunkleren Bildbereichen merklich verrauschter, auch die Details sind nicht mehr so klar; die hellen Bereiche hingegen sehen gut aus. Die Schärfe geht etwas zugunsten einer Artefaktglättung drauf, ist insgesamt aber noch gut. Verglichen etwa mit dem Xiaomi Mi Mix, das deutlich teurer ist, schneidet das neue Honor bei Innenraumaufnahmen besser ab.

Nachträgliche Schärfeänderung dank zweitem Objektiv

Die nachträgliche Schärfeverlagerung funktioniert in der Live-Vorschau nicht so gut wie beim P9 und dem Mate 9, die Qualität der Refokussierung im fertigen Bild unterscheidet sich in unseren Tests aber nicht merklich von der der teureren Geräte. Wir können auch beim Honor 6X zwischen den virtuellen Blenden f/0,95 und f/16 wählen und dadurch den Hintergrund schärfer und unschärfer machen. Bei manchen Strukturen fällt dem Honor 6X die Erkennung schwer - das ist allerdings bei derartigen softwaregestützten Unschärfesystemen normal. Die im Schärfeverlagerungsmodus aufgenommenen Bilder haben maximal 8 Megapixel.

Videos lassen sich mit dem Honor 6X in maximal Full-HD aufnehmen. Zeitlupenaufnahmen sind nur in VGA-Auflösung möglich, also in 640 x 480 Pixeln - das empfinden wir selbst bei einem günstigen Gerät als zu wenig. Die Frontkamera des Honor 6X hat 8 Megapixel und macht entsprechend ansehnliche Selbstporträts.

Insgesamt ist die Bildqualität des Honor 6X besonders unter Berücksichtigung des Preises des Smartphones gut. Bei den Aufnahmen stimmen Belichtung und Schärfe, in den Details und bei den Artefakten gibt es Abstriche. Die Bilder rangieren von der Qualität unterhalb derer des Honor 8 - wenngleich die Unterschiede bei Tageslichtaufnahmen nicht stark sind. Innenraumaufnahmen haben bereits unter leichter Vergrößerung Artefakte; auch hier haben wir jedoch bei manch teureren Smartphones schon schlechtere Ergebnisse gesehen, insbesondere was die Belichtung angeht.

Gutes Full-HD-Display

Das Display des Honor 6X ist 5,5 Zoll groß und hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Das ergibt eine Pixeldichte von 403 ppi, was für eine scharfe Darstellung sorgt. Die Farbdarstellung des LC-Bildschirms ist neutral, die Farbtemperatur lässt sich kühler oder wärmer einstellen. Die Farben sind blickwinkelstabil, die Helligkeit nimmt im normalen Rahmen etwas ab, wenn wir schräg auf das Display schauen.

Die Helligkeit ist mit durchschnittlich 499 cd/qm für ein Smartphone sehr hoch, insbesondere für eines, das nur 250 Euro kostet. Zudem ist die Ausleuchtung sehr gleichmäßig und weicht zwischen dem oberen, mittleren und unteren Drittel maximal um ein Prozent ab. Das Display gefällt uns insgesamt sehr gut, vor allem angesichts des Preises des Smartphones.

 Honor 6X im Test: Viel Kamera für 250 EuroMittelklasse-SoC mit limitierter Grafikleistung 

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H0l0d3ck 13. Feb 2017

Hallo Golressy, Die deutsche beziehungsweise europäische Version des 6X besitzt NFC...

kikimi 31. Jan 2017

LG G4. Gebraucht bekommt man es bei ebay und co. sogar schon um die 170EUR; neu kostet...

osolemio84 29. Jan 2017

Ganz ehrlich: Nokia 808! Aber mittlerweile sehr schwer zu finden. Nach Betriebssystem und...

osolemio84 29. Jan 2017

Ganz ehrlich: Nokia 808! Aber mittlerweile sehr schwer zu finden. Nach Betriebssystem und...

hoben 28. Jan 2017

Ha, "unglaublich hoch". Du weißt vermutlich nicht mal, was der Wert bedeutet.



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