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Das neue Honor 6
Das neue Honor 6 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Honor 6 im Test: Der Beinahe-Flagship-Killer-Killer

Das neue Honor 6
Das neue Honor 6 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Konkurrenz für den sogenannten Flagship-Killer Oneplus One: Mit dem Honor 6 will Huawei eine neue Marke in Europa etablieren - günstig, schnell und gutaussehend. Doch der Akku hält nicht, was der Hersteller verspricht.
Von Tobias Költzsch

Huawei vermarktet seine günstigen Honor-Smartphones schon seit längerem in Asien, jetzt kommen die Modelle als eigenständige Tochtermarke des chinesischen Herstellers auch nach Deutschland. Den Anfang macht das Honor 6, das als Modell H60-L04 mit den für Deutschland passenden LTE-Frequenzen erscheint. Die Ausstattung ist üppiger, als der Preis von 300 Euro erwarten lässt. Damit könnte das Honor 6 zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für das Oneplus One werden, das seinerseits eine Alternative zu den aktuellen Topmodellen ist.

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Das IPS-Display des Honor 6 ist 5 Zoll groß und hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln, was eine Pixeldichte von 440 ppi ergibt. Dementsprechend scharf werden Bildschirminhalte angezeigt. Das Display ist blickwinkelstabil, Farben werden kräftig, aber noch natürlich angezeigt. In den Einstellungen kann der Nutzer die Farbtemperatur nach Belieben regeln, wir fanden die Standardeinstellung jedoch bereits sehr gut.

  • Die Fotos sind gut, feine Details wirken aber etwas verwaschen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das neue Honor 6 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Smartphone hat einen 5-Zoll-Bildschirm, im Inneren arbeitet ein Kirin-920-Prozessor mit acht Kernen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Gehäuse erinnert vom Design her etwas an das Sony Xperia Z1 Compact. Die Rückseite zerkratzt relativ leicht, Huawei liefert gleich eine Schutzfolie mit. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Verarbeitung ist sehr gut, die SIM- und Micro-SD-Karten werden an der Seite eingesteckt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Display hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera hat 13 Megapixel und einen Doppel-Blitz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das neue Honor 6 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das Gehäuse des Honor 6 ist aus Kunststoff, die Rückseite wirkt wie Glas, ist aber ebenfalls Kunststoff. Die Oberfläche zerkratzt sehr leicht, Honor liefert vorsichtshalber gleich eine Schutzfolie mit. Auch eine Folie für die Frontseite ist beigelegt, wobei diese dank Gorilla Glass 3 nicht nötig sein dürfte.

Der Rahmen des Honor 6 sieht auf den ersten Blick aus wie Metall, besteht aber aus silbernen Kunststoff. Auf der rechten Seite sind die Einschübe für die Micro-SIM- und die Micro-SD-Karte untergebracht, sie werden von einer gut schließenden Klappe verdeckt. Insgesamt macht die Verarbeitung des Honor 6 einen sehr guten Eindruck, das Design ist jedoch nicht außergewöhnlich - es erinnert an eine Mischung aus Apples iPhone 4 und Sonys Xperia Z1 Compact.

Schneller Acht-Kern-Prozessor

Im Inneren des Honor 6 arbeitet ein Kirin-920-Prozessor mit acht Kernen in Big-Little-Architektur. Vier schwächere A7-Kerne mit einer Taktrate von 1,3 GHz werden mit vier stärkeren A15-Kernen mit 1,7 GHz kombiniert. Je nach Arbeitsaufgabe werden die Kerne aktiviert. Ein ähnlicher Prozessor, der Kirin 925, ist in Huaweis Ascend Mate 7 verbaut. Die Grafikeinheit ist laut Datenblatt eine Mali T628, laut der Benchmark-App GFX Bench allerdings eine Mali T624.

Das Honor 6 unterstützt neben Quad-Band-GSM und UMTS auch Cat6-LTE. In Asien sind verschiedene Honor-6-Versionen im Umlauf, die unterschiedliche LTE-Frequenzen bedienen. Die in Deutschland vertriebene Variante mit der Modellbezeichnung H60-L04 wird auch in Indien verkauft und unterstützt die Bänder 1, 3, 7 und 20 - und damit die in Deutschland wichtigen Frequenzen. WLAN beherrscht das Smartphone nach 802.11a/b/g/n, Bluetooth läuft in der Version 4.0. Ein GPS-Empfänger ist eingebaut, einen NFC-Chip hat das Honor 6 nicht. Der eingebaute Flash-Speicher ist 16 GByte groß, es gibt einen Steckplatz für Micro-SD-Karten. Apps können vom internen Speicher auf eine Speicherkarte verschoben werden.

Flüssig laufendes System 

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AndroKlaus 14. Jan 2015

Mein Honor 6 hält locker 2 Tage durch mit E-mails lesen, Nachrichten schreiben...

werkkzeug 14. Nov 2014

... saubere Fingernägel im Video. Yuck.

OmegaForce 10. Nov 2014

Manche Menschen haben Sorgen. In meinen Augen ist es sogar andersrum, da ich...

Realist_X 07. Nov 2014

Wer benutzt denn im Kundendienst das Smartphone als Navi? Schonmal was von Navis fürs...

currock63 06. Nov 2014

Eine sehr fundierte Kritik. Natürlich gehört jedes Smartphone ohne das lebenswichtige...



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