Abo
  • Services:

Großer Akku, keine besonders lange Laufzeit

Bei der Vorstellung des Honor 6 wurde stark betont, dass sich das Smartphone explizit an "Digital Natives" richte, die den ganzen Tag online sein wollen. Dementsprechend wurde ein mit 3.100 mAh recht großer Akku in das Smartphone eingebaut, der laut Honor eine Laufzeit von zwei Tagen bei durchschnittlicher Nutzung ermöglichen soll.

  • Die Fotos sind gut, feine Details wirken aber etwas verwaschen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das neue Honor 6 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Smartphone hat einen 5-Zoll-Bildschirm, im Inneren arbeitet ein Kirin-920-Prozessor mit acht Kernen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Gehäuse erinnert vom Design her etwas an das Sony Xperia Z1 Compact. Die Rückseite zerkratzt relativ leicht, Huawei liefert gleich eine Schutzfolie mit. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Verarbeitung ist sehr gut, die SIM- und Micro-SD-Karten werden an der Seite eingesteckt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Display hat eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Kamera hat 13 Megapixel und einen Doppel-Blitz. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Gehäuse erinnert vom Design her etwas an das Sony Xperia Z1 Compact. Die Rückseite zerkratzt relativ leicht, Huawei liefert gleich eine Schutzfolie mit. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. M-net Telekommunikations GmbH, München
  2. McService GmbH, München

Dies können wir nicht bestätigen. Wir haben das Honor 6 wie jedes andere Smartphone im Alltag verwendet, haben also gesurft, etwas Musik gehört, Facebook, Twitter und E-Mails genutzt sowie zwei-, dreimal ein kurzes Video auf Youtube angesehen. Gerade so erreichen wir damit eine Laufzeit von einem Tag, um 0 Uhr hatten wir noch drei Prozent Akkustand. Das ist verglichen mit vielen anderen Smartphones, die mittlerweile beim gleichen Nutzungsverhalten problemlos anderthalb Tage durchhalten, kein guter Wert - insbesondere, wenn man Huaweis Hervorhebung einer langen Akkulaufzeit berücksichtigt.

Neuer, aber nutzloser Akkusparmodus

Huawei hat beim Honor 6 neben den üblichen Stromsparlösungen wie der Abschaltung bestimmter Funktionen eine neue Methode eingebaut, die Akkulaufzeit zu verlängern. Der Bildschirm-Sparmodus schaltet die Auflösung des Smartphones von 1.920 x 1.080 Pixeln auf 1.280 x 720 Pixel herunter, was eine Verlängerung der Laufzeit um bis zu 20 Prozent bringen soll. Das klingt zunächst interessant, in der Praxis bringt die Methode in unseren Tests aber rein gar nichts - wir erreichen bei gleichem Nutzungsverhalten ebenfalls eine Laufzeit von gerade mal einem Tag. Um 0 Uhr hatten wir auch im 720p-Modus nur noch 5 Prozent Akkustand.

Grund dafür dürfte sein, dass die physische Anzahl der Pixel nicht reduziert wird - die Bildschirmausgabe wird einfach nur heruntergerechnet. Die Helligkeit ist ebenfalls identisch, die GPU muss möglicherweise sogar mehr Rechenaufwand betreiben, weshalb der Bildschirm-Sparmodus - so interessant er auch klingt - in der Praxis außer einer gerade bei Schriften sichtbar schlechteren Bildqualität nichts bewirkt.

Wer wirklich die Akkulaufzeit verlängern will oder muss, kann den Ultra-Stromsparmodus verwenden: Wie beim Ascend Mate 7 wird hier bis auf die grundlegenden Telefonie- und Nachrichtenfunktionen alles abgeschaltet. Das bringt mehrere zusätzliche Stunden Laufzeit. Dann ist der Nutzungsumfang aber entsprechend eingeschränkt, der Browser oder Whatsapp funktionieren beispielsweise nicht mehr.

Android 4.4.2 und EMUI 2.3

Das Honor 6 wird mit Android in der Version 4.4.2 alias Kitkat ausgeliefert, darüber läuft Huaweis Benutzeroberfläche Emotion UI in der bereits etwas älteren Version 2.3. Die neue Version 3.0, die auch auf dem Ascend Mate 7 installiert ist, ist in Asien bereits für einige Honor-6-Modelle verfügbar, ein offizielles Update für das Modell H60-L40 gibt es noch nicht.

Dementsprechend muss der Nutzer auf neue Funktionen wie etwa die Schnellsuche nach Apps verzichten. Aber auch Emotion UI 2.3 bietet zahlreiche gute und praktische Funktionen, die wir im Test des Ascend P7 beschrieben haben, zum Beispiel die umfassenden Kontroll- und Einstellungsmöglichkeiten zu App-Berechtigungen und die Hinweise auf stromintensive Apps, die im Hintergrund laufen. Mit herunterladbaren Designs kann das Aussehen der Benutzeroberfläche schnell geändert werden, inklusive der Icons und der System- und Klingeltöne.

 Schnelle Fotos aus dem Standby-BetriebVerfügbarkeit und Fazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 119,90€
  2. 19,99€
  3. 299,99€
  4. (aktuell u. a. SanDisk Extreme Pro 1-TB-SSD 229,90€, Logitech Prodigy Tastatur 46,99€)

AndroKlaus 14. Jan 2015

Mein Honor 6 hält locker 2 Tage durch mit E-mails lesen, Nachrichten schreiben...

werkkzeug 14. Nov 2014

... saubere Fingernägel im Video. Yuck.

OmegaForce 10. Nov 2014

Manche Menschen haben Sorgen. In meinen Augen ist es sogar andersrum, da ich...

Realist_X 07. Nov 2014

Wer benutzt denn im Kundendienst das Smartphone als Navi? Schonmal was von Navis fürs...

currock63 06. Nov 2014

Eine sehr fundierte Kritik. Natürlich gehört jedes Smartphone ohne das lebenswichtige...


Folgen Sie uns
       


Probefahrt mit dem Audi E-Tron - Bericht

Golem.de hat den neuen Audi E-Tron auf einem Ausflug in die Wüste von Abu Dhabi getestet.

Probefahrt mit dem Audi E-Tron - Bericht Video aufrufen
WLAN-Tracking und Datenschutz: Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?
WLAN-Tracking und Datenschutz
Ist das Tracken von Nutzern übers Smartphone legal?

Unternehmen tracken das Verhalten von Nutzern nicht nur beim Surfen im Internet, sondern per WLAN auch im echten Leben: im Supermarkt, im Hotel - und selbst auf der Straße. Ob sie das dürfen, ist juristisch mehr als fraglich.
Eine Analyse von Harald Büring

  1. Gefahr für Werbenetzwerke Wie legal ist das Tracking von Online-Nutzern?
  2. Landtagswahlen in Bayern und Hessen Tracker im Wahl-O-Mat der bpb-Medienpartner
  3. Tracking Facebook wechselt zu First-Party-Cookie

Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Geforce GTX 1660 Ti soll 1.536 Shader haben
  2. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  3. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor

Eden ISS: Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner
Eden ISS
Raumfahrt-Salat für Antarktis-Bewohner

Wer in der Antarktis überwintert, träumt irgendwann von frischem Grün. Bei der Station Neumayer III hat das DLR vor einem Jahr ein Gewächshaus in einem Container aufgestellt, in dem ein Forscher Salat und Gemüse angebaut hat. Das Projekt war ein Test für künftige Raumfahrtmissionen. Der verlief erfolgreich, aber nicht reibungslos.
Ein Interview von Werner Pluta

  1. Eden ISS DLR will Gewächshaus-Container am Südpol aus Bremen steuern
  2. Eu-Cropis DLR züchtet Tomaten im Weltall
  3. NGT Cargo Der Güterzug der Zukunft fährt 400 km/h

    •  /