Hongguang Mini: Billig-Elektroauto aus China bekommt mehr Reichweite
Das chinesische Unternehmen Wuling wird den Hongguang Mini, der in China ein Verkaufsschlager ist , mit einem größeren Akku und einem stärkeren Motor ausrüsten, um mehr Käufer dafür zu gewinnen.
Der Kleinstwagen Hongguang Mini EV kann mit 2.917 x 1.493 mm Standfläche auch in kleine Parklücken gequetscht werden. Innen geht es kuschlig vor, der Radstand liegt bei nur 1.940 mm. Um mit neuen Akku und Motor mehr Reichweite erzielen zu können, musste der Hersteller das Fahrzeug nun etwas verlängern.
Die überarbeitete Version soll eine Leistung von 30 kW statt 20 kW bieten. Die Kapazität des LFP-Akkus (Lithium-Eisenphosphat) liegt bei 26 kWh statt zuvor bei 9 beziehungsweise 14 kWh. Die NEDC-Reichweite soll bei 300 Kilometer liegen, während sie bei den einfacheren Modellen bei nur 120 beziehungsweise 180 km lag. Um den größeren Akku unterzubringen, wurde der Radstand um 7 cm verlängert, das Fahrzeug ist damit insgesamt 7,7 cm länger als der Vorgänger. Mit neu gestalteten Front- und Heckleuchten soll das Fahrzeug einen moderneren Touch erhalten. Weitere technische Angaben liegen bislang nicht vor.
Nach einem Bericht von NewCarChina(öffnet im neuen Fenster) ist die Überarbeitung der Tatsache geschuldet, dass die bisherigen Modelle in China aufgrund ihrer geringen Reichweite nicht förderfähig waren. Durch die höhere Reichweite können chinesische Käufer eine Förderung von 16.200 Yuan (2.135 Euro) erhalten.
Was die Langstreckenversion des Hongguang Mini EV kosten wird, ist noch nicht bekannt. Die bisherigen Versionen des kompakten Viersitzers kosten je nach Akkugröße zwischen 28.800 Yuan (3.750 Euro) und 38.800 Yuan (5.050 Euro).
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