Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

90 km/h in der Spitze

Angst haben muss die Beifahrerin oder der Beifahrer aber nicht, dass die Beschleunigung des Rollers sie oder ihn vom Sitz weht. Der CUV e entwickelt seine Kraft sanft und gleichmäßig.

In der Spitze erreicht er eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 90 km/h. Zu zweit ist es weniger. Beides ist für Landstraßen etwas zu wenig, denn die Autos fahren dort mindestens die erlaubten 100 km/h. Deshalb bildet sich schnell eine Schlange hinter dem Roller. Viele überholen, oft mit geringem Seitenabstand. Das macht eine Überlandfahrt gefährlich. Deshalb besser im Stadtgebiet bleiben.

Dort gehört der CUV e hin und dort macht er seine Sache gut, weil er wendig und agil ist. Das liegt an den kleinen 12-Zoll-Rädern, seinem geringen Gewicht und dem seidenweichen Motor.

Er ist links und frei zugänglich an der Einarmschwinge montiert. Das macht ihn leicht wartbar. Aber der Motor rekuperiert nicht, eine Rückgewinnung von Bremsenergie gibt es somit nicht.

Am Hinterrad ist eine Trommelbremse verbaut und ABS gibt es auch nicht. Das sind drei Beispiele dafür, dass das Fahrzeug preissensibel ausgestattet ist.

Der Roller hat drei Fahrmodi. Econ entspricht einem 50-cm³-Leistungsäquivalent, Standard 110 cm³ und Sport 125 cm³. Im Sport-Modus braucht der Roller viel Energie – nach Angaben von Honda sinkt die angegebene Reichweite in diesem Modus um etwa ein Drittel.

Wie schnell radeln

Im Econ-Modus zu fahren ist wie schnell zu radeln. Im Stadtverkehr ist das zu langsam, weil wir nicht mit dem Verkehr mitschwimmen können. Standard ist der sinnvollste Modus, weil er die maximale Reichweite mit höchstmöglicher Performance kombiniert.

Das TFT-Display ist ziemlich cool und mit 7 Zoll recht groß, was sehr hilfreich ist, etwa bei der intelligenten Kartenfunktion. Sie erstellt eine für Elektrozweiräder optimierte Routenführung und zeigt an, ob ein Ziel mit der vorhandenen Reichweite erreicht werden kann.

Dafür verbindet eine Honda-App das Smartphone per Bluetooth mit dem Roller und der gibt den stets aktuellen Batteriestatus an das Fahrzeugsystem weiter. Angeschlossen wird das Smartphone an einem USB-C-Ladeanschluss im Ablagefach – wo auch das Smartphone gut aufgehoben ist und eine kleine Wasserflasche mit hineinpasst.


Relevante Themen