Honda e:N: Hersteller startet neue Marke für Elektroautos

Autobauer Honda will unter der Marke e:N in China eine ganze Reihe neuer Elektroautos produzieren. Erste Modelle kommen bereits 2022.

Artikel veröffentlicht am , Manuel Bauer
Die fertigen Modelle (links und rechts außen) wirken eher konventionell. Die drei Konzepte in der Mitte muten hingegen etwas kantig an.
Die fertigen Modelle (links und rechts außen) wirken eher konventionell. Die drei Konzepte in der Mitte muten hingegen etwas kantig an. (Bild: Honda)

Der japanische Hersteller Honda folgt dem Beispiel anderer Autobauer und ruft für die Produktion von Elektroautos eine neue Submarke ins Leben. Unter dem Label e:N sollen in den kommenden fünf Jahren zehn vollelektrische Fahrzeuge auf den chinesischen Markt kommen und später auch in den Rest der Welt exportiert werden.

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Den Anfang machen die beiden SUV e:NS1 und e:NP1, die bereits im Frühjahr 2022 erscheinen. Zeitnah sollen drei weitere Wagen folgen, darunter ein Coupé, ein GT-Modell und ein weiteres SUV. Für alle Fahrzeuge hat Honda im Rahmen einer Pressekonferenz bereits äußerst kantig anmutende Konzepte präsentiert.

Der etwas unkonventionell anmutende Markenname setzt sich laut Honda aus dem e für "e:Technology" und dem N für "New/Next" zusammen und soll den Beginn einer neuen Fahrzeuggeneration markieren. Honda will auf Basis der frischen Marke ein neues E-Mobilitätskonzept mit Fokus auf Fahrdynamik, Konnektivität, Assistenz- und Infotainmentsysteme sowie Design etablieren.

Ab 2030 keine Verbrenner mehr in China

Dabei konzentriert sich der Hersteller eigenen Angaben zufolge bewusst zunächst auf den chinesischen Markt. Dort will man ebenso wie in Europa bereits ab 2030 keine reinen Verbrenner mehr verkaufen, während das Unternehmen ein weltweites Verbrenner-Aus erst für 2040 anstrebt.

Um die Pläne für China umzusetzen, richtet Honda bei mehr als 1.000 chinesischen Händlern separate Bereiche für die neue Marke ein. Zudem plant das Unternehmen in Metropolregionen die Eröffnung dedizierter Verkaufspunkte für e:N-Fahrzeuge sowie diverse große Werbeveranstaltungen.

Honda nutzt für seine geplanten Elektrofahrzeuge eine neue und hauseigene Architektur. Details dazu verriet der Hersteller bisher nicht. Obendrein sollen die e:N-Fahrzeuge ein eigenes Betriebssystem auf Basis von Android Automotive verwenden. Wann Honda mit dem weltweiten Export der Fahrzeuge beginnen will, bleibt unklar.

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