Honda E im Test: Lieber warm oder schnell ans Ziel kommen?

Der Winter macht dem Honda E zu schaffen. Doch das Elektroauto punktet mit Retro-Charme und guter Ausstattung.

Ein Test von veröffentlicht am
Video: Probefahrt mit dem Honda E (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Kalt ist es im Auto. Der Honda E bietet nur etwa 200 Kilometer Reichweite, da will man die Akkukapazität nicht allzu sehr belasten. Also: Heizung aus. Daher sitzen wir in Anorak und Schal um den Hals in beheizten Sitzen. Das Lenkrad wärmt die Finger. Schauen wir mal, wie sich der Honda fährt.

Inhalt:
  1. Honda E im Test: Lieber warm oder schnell ans Ziel kommen?
  2. Wie fährt sich der Honda E?
  3. Die Ausstattung des Honda E
  4. Honda E: Verfügbarkeit und Fazit

Der Honda E ist ein Kleinwagen. 2017 hatte der japanische Hersteller das Auto angekündigt. Zwei Jahre später wurde es auf der Automesse in Frankfurt vorgestellt. Ende vergangenen Jahres wurde der Honda E bereits ausgezeichnet.

Das Design erinnert an Hondas aus den 1970er Jahren

Konzipiert ist der Honda E als Pendlerfahrzeug für den Stadtverkehr. Die Grundfarbe, je nach Gusto ein Grüngelb oder Gelbgrün, ist auf den ersten Blick etwas gewöhnungsbedürftig. Aber im Grau des Winters ist das Auto ein lustiger Farbklecks. Honda will sich offensichtlich mit einem schicken Retro-Design von der Konkurrenz absetzen: Die Formen erinnern an alte Honda-Modelle aus den 1970er Jahren, vor allem den ersten Civic - ein Elektro-Pendant zu den Neuauflagen des Fiat 500 oder dem neuen Mini.

Als erstes fällt die Ausstattung auf. Der Honda E ist zwar ein Kleinwagen, aber einige Merkmale scheinen eher in die obere Mittelklasse zu passen. So fehlen beispielsweise die Außenspiegel am Fahrzeug. Stattdessen sind an beiden Seiten Kameras angebracht. Ihre Bilder erscheinen auf zwei Bildschirmen am linken und rechten Rand des Armaturenbretts. Auch der Innenspiegel ist ein Bildschirm. Seine Kamera sitzt in der Heckscheibe.

Stellenmarkt
  1. Senior Fullstack Developer (m/w/d)
    Hays AG, Hamburg
  2. Risikomanager OpRisk - Ausgliederungsmanagement (m/w/d)
    ERGO Group AG, Düsseldorf
Detailsuche

Auffällig ist auch das Display: Es zieht sich praktisch über die ganze Breite. Außen wird es begrenzt von den Spiegel-Anzeigen. Hinter dem Lenkrad gibt es die üblichen Instrumentenanzeigen wie Geschwindigkeit, Ladestand, Fahrmodus. Daran schließt sich ein in vier ungleiche Segmente geteilter Bildschirm an: zwei schmalere links und rechts sowie zwei größere in der Mitte. Auf den beiden äußeren werden neun Bedienungselemente für die beiden Touchscreens in der Mitte angezeigt.

  • Das Elektroauto Honda E. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Der japanische Konzern hat dem Kleinwagen... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... ein Retro-Design verpasst. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Es erinnert an Hondas... (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • ... aus den 1970er Jahren. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Türgriff vorne. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Türgriff hinten. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Blick ins Innere. Auffällig ist das Display über die ganze Breite. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Bedient wird es per Touch. Für die Navigation gibt es auch eien Spracheingabe. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Lieblingsanwendung: das Aquarium. Es lässt sich aber nur einschalten, wenn das Auto steht. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Praktisch ist die Entfernungsangabe bis zum Abbiegen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Honda hat nicht auf physische Bedienelement verzichtet. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Ungewöhnlich: Neben dem USB- und dem 12-Volt-Anschluss gibt es eine Steckdose. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Statt Spiegel hat der Honda Displays. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Das linke Dispaly wird zum Teil von der Hand am Lenkrad verdeckt. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Auch der Innnenspiegel ist ein Display. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Kameras sind aerodynamisch besser als Spiegel. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Kamera für den Innenspiegel sitzt hinter der Heckscheibe. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Noch eine Kamera: Beim Einparken ist die Frontkamera praktisch, Daneben ist der Knopf zum Öffnen der Ladeklappe. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Blck unter die vordere Haube. In der Mitte ist die Ladeklappe. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Geladen wird mit Typ 2 oder CCS. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Nachteil: Innen ist wenig Platz. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Auf dem Rücksitz ist es eng. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Auch der Kofferraum bietet nur weng Platz. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
Das Elektroauto Honda E. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
Elektromobilität: Grundlagen und Praxis

Das schauen wir uns später genauer an. Fahren wir erst einmal los.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Wie fährt sich der Honda E? 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5.  


NoGoodNicks 21. Feb 2021

Wir hätten seit 20 Jahren schon Biogas fahren können, in CNG-Autos, von welchen es auch...

Profi_in_allem 21. Feb 2021

Also in Mathematik braucht das Kerlchen noch Nachhilfe, 2% von 365 Tagen sind 7,3 Tage...

Thorgil 16. Feb 2021

Warum nicht gleich VR und man spart sich die ganze Fahrt? /Sarkasmus off Wenn man...

chefin 16. Feb 2021

Linker Spiegel zwingend nötig. Rechter Spiegel zwingend wenn Anhängerkupplung...

Manto82 15. Feb 2021

Och, warum nicht 1000km nach Schweden? Ist dann eben eine ganz andere Er-fahr-ung. Und...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Pixel 6 (Pro)
Googles Tensor-SoC ist eine wilde Mischung

Viel Samsung, wenig Google: Der Chip kombiniert extreme Computational Photography mit einem kuriosen Design zugunsten der Akkulaufzeit.
Eine Analyse von Marc Sauter

Pixel 6 (Pro): Googles Tensor-SoC ist eine wilde Mischung
Artikel
  1. Krypto: Bitcoin steigt auf neues Allzeithoch
    Krypto
    Bitcoin steigt auf neues Allzeithoch

    Der Wert vom April 2021 ist übertroffen: Der Bitcoin steigt zwischenzeitlich auf über 66.000 US-Dollar.

  2. Nintendo Switch: Deutscher Jugendschutz sperrt Dying Light in Australien
    Nintendo Switch
    Deutscher Jugendschutz sperrt Dying Light in Australien

    Das frisch für die Switch veröffentlichte Dying Light ist in Europa und in Australien nicht erhältlich - wegen des deutschen Jugendschutzes.

  3. Samsung: Galaxy Z Flip 3 kann konfiguriert werden
    Samsung
    Galaxy Z Flip 3 kann konfiguriert werden

    Samsung bietet das Falt-Smartphone Galaxy Z Flip 3 künftig auch in der Bespoke-Edition an - also in konfigurierbaren Farbkombinationen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week Finale: Bis 33% auf Digitus-Monitorhalterungen & bis 36 Prozent auf EVGA-Netzteile • Samsung-Monitore (u. a. 24" FHD 144Hz 169€) • Bosch Professional zu Bestpreisen • Sandisk Ultra 3D 500GB 47,99€ • Google Pixel 6 vorbestellbar ab 649€ + Bose Headphones als Geschenk [Werbung]
    •  /