Hometrainer: Zwift plant Tron-Wohnzimmerrad als Controller

Bis zu 3.500 US-Dollar teuer könnte ein Eingabegerät in Fahrradform von Zwift werden. Nun gibt es einen ersten Leak mit Bildern.

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Artwork des Rennspiels Zwift
Artwork des Rennspiels Zwift (Bild: Zwift)

Selbst teure Eingabegeräte für E-Sport-Profis kosten kaum mehr als ein paar Hundert Euro. Nun gibt es Leaks von einem offiziellen Controller für Zwift - das Sportspiel des gleichnamigen Entwicklerstudios. Der Gesamtpreis der Eingabegeräte soll nach Angaben des Bloggers DC Rainmaker bei bis zu 3.500 US-Dollar liegen.

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Es unterscheidet sich deutlich von klassischen Gamepads und Mäusen: Das Eingabegerät sieht aus wie ein Rennrad, beleuchtete Elemente an den Rädern erinnern an den Filmklassiker Tron. Auch im Spiel Zwift selbst gibt es diese bunten Elemente an einigen der virtuellen Sportgeräte.

Nach Angaben von DC Rainmaker plant das Team bei Zwift mindestens zwei Produkte. Das eine heißt Zwift Wheel, dabei handelt es sich um ein Hinterrad, das in eine Halterung eingeklemmt ist. Die Anwender können darauf ihr eigenes Rennrad einklinken. An dessen Lenker werden drahtlose Bedienungselemente unter anderem für Bremsen und Gangschaltung befestigt.

Zwift Wheel soll eine Leistung von bis zu 2.200 Watt aufnehmen können und sehr genau arbeiten. Auch Abfahrten sollen simuliert werden können - vermutlich einfach dadurch, dass ein Motor für virtuellen Vortrieb sorgt. Der Preis für dieses Basismodul soll bei rund 1.200 US-Dollar liegen.

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Wer kein eigenes Rennrad anbringen möchte, kann zusätzlich einen Rahmen kaufen: das Zwift Ride, dessen Preis bei rund 2.300 US-Dollar liegen soll. Bei Zwift Ride sind die Bedienungselemente schon eingebaut. Der Rahmen soll nach oben geklappt werden können, um Platz zu sparen.

Die Informationen stammen aus einer Befragung, die Zwift bei seinen Kunden durchführt. DC Rainmaker weist darauf hin, dass insbesondere die Preisangaben nicht final sein könnten.

Stattdessen könne es dem Hersteller gerade darum gehen herauszufinden, wie viele Dollar die Sportler auszugeben bereit sind. Deswegen könnten immer wieder andere Preisangaben abgefragt werden.

Zwift bietet Wettrennen im Wohnzimmer

In Zwift treten die Sportler zu Hause auf Rennmaschinen gegeneinander an. Damit sausen sie durch virtuelle Umgebungen in aller Welt und durch Fantasiekurse und liefern sich sogar Wettrennen.

Es gibt Veranstaltungen wie die Zwift Racing League, bei denen auch Profis um Geldgewinne kämpfen. Das Ganze erinnert durchaus an E-Sport in klassischen Games, Zwift selbst bezeichnet sich als Videospiel.

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