Homes passed: Deutschland soll bei FTTH am stärksten wachsen

Bis zum Jahr 2026 sollen 59 Prozent der Haushalte in Deutschland FTTH/B (Fiber To The Home/Building) tatsächlich nutzen.

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Telekom baut auch mit Huawei Glasfaser aus.
Telekom baut auch mit Huawei Glasfaser aus. (Bild: Deutsche Telekom)

Im unterversorgten Deutschland wird es bis zum Jahr 2026 einen erheblichen Zuwachs bei den Haushalten geben, die mit FTTH/B-Anschlüssen versorgt (homes passed) sind. Das geht aus einer Marktprognose hervor, die die Branchenorganisation FTTH Council Europe am 3. Dezember 2020 (PDF) zusammen mit Idate veröffentlicht hat. Für Deutschland wird im Vergleich zum Jahr 2019 der europaweit höchste Zuwachs, um 730 Prozent, an FTTH/B (Fiber To The Home/Building) prognostiziert.

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Es folgt Großbritannien mit einem Zuwachs von 548 Prozent und Italien mit 218 Prozent bei homes passed. Laut den Angaben liegt Deutschland bei den Haushalten, die FTTH/B tatsächlich nutzen, mit 4,8 Prozent immer noch weit abgeschlagen auf dem letzten Platz. Bis zum Jahr 2026 soll sich der Anteil der Haushalte auf 59 Prozent erhöhen.

Die Studie mache zudem "deutlich, dass der Take-up von Glasfasernetzen stärker wächst als der Ausbau der Netze. Das heißt, dass die Netzauslastung steigt und sich Investitionen schneller amortisieren lassen", sagte der Geschäftsführer des Buglas (Bundesverband Glasfaseranschluss) Wolfgang Heer.

Auch weist das FTTH Council Europe darauf hin, dass Kooperationen und Zusammenarbeit bei Netzausbau und -nutzung die Errichtung von FTTB/H-Infrastrukturen maßgeblich beschleunigen. "Wenn die Marktakteure hier künftig enger zusammenarbeiten, können die vom FTTH Council prognostizierten Zahlen tatsächlich Realität werden", betonte Heer.

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Bis Ende 2025 soll ganz Deutschland mit Gigabit-Netzen versorgt werden. Bisher erreicht die Bundesregierung ihre Ziele bei Gigabitzugängen nur dann, indem das TV-Kabelnetz dazugerechnet wird. Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur, sagte noch im 21. März 2018 jedoch: "Es reicht nicht, uns auf die Kabelnetze zu verlassen und drum herum noch etwas Glasfaser zu bauen". Homann spielte darauf an, dass im Kabelnetz oft zu viele Haushalte an einem Node oder Cluster hängen und sich die Kapazität teilen müssen. Daher könne das Kabelnetz echte Glasfaser nicht ersetzen.

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senf.dazu 09. Dez 2020

Das sind dann aber Gegenden wo auf vielen qkm immer mal hier und mal dort eine Straße...

RxyzrYT 06. Dez 2020

Warum setzt man eigentlich noch TAE dosen, eigentlich dürften die nur Entfernt werden...

RxyzrYT 06. Dez 2020

Dann komm mal ins Münsterland hier hat fast jedes zweites kleines Dorf einen Ausbau von...

Paule 04. Dez 2020

Die Planungen liegen wohl bei 2 Mio neue FTTH Haushalte pro Jahr durch die Telekom...



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