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Verfügbarkeit und Fazit

Der Homepod erscheint im Frühjahr 2018 in Deutschland. In den USA, in Großbritannien und in Australien ist er bereits verfügbar. Wir haben ein Gerät aus Großbritannien für 320 britische Pfund besorgt. In den USA kostet der Lautsprecher 350 US-Dollar, hierzulande wird er vermutlich um die 350 Euro kosten. Apple selbst hat noch kein Datum und keinen Preis für Deutschland genannt. Der zum Vergleich herangezogene One-Lautsprecher von Sonos kostet je nach Händler zwischen 200 und 220 Euro.

Fazit

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Apples Homepod ist ein smarter Lautsprecher mit gutem Klang. Für die Bedienung mit dem digitalen Assistenten Siri fehlen aber viele Funktionen, die bei Alexa und Google Assistant längst selbstverständlich sind. Ohne ein Apple-Smartphone- oder -Tablet kann der Homepod nicht verwendet werden.

Beim Klang ist Homepod einer der besten smarten Lautsprecher. Ungewöhnlich ist der für seine geringe Größe beeindruckende Bass, den wir sogar im Bauch spüren. Bei den Mitten ist der Sonos One allerdings besser. Wir ziehen keinen der Lautsprecher eindeutig vor. Es hängt vom Geschmack und der bevorzugten Musikrichtung ab, welches Gerät der Nutzer wählen sollte. Uns gefällt der Homepod für Pop- und Elektromusik besser, der Sonos hingegen für Jazz oder Klassik. Wir finden nicht, dass die Klangunterschiede zwischen dem One und dem Homepod einen Preisaufschlag von mindestens 150 Euro rechtfertigen.

  • Apples Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Homepod-Stromkabel ist fest verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Unterseite kann Spuren auf Holzoberflächen hinerlassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Musik abgespielt wird, zeigt der Homepod Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Siri aktiv ist, leuchtet der Homepod in der Mitte auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die optische Siri-Rückmeldung ist nicht sonderlich auffällig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links der One von Sonos, rechts der Homepod von Apple (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apples Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Wenn Siri aktiv ist, leuchtet der Homepod in der Mitte auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Insgesamt müssen sich Homepod-Käufer derzeit mit vielen Nachteilen abfinden: Es fehlt ein physischer Schalter, mit dem die Mikrofone am Gerät eingeschaltet werden können, falls sie auf Zuruf abgeschaltet wurden. Der Griff zur Home-App ist zu umständlich - bei Mehrpersonenhaushalten kann das schnell zu Problemen führen. Wir finden es auch nicht schön, dass wir darauf achten müssen, auf welche Oberfläche wir den Homepod aufstellen, wenn wir verhindern wollen, dass die Möbel Schaden nehmen.

Die deutsche Version von Siri hat Apple für den Homepod noch nicht freigeschaltet. Aber auch die englische Version ist bezüglich des Funktionsumfangs derzeit eher eine Enttäuschung. Amazons Alexa und Google Assistant können viel mehr, wie etwa Multiroom, Zugriff auf den Kalender, das Pflegen der Einkaufsliste, Anrufe tätigen oder den Videostream mit der Stimme steuern. Apple muss gehörig etwas tun, um hier aufzuholen.

Als großen Nachteil des Homepods sehen wir die starke Fokussierung auf das Apple-Ökosystem: Wer nicht das passende Apple-Smartphone oder -Tablet hat, kann den Lautsprecher nicht einmal in Betrieb setzen, was eine unglückliche Entscheidung ist. Es ist schon ärgerlich genug, dass Apple nur seinen eigenen Musikstreamingdienst unterstützt. Hier sind Amazon und Google etwas offener, die beide Spotify parallel zu ihren eigenen Musikstreamingdiensten unterstützen.

Für Popfans, die ein iPhone und ein Apple-Music-Abo haben, ist der Homepod spitze - wenn man sich denn mit den oben genannten Einschränkungen arrangieren möchte. Wer sich auf all das nicht einlassen will, kann zum One greifen. Der Sonos-Lautsprecher ist eine gute Wahl für alle, die nicht nur Pop-Musik hören, kein iPhone haben oder ihre Musik nicht unbedingt über ein Apple-Music-Abo hören wollen.

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Thikpad 18. Mär 2018

genau sie sollen nicht klingen - sie sollen reproduzieren. Allerdings : Ein Ohr mit...

johnderron 26. Feb 2018

Ja gut.. aber man holt sich doch so eine Box, um sich ein wenig das Leben zu...

Jominator 23. Feb 2018

@ Trollversteher: Danke für die kurze Zusammenfassung.

mainframe 22. Feb 2018

Am besten... Wenn er lieferbar ist einen Vergleichstest machen. Ich würde eher zum...

mainframe 22. Feb 2018

Bei Unterhaltungselektronik ist das Kabel meist steckbar, damit man es einfach durch...


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