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Nur Apple Music wird voll unterstützt

Der Homepod unterstützt nur einen Musikstreaming-Abodienst komplett: Apples eigenen. Nur Apple Music kann komplett mit der Stimme gesteuert werden. Während es bei den Amazon- und Google-Geräten möglich ist, neben deren eigenen Diensten Alternativen wie Spotify, Deezer oder Tune In zu verwenden, ist das beim Homepod ausgeschlossen.

  • Apples Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Homepod-Stromkabel ist fest verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Unterseite kann Spuren auf Holzoberflächen hinerlassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Musik abgespielt wird, zeigt der Homepod Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Siri aktiv ist, leuchtet der Homepod in der Mitte auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die optische Siri-Rückmeldung ist nicht sonderlich auffällig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links der One von Sonos, rechts der Homepod von Apple (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apples Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Apples Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Auch bei der Zuspielung von Musik unterscheidet sich der Homepod von der Konkurrenz. Während es auf allen Alexa- und Google-Assistant-Lautsprechern möglich ist, drahtlos über Bluetooth oder WLAN andere Musikstreamingdienste einzubinden, geht das beim Homepod nur, wenn ein iPhone oder iPad verwendet wird. Apple setzt hier auf den eigenen Übertragungsstandard Airplay, weder WLAN noch Bluetooth werden unterstützt, und einen Eingang zum Anschluss externer Geräte hat der Homepod ebenfalls nicht.

Airplay-Apps für Android funktionierten nicht

Wir haben probiert, eine Airplay-kompatible App auf einem Android-Smartphone zu nutzen, und zwar mit Allcast und Allconnect. Damit konnten wir uns mit dem Homepod verbinden, aber das Abspielen von Musik funktionierte nicht. Möglicherweise müssen die jeweiligen Apps erst noch aktualisiert werden. Offiziell ist es von Apple nur vorgesehen, dass Musik von einem Apple-Gerät zugespielt werden kann. Alle anderen Plattformen und Geräte werden ausgeschlossen.

Wenn ein anderer Musikdienst über Airplay eingebunden wird, können mit der Stimme noch die Grundfunktionen gesteuert werden. Wie bei Alexa und Google Assistant kann auf Zuruf die Lautstärke reguliert, die Wiedergabe unterbrochen respektive fortgesetzt und ein Lied vor- oder zurückgesprungen werden. Das Suchen bestimmter Lieder, Titel oder Alben mit der Sprache funktioniert nicht.

Künftig soll es möglich werden, zwei Homepods als Stereo-Paar zu verbinden oder mit mehreren Geräten ein Multiroom-Audiosystem einzurichten. Beides geht aber noch nicht, weil Apple mit der Arbeit daran nicht fertig geworden ist. Irgendwann in diesem Jahr will das Unternehmen diese Möglichkeiten per Update nachreichen.

Hardware-Besonderheiten und Reparierbarkeit

Der Homepod hat keine einzige Buchse. Sogar das Stromkabel ist fest verbaut. Falls es mal zu einem Kabelbruch kommen sollte, kann das Kabel nicht einfach ausgetauscht werden. Der Homepod muss dann in die Reparatur und das wird teuer - dann müssen 80 Prozent des Kaufpreises bezahlt werden. Der Grund könnte sein, dass sich der Homepod außergewöhnlich schlecht reparieren lässt. Bei allen anderen smarten Lautsprechern kann das Kabel respektive Netzteil bei Bedarf ausgetauscht werden. Beim One ist die Kabelführung sehr elegant gelöst. Er kann über den vorhandenen Ethernet-Anschluss mit dem Internet verbunden werden, während der Homepod immer auf WLAN angewiesen ist.

  • Apples Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Homepod-Stromkabel ist fest verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Unterseite kann Spuren auf Holzoberflächen hinerlassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Musik abgespielt wird, zeigt der Homepod Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Siri aktiv ist, leuchtet der Homepod in der Mitte auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die optische Siri-Rückmeldung ist nicht sonderlich auffällig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links der One von Sonos, rechts der Homepod von Apple (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apples Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Homepod-Stromkabel ist fest verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der runde Touchscreen auf dem Homepod zeigt zwei Lautstärkebuttons, sobald Musik auf dem Lautsprecher läuft. Diese sehen wie aufgedruckt aus und reagieren sehr gut. Der Bereich dazwischen ist schwarz, es erschließt sich daher nicht, dass dieser Bereich zur Steuerung genutzt werden kann. Das ist nicht sonderlich intuitiv - hier hätten wir eine Markierung oder Beschriftung vorgezogen.

Vorsicht bei der Wahl des Aufstellortes

Hier müssen sich Nutzer merken, dass sie die Wiedergabe unterbrechen oder fortsetzen können, indem sie einmal in den schwarzen Bereich drücken. Mit weiteren Touchgesten kann Siri aktiviert oder ein Lied vor- und zurückgesprungen werden. All das ist parallel zu den entsprechenden Sprachkommandos möglich. Wir finden es unpraktisch, dass der Bedienungsbereich für die Lautstärke funktionslos ist, sobald Siri etwas sagt. Wir können also dann nicht händisch eingreifen und die Lautstärke ändern. Das geht nur auf Zuruf, womit aber die Siri-Ansage unterbrochen wird.

  • Apples Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Homepod-Stromkabel ist fest verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Unterseite kann Spuren auf Holzoberflächen hinerlassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Musik abgespielt wird, zeigt der Homepod Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Siri aktiv ist, leuchtet der Homepod in der Mitte auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die optische Siri-Rückmeldung ist nicht sonderlich auffällig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links der One von Sonos, rechts der Homepod von Apple (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apples Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Unterseite kann Spuren auf Holzoberflächen hinerlassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Auch Apple übernimmt die Unsitte vieler Konkurrenten und verbaut keinen Schalter, um das Gerät abschalten zu können. Wer den Lautsprecher ausschalten möchte, muss das Kabel ziehen oder eine schaltbare Steckdose benutzen. Wer sich den Homepod anschafft, sollte darauf achten, wo er ihn aufstellt. Auf Holzoberflächen kann der Homepod hässliche Standspuren in Form von weißen Kreisen hinterlassen. Es ist nicht ganz klar, ob diese Flecken ohne Weiteres rückstandsfrei entfernt werden können. Nach derzeitigem Kenntnisstand sollen die Probleme nur auftreten, wenn der Homepod auf geölten oder gewachsten Holzoberflächen steht.

Bei einem smarten Lautsprecher kommt es auch darauf an, was der digitale Assistent kann - und hier hat Siri noch viel aufzuholen.

 Homepod hat gute LauscheigenschaftenSiri derzeit weit abgeschlagen 
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Thikpad 18. Mär 2018

genau sie sollen nicht klingen - sie sollen reproduzieren. Allerdings : Ein Ohr mit...

johnderron 26. Feb 2018

Ja gut.. aber man holt sich doch so eine Box, um sich ein wenig das Leben zu...

Jominator 23. Feb 2018

@ Trollversteher: Danke für die kurze Zusammenfassung.

mainframe 22. Feb 2018

Am besten... Wenn er lieferbar ist einen Vergleichstest machen. Ich würde eher zum...

mainframe 22. Feb 2018

Bei Unterhaltungselektronik ist das Kabel meist steckbar, damit man es einfach durch...


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