Homepod hat gute Lauscheigenschaften

Wie Alexa- und Google-Assistant-Lautsprecher hat der Homepod Mikrofone, damit das Gerät mit der Stimme bedient werden kann. Beim Apple-Gerät sind es mit sieben Mikrofonen ähnlich viele wie bei den Amazon-Geräten und auch beim One. Das Signalwort heißt bei Apple "Hey, Siri" und kann wie bei Google nicht von Nutzern verändert werden. Für die Echo-Geräte von Amazon sind vier verschiedene Aktivierungsworte möglich.

  • Apples Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Homepod-Stromkabel ist fest verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Unterseite kann Spuren auf Holzoberflächen hinerlassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Musik abgespielt wird, zeigt der Homepod Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Siri aktiv ist, leuchtet der Homepod in der Mitte auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die optische Siri-Rückmeldung ist nicht sonderlich auffällig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links der One von Sonos, rechts der Homepod von Apple (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apples Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Wenn Siri aktiv ist, leuchtet der Homepod in der Mitte auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Die Mikrofone reagieren zügig. Auch bei lauter Musik müssen wir nicht schreien, damit das Gerät Kommandos entgegennimmt. Bei der Mikrofonleistung erreicht Apple vergleichbar gute Ergebnisse wie die Echo-Lautsprecher, die zusammen mit dem One bisher die Referenz darstellen. Bei jeweils maximaler Lautstärke müssen wir den Homepod sogar etwas weniger anbrüllen als die Konkurrenzgeräte.

Optische Rückmeldung für Siri-Aktivität ist schlecht erkennbar

Der Homepod hat auf der Oberseite einen runden Touchscreen, der in der Mitte aufleuchtet, sobald Siri aktiv ist. Das Signallicht wechselt die Farben. Wenn der Homepod deutlich unter Augenhöhe steht, ist das sehr angenehm und gut erkennbar. Sobald sich der Lautsprecher aber auf Augenhöhe oder darüber befindet, ist von der optischen Rückmeldung nichts mehr zu sehen.

Diese dürfte gern auffälliger sein. Wir finden sie hilfreich, weil sich smarte Lautsprecher immer mal wieder aktivieren, ohne dass sie bewusst angesprochen wurden. In dieser Hinsicht sind die Leuchtringe am Rand des Gehäuses der Echo-Lautsprecher ungeschlagen. Diese sind von überall gut zu sehen und fallen jederzeit auf.

Ergänzend zum Aufleuchten kann der Homepod einen Signalton abspielen, wenn Siri lauscht. Das geht auch bei den Echo- und Google-Lautsprechern, bei denen das Signal sofort ertönt. Aus unerfindlichen Gründen ist der Homepod erst nach einer Verzögerung von einigen Sekunden zu hören; ertönt das Signal, lauscht er also schon einige Momente.

Fehlen des Mute-Knopfs stört

Der Homepod ist der einzige uns bekannte smarte Lautsprecher, der keinen Stummschaltknopf oder -schiebeschalter hat. Dafür können die Mikrofone anders als bei der Konkurrenz von Google und Amazon per Zuruf ausgeschaltet werden. Das ist erst einmal bequemer als ein Knopfdruck am Gerät. Wenn die Homepod-Mikrofone stumm geschaltet sind, können sie wieder aktiviert werden, indem der Siri-Bereich länger betätigt und die Mikrofone auf Zuruf wieder eingeschaltet werden.

Zudem ist es über die Home-App auf einem iPhone oder iPad möglich. Hier wäre das Betätigen eines Knopfes am Lautsprecher die bequemere Lösung. Wenn die Mikrofone ausgeschaltet sind, zeigt der Homepod das nicht an - das löst die Konkurrenz in jedem Fall besser.

Apple beschränkt angenehmerweise die maximale Lautstärke der Siri-Stimme auf dem Homepod. Auch wenn der Lautsprecher auf 100 Prozent eingestellt ist, werden wir von Siri nicht angebrüllt. Daran sollten sich Amazon und Google ein Vorbild nehmen. Bei beiden Systemen sind die Assistenzstimmen zu laut, wenn Nutzer etwa laut Musik abspielen. Sie können bei Siri zwischen einer männlichen und einer weiblichen Stimme wählen - das geht bei Alexa und Google Assistant hierzulande nicht. Wir sind gespannt, ob das auch bei der deutschen Siri-Version funktioniert.

Der Homepod ist in sehr vielen Bereichen auf das Apple-Ökosystem beschränkt.

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 Homepod hat einen starken TiefbassNur Apple Music wird voll unterstützt 
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Thikpad 18. Mär 2018

genau sie sollen nicht klingen - sie sollen reproduzieren. Allerdings : Ein Ohr mit...

johnderron 26. Feb 2018

Ja gut.. aber man holt sich doch so eine Box, um sich ein wenig das Leben zu...

Jominator 23. Feb 2018

@ Trollversteher: Danke für die kurze Zusammenfassung.

mainframe 22. Feb 2018

Am besten... Wenn er lieferbar ist einen Vergleichstest machen. Ich würde eher zum...

mainframe 22. Feb 2018

Bei Unterhaltungselektronik ist das Kabel meist steckbar, damit man es einfach durch...


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