Homepod hat einen starken Tiefbass

Bei smarten Lautsprechern gehört der Sonos One derzeit zur Klangreferenz. Er ist für um die 200 Euro zu haben, während der Homepod wohl 350 Euro oder mehr kosten wird. Beide stecken in einem ähnlich großen Gehäuse. Der One hat zwei Verstärker, einen Hochtöner und einen Mitteltieftöner. Im Homepod sind sieben Hochtöner ringförmig angeordnet, die alle einzeln verstärkt werden. Der 4-Zoll-Tieftöner ist nach oben ausgerichtet und soll einen besonders intensiven Bass erreichen.

  • Apples Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Homepod-Stromkabel ist fest verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Unterseite kann Spuren auf Holzoberflächen hinerlassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Musik abgespielt wird, zeigt der Homepod Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Siri aktiv ist, leuchtet der Homepod in der Mitte auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die optische Siri-Rückmeldung ist nicht sonderlich auffällig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links der One von Sonos, rechts der Homepod von Apple (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apples Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Wenn Musik abgespielt wird, zeigt der Homepod Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Im Homepod befindet sich Apples eigener Prozessor A8, der auch im iPhone 6 verbaut wird. Dieser wird unter anderem dafür verwendet, mit den sieben eingebauten Mikrofonen ständig den Raum einzumessen und den Klang daraufhin zu optimieren. Damit sollen Verzerrungen vermieden und ein ausgewogenes Klangbild erreicht werden. Diese Einmesstechnik ist nicht abschaltbar, so dass Nutzer nicht prüfen können, wie sich der Lautsprecher ohne diese Technik anhören würde.

Der Homepod hat mehr Bässe, der One mehr Mitten

Sowohl der Homepod als auch der One klingen sehr gut - der Sonos-Lautsprecher hat bereits in unserem großen Vergleichstest smarter Lautsprecher vom Dezember 2017 gezeigt, was er kann. Auf diesem hohen Niveau bestehen allerdings Unterschiede, die sich besonders in den Sub-Bass-Frequenzen und in den Mitten bemerkbar machen.

Der Homepod erreicht im Bassbereich für ein Gerät dieser Größe enorm tiefe Frequenzen. Bei elektronischer Musik und moderner Popmusik, die häufig bis in diese Bereiche vordringt, konnten wir das besonders gut bemerken. Apples Lautsprecher bringt Bässe rüber, die wir im Bauch spüren können.

Sonos One hat andere Vorzüge

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Der One von Sonos kann dies nicht, da ihm die betreffenden Frequenzen fehlen. Drehen wir im Sonos-Equalizer die Bässe voll auf, werden diese zwar merklich stärker, die Sub-Bass-Frequenzen werden aber immer noch nicht bedient.

  • Apples Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Homepod-Stromkabel ist fest verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Unterseite kann Spuren auf Holzoberflächen hinerlassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Musik abgespielt wird, zeigt der Homepod Lautstärketasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wenn Siri aktiv ist, leuchtet der Homepod in der Mitte auf. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die optische Siri-Rückmeldung ist nicht sonderlich auffällig. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links der One von Sonos, rechts der Homepod von Apple (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Apples Homepod (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Links der One von Sonos, rechts der Homepod von Apple (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Beim Homepod geht der starke Bass allerdings zulasten der Mitten: Diese werden beim Sonos-Lautsprecher mit einem wesentlich breiteren Spektrum abgebildet. Das macht sich bei bestimmten Musikrichtungen bemerkbar. Was dem One untenrum fehlt, macht er in der Mitte wett. Hier können wir die Frequenzen dank des Equalizers sogar noch anpassen und den Klang verfeinern - eine Möglichkeit, die beim Homepod fehlt.

Der eine mag Jazz, der andere Pop

Entsprechend der Frequenzverteilung klingen verschiedene Musikstile auf beiden Lautsprechern unterschiedlich gut. Der Homepod eignet sich für Popmusik und Elektro sehr gut, Jazz und Rockmusik klingen hingegen auf dem One differenzierter. Entsprechend haben uns Bad von Michael Jackson, Finesse von Bruno Mars und Land of Confusion von Genesis auf dem Homepod besser gefallen. Die Bässe sind stark, aber differenziert, und dringen uns stellenweise bis in die Fußsohlen. Die Mitten sind bei derartiger Musik tendenziell weniger prominent, für eine gute Wiedergabe des mittigen Gesangs reicht der Frequenzbereich des Homepods aus.

Take Five des Dave Brubeck Quartetts sowie Jumping Jack Flash von den Rolling Stones hingegen klingen auf dem One besser. Hier brauchen wir keine wummernden Sub-Bässe, sondern eine gute Mittentrennung, um beispielsweise Gitarren und die Nuancen eines Klaviers gut hören zu können. Das kann der One eindeutig besser als der Homepod.

Homepod und One für verschiedene Zwecke

Es fällt schwer, einen der beiden Lautsprecher zu präferieren. Es hat auch immer ein Stück weit mit persönlichem Geschmack zu tun. Der Vergleich findet generell auf hohem Niveau statt. Beide Lautsprecher klingen für die geringe Größe sehr gut. Beide Probanden haben Stärken und Schwächen.

Wer häufig moderne Popmusik oder Elektro hört, dürfte mit dem Homepod vom Klang her glücklicher werden. Wer eher auf Rockmusik, Jazz oder Klassik steht, dem dürfte der One besser gefallen. Manchen Kollegen war der Bassbereich beim Homepod schlicht zu betont. Hier vermissten wir einen Bassregler, wie er bei Musikanlagen selbstverständlich ist. Noch besser wäre ein Equalizer, um bei Bedarf auch im Mittenbereich nachbessern zu können.

Neben der Klangqualität kommt es bei einem smarten Lautsprecher auch darauf an, wie gut die eingebauten Mikrofone auf Zurufe reagieren.

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Thikpad 18. Mär 2018

genau sie sollen nicht klingen - sie sollen reproduzieren. Allerdings : Ein Ohr mit...

johnderron 26. Feb 2018

Ja gut.. aber man holt sich doch so eine Box, um sich ein wenig das Leben zu...

Jominator 23. Feb 2018

@ Trollversteher: Danke für die kurze Zusammenfassung.

mainframe 22. Feb 2018

Am besten... Wenn er lieferbar ist einen Vergleichstest machen. Ich würde eher zum...

mainframe 22. Feb 2018

Bei Unterhaltungselektronik ist das Kabel meist steckbar, damit man es einfach durch...



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