Homepad: Apple muss Smarthome-Hub verschieben

Laut Mark Gurman von Bloomberg(öffnet im neuen Fenster) hat Apple ein internes Testprogramm für sein kommendes Smart-Home-Produkt gestartet, das angeblich Homepad heißen wird. Eigentlich sollte das Gerät im März 2025 vorgestellt werden, doch daraus wird dem Bericht nach nichts, weil die Software-Entwicklung stockt.
Im Rahmen des Testprogramms können ausgewählte Apple-Mitarbeiter das Produkt mit nach Hause nehmen, wo sie es verwenden und dem Unternehmen Feedback liefern können.
Siri-Probleme stehen hinter der Verzögerung
Die Verschiebung ist größtenteils auf Rückschläge bei der Entwicklung verbesserter Siri-Funktionen durch Apple zurückzuführen, heißt es in dem Bericht. Der Smart-Home-Hub basiert auf neuen App-Intent-Funktionen mit Siri, die ursprünglich für die Veröffentlichung im April zusammen mit iOS 18.4 geplant waren.
Apple hatte öffentlich Probleme mit den erweiterten KI-Funktionen von Siri bekanntgegeben: "Wir haben auch an einer personalisierteren Siri gearbeitet, die mehr Bewusstsein für Ihren persönlichen Kontext hat und die Möglichkeit bietet, innerhalb und zwischen Ihren Apps für Sie zu handeln. Es wird länger dauern als gedacht, bis wir diese Funktionen bereitstellen können. Wir gehen davon aus, dass sie im kommenden Jahr eingeführt werden."
Gurman berichtet, dass Apple seinen Ansatz zur Integration von Siri und Apple Intelligence möglicherweise komplett überdenken muss.
Da das Homepad auf die verzögerten Siri-Funktionen angewiesen sei, sei es ebenfalls verschoben worden, so Gurman. Den Angaben zufolge soll das Gerät über einen 7 Zoll großen Bildschirm und eine Kamera verfügen. Es soll wie ein Bild entweder an der Wand befestigt oder auf einem Tisch aufgestellt werden. Das Gerät soll wie ein iPad über einen Akku verfügen.
Was die Software betrifft, so soll das Gerät mit einem neuen Apple-Betriebssystem namens HomeOS laufen. Diese dedizierte Plattform wäre vermutlich für die Steuerung und Verwaltung von Smart Homes optimiert.
Bloomberg erwartet, dass der Hub vor allem für Videoanwendungen gedacht ist, verschiedene Apple-Apps unterstützt und eine Benutzeroberfläche bietet, die vom Standby-Modus in iOS 17 inspiriert ist.



