Homeoffice: Zoom dank Coronakrise mit dreistelligem Wachstum

Der Bedarf an Videokonferenzen ist dank des Corona-bedingten Homeoffices gestiegen - trotz Sicherheitsbedenken setzen viele auf Zoom.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Videokonferenz-Software Zoom
Die Videokonferenz-Software Zoom (Bild: Zoom)

Zoom, Anbieter der gleichnamigen Videokonferenz-Software, hat seine Quartalsergebnisse für das erste Quartal 2020 vorgestellt. Dabei zeigt sich, dass die Coronakrise dramatische Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Kennzahlen des Unternehmens hat.

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter (m/w/d) für den IT First Level Support
    Diakonie Hasenbergl e.V., München
  2. Mitarbeiter IT-Helpdesk / Supporttechniker (m/w/d)
    Heinz von Heiden GmbH Massivhäuser, Isernhagen bei Hannover
Detailsuche

So konnte der Umsatz verglichen mit dem ersten Quartal 2019 um 169 Prozent auf 328,2 Millionen US-Dollar (292,7 Millionen Euro) gesteigert werden. Die operativen Einnahmen nach GAAP sind von 1,6 Millionen US-Dollar (1,43 Millionen Euro) auf 23,4 Millionen US-Dollar (20,9 Millionen Euro) drastisch gestiegen. Die bereinigten operativen Einnahmen (non-GAAP) stiegen von 8,2 Millionen US-Dollar (7,3 Millionen Euro) auf 54,6 Millionen US-Dollar (48,7 Millionen Euro).

Profitiert hat Zoom von den Auswirkungen der Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-Cov-2 und der dadurch hervorgerufenen Lungenkrankheit Covid-19. Zahlreiche Länder haben Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ausgerufen, die zumeist auch Ausgangsbeschränkungen beinhalten. Dadurch hat sich der Anteil der von zu Hause arbeitenden Menschen stark erhöht - und viele Unternehmen verwenden Zoom als Videokonferenz-Software.

Starkes Kundenwachstum

Dem Quartalsbericht zufolge hat Zoom ungefähr 265.400 Kunden mit mehr als zehn Mitarbeitern, was einer Steigerung von 354 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Eine genaue Nutzerzahl hat Zoom nicht veröffentlicht.

Golem Akademie
  1. Microsoft Teams effizient nutzen
    25. Oktober 2021, online
  2. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  3. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
Weitere IT-Trainings

Das Unternehmen kann die positiven Quartalszahlen trotz zahlreicher Sicherheitsprobleme präsentieren. In den vergangenen Monaten stand Zoom oftmals in der Kritik: So konnten sich unerwünschte Teilnehmer aufgrund eines fehlenden Passwortschutzes einfach in bestehende Konferenzen einwählen - dieses Problem hat das Unternehmen mit der Einführung von Passwörtern und virtuellen Warteräumen beseitigt.

Nicht beseitigt hat Zoom hingegen den Umstand, dass die Konferenzen trotz anfänglicher Behauptung nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind. Mit dem Kauf von Keybase will Zoom die Datensicherheit verbessern, bislang gibt es die Verschlüsselung aber noch nicht. Daher warnt unter anderem der Bundesdatenschutzbeauftragte vor der Nutzung von Zoom.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


0x4010 03. Jun 2020

Wer im Homeoffice nichts arbeitet, der arbeitet auch im Büro nichts. Da hält er aber...

tritratrulala 03. Jun 2020

Daher gibt's solche Sachen auch fertig gehostet. Eine gut funktionierende Alternative...

ArthurDaley 03. Jun 2020

Die anderen Anbieter haben auch alle keine EZE-Verschlüsselung.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
600 Millionen Euro
Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen

Das SEM 80/90 mit 16 KBit/s wird exakt nachgebaut, zum Stückpreis von rund 20.000 Euro. Das Retrogerät geht für die Bundeswehr in Serie.

600 Millionen Euro: Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen
Artikel
  1. Foundation bei Apple TV+: Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt
    Foundation bei Apple TV+
    Die unverfilmbare Asimov-Trilogie grandios verfilmt

    Gegen die Welt von Asimovs Foundation-Trilogie wirkt Game of Thrones überschaubar. Apple hat mit einem enormen Budget eine enorme Science-Fiction-Serie geschaffen.
    Eine Rezension von Peter Osteried

  2. Wochenrückblick: Unter und über der Oberfläche
    Wochenrückblick
    Unter und über der Oberfläche

    Golem.de-Wochenrückblick Neue Surface-Geräte und iOS-Updates: die Woche im Video.

  3. Security: Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple
    Security
    Forscher veröffentlicht iOS-Lücken aus Ärger über Apple

    Das Bug-Bounty-Programm von Apple ist vielfach kritisiert worden. Ein Forscher veröffentlicht seine Lücken deshalb nun ohne Patch.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung Odyssey G7 499€ • Alternate (u. a. Thermaltake Level 20 RS ARGB 99,90€) • Samsung 980 1 TB 83€ • Lenovo IdeaPad Duet Chromebook 229€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen • 19% auf Sony-TVs bei MM • Samsung SSD 980 Pro 1TB 150,50€ • AeroCool Cylon 4 ARGB 25,89€ [Werbung]
    •  /