Homeoffice: Zoom dank Coronakrise mit dreistelligem Wachstum

Der Bedarf an Videokonferenzen ist dank des Corona-bedingten Homeoffices gestiegen - trotz Sicherheitsbedenken setzen viele auf Zoom.

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Die Videokonferenz-Software Zoom
Die Videokonferenz-Software Zoom (Bild: Zoom)

Zoom, Anbieter der gleichnamigen Videokonferenz-Software, hat seine Quartalsergebnisse für das erste Quartal 2020 vorgestellt. Dabei zeigt sich, dass die Coronakrise dramatische Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Kennzahlen des Unternehmens hat.

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So konnte der Umsatz verglichen mit dem ersten Quartal 2019 um 169 Prozent auf 328,2 Millionen US-Dollar (292,7 Millionen Euro) gesteigert werden. Die operativen Einnahmen nach GAAP sind von 1,6 Millionen US-Dollar (1,43 Millionen Euro) auf 23,4 Millionen US-Dollar (20,9 Millionen Euro) drastisch gestiegen. Die bereinigten operativen Einnahmen (non-GAAP) stiegen von 8,2 Millionen US-Dollar (7,3 Millionen Euro) auf 54,6 Millionen US-Dollar (48,7 Millionen Euro).

Profitiert hat Zoom von den Auswirkungen der Verbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-Cov-2 und der dadurch hervorgerufenen Lungenkrankheit Covid-19. Zahlreiche Länder haben Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ausgerufen, die zumeist auch Ausgangsbeschränkungen beinhalten. Dadurch hat sich der Anteil der von zu Hause arbeitenden Menschen stark erhöht - und viele Unternehmen verwenden Zoom als Videokonferenz-Software.

Starkes Kundenwachstum

Dem Quartalsbericht zufolge hat Zoom ungefähr 265.400 Kunden mit mehr als zehn Mitarbeitern, was einer Steigerung von 354 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Eine genaue Nutzerzahl hat Zoom nicht veröffentlicht.

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Das Unternehmen kann die positiven Quartalszahlen trotz zahlreicher Sicherheitsprobleme präsentieren. In den vergangenen Monaten stand Zoom oftmals in der Kritik: So konnten sich unerwünschte Teilnehmer aufgrund eines fehlenden Passwortschutzes einfach in bestehende Konferenzen einwählen - dieses Problem hat das Unternehmen mit der Einführung von Passwörtern und virtuellen Warteräumen beseitigt.

Nicht beseitigt hat Zoom hingegen den Umstand, dass die Konferenzen trotz anfänglicher Behauptung nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt sind. Mit dem Kauf von Keybase will Zoom die Datensicherheit verbessern, bislang gibt es die Verschlüsselung aber noch nicht. Daher warnt unter anderem der Bundesdatenschutzbeauftragte vor der Nutzung von Zoom.

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