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Klare Regelungen und Vertrauen in die Mitarbeiter

Im Arbeitsalltag ist die gute Mischung entscheidend. Wenn der eigene Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst, nimmt auch die emotionale Bindung an den Arbeitgeber und damit die eigene Motivation ab. Missverständnisse entstehen und die Kommunikation wird zäh und unbefriedigend. Andererseits führen zu wenig persönliche Freiheit am Arbeitsplatz und ein reines Absitzen von Stunden ebenfalls zu Unzufriedenheit und haben damit den gleichen Effekt.

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Arbeitgeber müssen also zwischen beidem abwägen. Ich habe viele Unternehmen kennengelernt, die keine klaren Regelungen für die Mitarbeiter im Homeoffice haben. Einen Tag im Monat kann sich der Mitarbeiter frei aussuchen. Oder: "Nur, wenn es nicht anders geht". Oder "bei leichter Krankheit" (was das genau bedeuten soll, weiß ich bis heute nicht). Dazu kommt, dass Führungskräfte oft nicht jedem Mitarbeiter das Homeoffice gleichermaßen zutrauen.

Viele Teamleiter und Vorgesetzte gehen davon aus, dass Mitarbeiter, die eher eine straffe Führung benötigen und nicht ganz so selbstständig agieren, gar kein Homeoffice machen dürften. Das Gefühl des Kontrollverlustes ist bei diesen Vorgesetzten umso größer, je weniger Selbstständigkeit sie dem Angestellten zusprechen.

Nach meiner eigenen Erfahrung kommt es aber vor allem auf eine genau definierte Aufgabenstellung an. Wenn realistische Ziele gut kommuniziert werden, ist der Rest einfach, es braucht schlicht Vertrauen in den Mitarbeiter. Dass jeder einen eigenen Arbeitsrhythmus, ein eigenes Tempo, eigene Stärken, Schwächen und unterschiedliche Herangehensweisen an gestellte Aufgaben hat, sollte auch bei Homeoffice-Regelungen berücksichtigt werden.

Es schadet aber nicht, wenn Mitarbeiter sich darüber hinaus eigene Ziele setzen, wie: "Was will ich heute in welcher Zeit erreichen?" Oder: "Am Ende des Tages möchte ich ... geschafft haben." Oder: "Heute investiere ich ... Stunden in ..." Es gibt einige Apps und Gadgets, die beim Zeitmanagement helfen, zum Beispiel Timely oder den Timeular-Würfel.

Je konkreter die Ziele, desto freier die Arbeit im Homeoffice

Ich habe die Erfahrung gemacht: Je besser die Führungskultur ausgeprägt ist und je genauer man in der Kommunikation der Ziele und Ergebnisse ist, desto freier können die Regeln für das Homeoffice für die Mitarbeiter ausgelegt werden.

Instant Data hat entschieden, die Homeoffice-Regelungen ganz individuell auf die Mitarbeiter zuzuschneiden. Ein langjähriger Mitarbeiter hat zum Beispiel eine dauerhafte Remote-Regelung und ist nur noch selten im Büro, während die neuen Kollegen gerade in der Anfangszeit dazu angehalten werden, nah beim Team zu sitzen, um ein persönliches Verhältnis aufbauen zu können. Trotzdem möchten beide stets mit allen Mitarbeitern die beste Lösung gemeinsam finden, sagen Gerlinger und Gurski. Das ist vermutlich der beste Weg von allen.

 Der Ton macht nicht immer Musik
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Bluejanis 17. Mai 2019

Die Firma in der ich arbeite bietet eine Zeiterfassung an, wo du dich online ein- und...

berritorre 16. Mai 2019

Also Grossraumbüros finde ich persönlich auch eher schrecklich. In den Firmen in denen...

Emulex 16. Mai 2019

Ich arbeite auf eigene Rechnung und sicherlich weniger als die meisten IT-Angestellten...

Stepinsky 16. Mai 2019

Das ist ein generelles Problem, was dich auch im Homeoffice trifft. Nur dann vielleicht...

aLpenbog 16. Mai 2019

Kenne ich hier im Büro ebenfalls, als eher ruhigerer, stark introvertierter Typ. Häufig...


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