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Firmen können am Remote-System auch kaputtgehen

Aufgrund der Ersparnisse und guten Erfahrungen könnten nach der Corona-Krise Remote-Modelle auch in Nicht-IT-Bereichen bestehen bleiben. Dabei dürften dann neue Probleme auftauchen, mit denen geübte IT-Freelancer im Homeoffice schon lange zu kämpfen haben: Zickige Slack-Nachrichten gestresster Kollegen, Netzstörungen während Videochats, Zeitverschiebung, Prokrastinationsattacken oder Arbeit bis spät in die Nacht. Dazu fehlender Austausch und Depressionen bei Menschen, die ohnehin selten das Haus verlassen - all das kann auf lange Sicht zu Schwierigkeiten führen.

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Auch Sicherheitslücken können Unternehmen in den Ruin treiben. "Es ist deshalb sehr wichtig sicherzustellen, dass alle Informationen auf den Computern der Mitarbeiter abgesichert sind", sagt Tanay Pant. "Dabei ist es elementar, dass der Informationsfluss der Firma sichergestellt ist, während er gleichzeitig offen für Zugangsberechtigte bleibt."

Darum werden alle neuen Mitarbeiter in die Datenschutzregeln eingewiesen und müssen Richtlinien bei der Benutzung mobiler Geräte einhalten. Sichere Verbindungen und Passwörter, VPN, Updates und Sicherheitssoftware müssen selbstverständlich werden, um auf Heimnetzwerke spezialisierten Hackern den Zugriff zu erschweren.

Trotz einiger Probleme scheinen sich Remote-Arbeitnehmer im Grunde einig darüber zu sein, dass sie nie wieder jeden Tag ins Büro gehen wollen. "Maximale Autonomie in der Frage, wie und wann ich arbeite, wirken sich wirklich auf meine Produktivität aus", sagt Tanay Pant. "Ich arbeite zum Beispiel am liebsten sehr spät, weil ich mich dann besser konzentrieren kann."

Auch Fumiko Inakuma ist sich sicher, dass sie mehr schafft als davor: "Ich habe mich seitdem eigentlich kaum mehr gestresst gefühlt, weil ich selbst entscheide, wie, wann und wo ich was erledige", sagt sie. "Das klappt wirklich deutlich besser als vorher."

Außerdem freut sie sich, ihre Kinder tagsüber zu sehen. Auch das dürfte jetzt vielen Menschen auffallen, die zum Corona-Remote gezwungen sind: Zu Hause war ja auch noch ein Leben. Vielleicht können davon alle bald ein bisschen mehr haben, wenn Chefs auf der ganzen Welt merken, dass die Arbeit auch aus dem Homeoffice erledigt wird - und vielleicht sogar besser als vorher.

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Enter the Nexus 06. Apr 2020

Er hat doch recht: Wenn ich im Home Office bin und auf die Kinder aufpassen muss, dann...

Enter the Nexus 06. Apr 2020

Vielleicht hat er einfach ein Bürozimmer dageim? Für Home Office muss man nicht im...

Enter the Nexus 06. Apr 2020

Wenn ich am Prüfstand und mit teurer Messgeräten arbeite, muss ich trotzdem auch noch am...

Enter the Nexus 06. Apr 2020

Volle Zustimmung! Ist bei mir genauso. Das, was man auf dem Bild sieht, ist sicher kein...

Hallonator 01. Apr 2020

Ja, sowas kenne ich auch. Beste war mal: Ich sollte mit einem Rest-Service beim Kunden...


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