Remote-Playday und Pummelparty

Es muss kein Triple-A-Titel gekauft werden, um Meetings lockerer und besser zu machen. Für ein Projekt habe ich beispielsweise einen Discord-Server erstellt und diesen auch für informelle Teamrunden genutzt. Dort gibt es einen Sprach-Chat, man kann verschiedene Inhalte oder seinen Bildschirm teilen und auch mal außerhalb der Arbeit miteinander quatschen. Wer sich dazugesellen möchte, springt einfach per Click in den entsprechenden Channel und kann sich an einem lockeren Austausch beteiligen oder schlechte Witze erzählen.

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Private Unterhaltungen sind ebenso möglich. Mal über etwas anderes als die Arbeit zu sprechen, hat so manche Hobby-Parallele zum Vorschein gebracht. Kollegen, die in der Freizeit den gleichen Leidenschaften nachgehen wie man selbst tut man eben bei der Arbeit auch mal leichter einen Gefallen. Zum Beispiel, wenn man den gleichen Sport betreibt, sich für denselben Verein interessiert oder auf die gleichen kulinarischen Spezialitäten steht.

Zusammengefasst könnte man sagen: Warum die Kaffeeküche nicht online abbilden, wenn wir uns aktuell dort nicht treffen können? Also zum Beispiel über Rezepte sprechen, neue Modetrends rezensieren, lustige Videolinks hin- und herschicken oder einen Artikel empfehlen.

Oder: Warum nicht einen Remote-Playday mit dem Team veranstalten? Virtuelle Partyspiele wie zum Beispiel Pummelparty oder Uno Online eignen sich dafür hervorragend. Alles, was dafür benötigt wird, hat jeder bei sich zu Hause. Es braucht keinen High-End-Gaming-PC und das Spiel selbst ist nicht viel teurer als ein gemeinsamer Bowlingabend - und kann sogar mehrfach genutzt werden.

Gemeinsames Kickern gilt als cool, Online-Spielen nicht

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Meiner Erfahrung nach werden PC-Spiele im klassischen Sinne von Arbeitgebern extrem ungern auf Firmenrechnern gesehen. Seltsam: Denn gemeinsames Kickern in der Kaffeeküche wird als Startup-Mentalität anerkannt. Eine Online-Runde Smash Brothers gilt hingegen als nerdige Zeitverschwendung. Dabei machen die Spiele nahezu jedem Spaß, nicht nur angehenden E-Sportlern und Zocker-Nerds. Und gemeinsame positive Erlebnisse verbessern die Zusammenarbeit.

Eine Künstlerin aus der Schweiz ist sogar noch einen Schritt weiter gegangen und hat Geschäftstermine in Online-Spielen abgehalten. Sie wollte damit dem tristen Meeting-Alltag in Coronazeiten ein Ende bereiten und etwas Aufregendes in die Meetings bringen. Ihre Erfahrungen waren positiv.

Nur wenn wir solche kreativen Methoden in der Remote-Zusammenarbeit einsetzen, kann das Homeoffice so gut funktionieren, dass die Unternehmen ihre Vorbehalte dagegen nicht nur in der aktuellen Krisensituation, sondern auch langfristig überwinden.

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 Remote-Zusammenarbeit funktioniert nicht von alleineWir müssen die Chance fürs Homeoffice nutzen 
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berritorre 13. Aug 2020

Das war schon klar. Nichts desto trotz... ;-)

berritorre 13. Aug 2020

Ich habe auch mit mehreren Firmenchefs gesprochen, bei denen Homeoffice nie zur Debatte...

crazypsycho 12. Aug 2020

Wieso ist das ein Nogo? Wenn der Kopf ohnehin gerade am platzen ist und man nicht...

Hotohori 11. Aug 2020

Ich schätze mal viele kennen so etwas wie Discord nicht mal oder generell nicht die...



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