Homeoffice: Apple verlangt wieder mehr persönliche Anwesenheit

An mindestens drei Werktagen sollen Mitarbeiter wieder vom Campus aus arbeiten. Für Apple-Chef Tim Cook ist die Nähe zu Menschen wichtig.

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Der Apple-Campus wird ab Herbst wieder voller.
Der Apple-Campus wird ab Herbst wieder voller. (Bild: Arne Müseler/CC-BY-SA 3.0 DE)

Einige Unternehmen wollen nach der Coronapandemie und dem Trend zur Remote-Arbeit weiterhin an dieser offenen Arbeitspolitik festhalten. Andere Unternehmen schätzen den persönlichen und lokalen Austausch. Offensichtlich gehört auch Apple dazu.

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Mitarbeiter sollen wohl ab September wieder mindestens drei Tage in der Woche auf dem Campus anwesend sein. Das berichtet das Magazin The Verge mit Bezug auf eine interne E-Mail an Mitarbeiter.

"Die Wahrheit ist, dass im letzten Jahr immer etwas Essenzielles gefehlt hat: wir alle zusammen", schreibt Apple-CEO Tim Cook in der Nachricht. "Videokonferenzanrufe haben die Entfernungen zwischen uns verringert, das ist klar, aber es gibt einfach Dinge, die dadurch nicht repliziert werden können."

Cook plant, dass Mitarbeiter Montags, Dienstags und Donnerstags auf dem Campus und in Büros anwesend sein müssen. Mittwoch und Freitag stünden dann für Homeoffice oder Remote-Arbeit zur Verfügung.

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Allerdings soll es weitere Einschränkungen geben. Je nach Arbeitsgebiet wird von einigen Teammitglieder eine noch häufigere persönliche Anwesenheit erwartet. Insgesamt sollen den Mitarbeitern pro Jahr zwei Wochen an Remote-Arbeitsstagen zur Verfügung stehen. Diese sollen von Vorgesetzten genehmigt werden müssen, was bei vielen Unternehmen Standard ist.

"Ich weiß, ich bin damit nicht allein; ich vermisse das Summen von Aktivitäten, die Energie, die Kreativität und die Kollaboration unserer persönlichen Treffen und den Gemeinschaftsgedanken, den wir aufgebaut haben", schrieb Cook in einer früheren Nachricht. Er legt allen Mitarbeitern nahe, sich möglichst zeitnah gegen Covid-19 impfen zu lassen.

Apple steht damit einem Trend entgegen, der eher für mehr Homeoffice und Arbeitsplatzfreiheit steht. Unternehmen wie Facebook und Google wollen auch nach Corona weiterhin recht lockere Heimarbeitsregeln aufstellen. Auch das deutsche Softwareunternehmen SAP stellt den 100.000 Mitarbeitern künftig frei, von wo aus sie arbeiten möchten.

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