Homeoffice: Apple verlangt physische Anwesenheit seiner Mitarbeiter

Homeoffice für alle und für immer - das wird es bei Apple nicht geben. Anwesenheit sei essenziell, so das Unternehmen als Reaktion auf Wünsche seiner Arbeitnehmerschaft.

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Tim Cook hatte es Anfang Juni 2021 schon mitgeteilt, doch einige Mitarbeiter verlangten eine Änderung: Im Büro zu arbeiten wird wieder verpflichtend bei Apple. Zwar nicht die ganze Woche über, aber einen Teil ihrer Arbeit sollen die Mitarbeiter im Büro erledigen. Apple führt aber wie viele Unternehmen eine hybride Form aus Homeoffice und Präsenz ein. Mindestens an drei Tagen pro Woche müssen die Mitarbeiter ins Büro kommen.

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Anfang Juni eskalierte die Situation insofern, als Mitarbeiter ihrerseits einen Brief an die Unternehmensleitung schrieben. Man wisse zwar die Bemühungen des Konzerns zu schätzen, hybrides Arbeiten zu ermöglichen, doch gebe es Zweifel, ob das die Bedürfnisse der Beschäftigten abdecke, heißt es.

Die Mitarbeiter hätten das Gefühl, sich zwischen ihren Familien, ihrem Wohlbefinden und der Zugehörigkeit zu Apple entscheiden zu müssen. Das Unternehmen habe ungefragt Botschaften wie "Wir wissen, dass viele von Ihnen gerne wieder persönlich mit Ihren Kollegen im Büro zusammenkommen würden" kommuniziert, ohne zu erwähnen, dass es auch andere Stimmen gebe. Diese Gruppe habe sich darauf gefreut, weiter so zu arbeiten wie jetzt und nicht ins Büro zurückzukehren.

Apple hat nun bekräftigt, dass die Entscheidung nicht rückgängig gemacht wird.

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In einem Intranetvideo, das The Verge zugespielt wurde, soll Manager Deirdre O'Brien sagen, dass die "persönliche Zusammenarbeit essenziell für unsere Kultur und unsere Zukunft ist." Die Produkte und Dienstleistungen Apples seien alle das Ergebnis von persönlicher Zusammenarbeit.

Konkurrierende Unternehmen wie Google und Facebook sehen das anders. Ihre Mitarbeiter dürfen je nach Position auf unbestimmte Zeit im Homeoffice bleiben.

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