Homeoffice: Apple verlangt physische Anwesenheit seiner Mitarbeiter

Homeoffice für alle und für immer - das wird es bei Apple nicht geben. Anwesenheit sei essenziell, so das Unternehmen als Reaktion auf Wünsche seiner Arbeitnehmerschaft.

Artikel veröffentlicht am ,
Werbung zum WWDC 2021
Werbung zum WWDC 2021 (Bild: Apple)

Tim Cook hatte es Anfang Juni 2021 schon mitgeteilt, doch einige Mitarbeiter verlangten eine Änderung: Im Büro zu arbeiten wird wieder verpflichtend bei Apple. Zwar nicht die ganze Woche über, aber einen Teil ihrer Arbeit sollen die Mitarbeiter im Büro erledigen. Apple führt aber wie viele Unternehmen eine hybride Form aus Homeoffice und Präsenz ein. Mindestens an drei Tagen pro Woche müssen die Mitarbeiter ins Büro kommen.

Stellenmarkt
  1. SAP BW / 4HANA Berater (m/w/x)
    über duerenhoff GmbH, Raum München
  2. IT-Professionals (m/w/d)
    Polizeipräsidium Oberbayern Nord, Ingolstadt
Detailsuche

Anfang Juni eskalierte die Situation insofern, als Mitarbeiter ihrerseits einen Brief an die Unternehmensleitung schrieben. Man wisse zwar die Bemühungen des Konzerns zu schätzen, hybrides Arbeiten zu ermöglichen, doch gebe es Zweifel, ob das die Bedürfnisse der Beschäftigten abdecke, heißt es.

Die Mitarbeiter hätten das Gefühl, sich zwischen ihren Familien, ihrem Wohlbefinden und der Zugehörigkeit zu Apple entscheiden zu müssen. Das Unternehmen habe ungefragt Botschaften wie "Wir wissen, dass viele von Ihnen gerne wieder persönlich mit Ihren Kollegen im Büro zusammenkommen würden" kommuniziert, ohne zu erwähnen, dass es auch andere Stimmen gebe. Diese Gruppe habe sich darauf gefreut, weiter so zu arbeiten wie jetzt und nicht ins Büro zurückzukehren.

Apple hat nun bekräftigt, dass die Entscheidung nicht rückgängig gemacht wird.

2022 Apple MacBook Pro Laptop mit M2 Chip
Golem Karrierewelt
  1. Jira für Anwender: virtueller Ein-Tages-Workshop
    29.09.2022, virtuell
  2. Adobe Photoshop Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14./15.07.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

In einem Intranetvideo, das The Verge zugespielt wurde, soll Manager Deirdre O'Brien sagen, dass die "persönliche Zusammenarbeit essenziell für unsere Kultur und unsere Zukunft ist." Die Produkte und Dienstleistungen Apples seien alle das Ergebnis von persönlicher Zusammenarbeit.

Konkurrierende Unternehmen wie Google und Facebook sehen das anders. Ihre Mitarbeiter dürfen je nach Position auf unbestimmte Zeit im Homeoffice bleiben.

Individuelle Unterstützung zu Themen rund um Job & Karriere gibt Shifoo, der Service von Golem.de - in 1:1-Videosessions für IT-Profis von IT-erfahrenen Coaches und Beratern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Palerider 01. Jul 2021

Über die Anzahl der Tage lässt sich trefflich streiten. Je nach Aufgaben ist es...

Lord Gamma 01. Jul 2021

Ist Apple nicht das geworden, was es ist, weil Wozniak und Jobs in einer schäbigen...

Valknutr 01. Jul 2021

Dazu das Wort über "Übergriffig". Habens verstanden. Es gibt gute Gründe warum du mit...

Dangermouse 01. Jul 2021

Wenn die Umwelt ein fadenscheiniges und vorgeschobenes Argument für dich ist hast du ein...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ron Gilbert
Chefentwickler von Monkey Island sauer auf Community

"Die Leute sind gemein": Ron Gilbert, Chefentwickler von Return to Monkey Island, reagiert auf Kritik am Grafikstil des Adventures.

Ron Gilbert: Chefentwickler von Monkey Island sauer auf Community
Artikel
  1. JD Power: Elektrofahrzeughersteller haben ernste Qualitätsprobleme
    JD Power
    Elektrofahrzeughersteller haben ernste Qualitätsprobleme

    Die Neuwagenkäufer sind nach einer Befragung von JD Power bei Polestar und Tesla besonders unzufrieden mit der Qualität. Sieger ist Buick.

  2. CD Projekt Red: Ursachenforschung über Bugs in Cyberpunk 2077
    CD Projekt Red
    Ursachenforschung über Bugs in Cyberpunk 2077

    War ein Dienstleister schuld an den massiven Fehlern in Cyberpunk 2077? Darauf deutet ein umfangreicher, aber umstrittener Leak hin.

  3. Elektroauto: BMW i3 kommt in einer Schlussphasen-Edition
    Elektroauto
    BMW i3 kommt in einer Schlussphasen-Edition

    BMW hat eine Viertelmillion i3 gebaut, doch nun wird das Auto eingestellt. Zuvor gibt es eine Sonderedition.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • LG UltraGear 27" WQHD 165 Hz 299€ • Switch OLED günstig wie nie: 333€ • MindStar (MSI Optix 27" WQHD 165 Hz 249€, MSI RX 6700 XT 499€) • Alternate (SSDs & RAM von Kingston) • Grafikkarten zu Toppreisen • PNY RTX 3080 12GB günstig wie nie: 929€ • Top-TVs bis 53% Rabatt [Werbung]
    •  /