Abo
  • Services:
Anzeige
Homefront - The Revolution
Homefront - The Revolution (Bild: Deep Silver)

Homefront angespielt: Guerillakrieg in Philadelphia

Homefront - The Revolution
Homefront - The Revolution (Bild: Deep Silver)

Zuschlagen - und dann nichts wie weg, bevor die nordkoreanische Armee eintrifft: Das ist die grundlegende Taktik im nächsten Homefront. In den Außenbezirken der Sandbox-Stadt Philadelphia konnte Golem.de ausprobieren, ob das Spaß macht.

Anzeige

Wir kauern auf einem Dach neben Ölfässern und warten. Endlich ist es so weit: Ein schwer gepanzertes Fahrzeug der nordkoreanischen Armee biegt um die Ecke, und wir legen in Homefront - The Revolution einen Schalter um. Die Fässer rollen nach unten, dann eine Explosion. Und Schreie: von unseren Verbündeten, die uns per Funk über unseren erfolgreichen Anschlag zujubeln - und von den feindlichen Besatzern, die verzweifelt Verstärkung anfordern.

Die trifft rasch ein, aber ihre Soldaten haben keine Chance. Erst mit der Maschinenpistole, dann mit der Schrotflinte schalten wir Flugdrohnen und dick gepanzerte Gegner aus. Dabei müssen wir immer in der Nähe des Anschlags bleiben - sobald wir uns zu weit entfernen, blendet das Programm einen Zähler ein und sagt uns, dass wir innerhalb der nächsten paar Sekunden umdrehen müssen.

Anders als der lineare Vorgänger (Test Homefront) setzt The Revolution auf eine offene Spielewelt, nämlich die Stadt Philadelphia. Es gibt noch weitere Unterschiede: Das nächste Homefront spielt nicht mehr so deutlich mit dem "Was wäre, wenn Nordkorea in die USA einmarschiert"-Szenario, sondern ist nach Angaben der Entwickler klarer als Teil einer alternativen Historie erkennbar, die etwa ab den 50er Jahren einsetzt.

Zumindest bei der auf der Gamescom 2015 vorgestellten Version haben die Entwickler des britischen Studios Deep Silver Dambuster aber noch mehr geändert. So gab es etwa keine Hinterhöfe mit aufgespannten Rebellen-Wäscheleinen und ähnliche spielerisch nicht relevante, aber stark zur Atmosphäre beitragende Elemente. Bei unserem Anspieltermin waren wir in einem grauen, etwas generisch wirkenden Außensektor der Stadt unterwegs.

Stützpunkte stürzen

Laut den Entwicklern soll es aber weitere Gebiete geben. Etwa eine Militärzone im Stadtzentrum und Wohngebiete in den mittleren Bereichen - davon waren aber nur Standgrafiken zu sehen, die immerhin optische Vielfalt andeuteten.

Um Philadelphia zu befreien, müssen wir Strike Points in der ganzen Stadt erobern. Wenn der Spieler einen Stützpunkt unter seine Kontrolle gebracht hat, bedeutet das übrigens nicht, dass sich die Nordkoreaner dort gar nicht mehr sehen lassen - sondern lediglich, dass sie ihre Präsenz deutlich zurückschrauben.

Beim Anspielen müssen wir nach unserem Anschlag auf Anordnung einer Rebellenchefin mit einem Motorrad zu einem vorgegebenen Ziel sausen - was dank guter Steuerung und vieler Schanzen über Wellblechdächer eine spaßige Sache ist. Am Einsatzort müssen wir noch ein Gerät der Nordkoreaner hacken, dann gehört der Stützpunkt uns.

Ein wesentliches Element von Homefront ist, dass wir Waffen und sonstige Ausrüstung selbst herstellen und modifizieren können. Rohstoffe erhalten wir etwa von zerdepperten Drohnen, so dass wir dann selbst Geräte, etwa fernsteuerbare Autos, basteln können - mit denen wir Bomben unter schwere Fahrzeuge der Feinde bringen und dort zünden. Das ist übrigens grafisch nett gemacht, weil die Vehikel tatsächlich über ausgearbeitete Unterböden mit Achsen und ähnlichen Details verfügen.

Ansonsten macht die Grafik - die immerhin auf der aktuellen Version der Cryengine basiert - noch keinen überzeugenden Eindruck. Weder haben wir überzeugende Licht- oder Physikeffekte gesehen, noch schöne Animationen oder Gesichter. Ob sich in dieser Hinsicht noch viel tut, ist derzeit nicht absehbar. Homefront - The Revolution soll im Frühjahr 2016 für Windows-PC, Xbox One und Playstation 4 auf den Markt kommen.


eye home zur Startseite
Anonymer Nutzer 11. Aug 2015

Ich fand gerade das Setting von Teil.1 nicht gelungen, die Steuerung war auch nicht...

MrReset 11. Aug 2015

aber am PC ist ja leider zu befürchten, dass es mit DRM zugekleistert wird ... Was dann...

Dangerzone94 10. Aug 2015

Ich muss dir in allen zustimmen außer mit dem 30cm großen Objekten. Allerdings trifft das...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. TenneT TSO GmbH, Lehrte
  2. Wüstenrot & Württembergische AG, Stuttgart
  3. Universität Passau, Passau
  4. Robert Bosch GmbH, Abstatt


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 49,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 27,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Elektrorennwagen

    VW will elektrisch auf den Pikes Peak

  2. Messung

    Über 23.000 Funklöcher in Brandenburg

  3. Star Wars Battlefront 2 Angespielt

    Der Todesstern aus Sicht der Kampagne

  4. Nach Wahlniederlage

    Netzpolitiker Klingbeil soll SPD-Generalsekrektär werden

  5. Adasky

    Autonome Autos sollen im Infrarot-Bereich sehen

  6. Münsterland

    Deutsche Glasfaser baut weiter in Nordrhein-Westfalen aus

  7. Infineon

    BSI zertifiziert unsichere Verschlüsselung

  8. R-PHY- und R-MACPHY

    Kabelnetzbetreiber müssen sich nicht mehr festlegen

  9. ePrivacy-Verordnung

    Ausschuss votiert für Tracking-Schutz und Verschlüsselung

  10. Lifetab X10605 und X10607

    LTE-Tablets direkt bei Medion bestellen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
APFS in High Sierra 10.13 im Test: Apple hat die MacOS-Dateisystem-Werkzeuge vergessen
APFS in High Sierra 10.13 im Test
Apple hat die MacOS-Dateisystem-Werkzeuge vergessen
  1. MacOS 10.13 Apple gibt High Sierra frei
  2. MacOS 10.13 High Sierra Wer eine SSD hat, muss auf APFS umstellen

Elex im Test: Schroffe Schale und postapokalyptischer Kern
Elex im Test
Schroffe Schale und postapokalyptischer Kern

Indiegames-Rundschau: Fantastische Fantasy und das Echo der Doppelgänger
Indiegames-Rundschau
Fantastische Fantasy und das Echo der Doppelgänger
  1. Verlag IGN übernimmt Indiegames-Anbieter Humble Bundle
  2. Indiegames-Rundschau Cyberpunk, Knetmännchen und Kampfsportkünstler
  3. Indiegames-Rundschau Fantasysport, Burgbelagerungen und ein amorpher Blob

  1. Re: Litium-Brände mit Wasser bekämpfen?!

    zampata | 18:56

  2. Unterstützung von Lenkrädern

    justaf | 18:56

  3. Bitte nicht mehr Funk, sonst schlägt das Gehirn...

    Friedhelm | 18:51

  4. Re: Verkrüppelter Nautilus-Dateimanager

    zilti | 18:44

  5. Achtung Überraschung

    xVipeR33 | 18:40


  1. 18:37

  2. 18:18

  3. 18:03

  4. 17:50

  5. 17:35

  6. 17:20

  7. 17:05

  8. 15:42


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel