Home Gym: Peloton macht künftig Pause

Neue Landschaftsfahrten, Aufbaukurse etwa für Kraftsport sowie eine Pausenfunktion hat Peloton im Rahmen seiner Hausmesse vorgestellt.

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Artwork der künftigen Scenic Rides auf Peloton
Artwork der künftigen Scenic Rides auf Peloton (Bild: Peloton)

Das aus New York stammende Unternehmen Peloton Interactive hat im Rahmen seiner Hausmesse Homecoming eine Reihe von Neuheiten rund um seine Sportkurse und das Spinning-Trainingsgerät Bike+ (Test auf Golem.de) vorgestellt.

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Die für viele Mitglieder vermutlich wichtigste Neuerung: Bei Sporteinheiten ist es künftig möglich, eine echte Pause einzulegen. Momentan geht das auch dann nicht, wenn die Trainer ihre Anweisungen in vorab aufgezeichneten Kursen geben.

Peloton hat das bislang unter anderem damit begründet, dass es durch eine Pausenfunktion einfacher würde, sich einen Vorteil in den Leaderboards zu erschummeln - etwa, indem man mal ein paar Minuten die Beine ausstreckt und dann mit neuer Kraft antritt.

Diese Sorge tritt nun in den Hintergrund. Firmenchef John Foley sagte in einer Keynote, dass die Pausen die am meisten von Mitgliedern gewünschte Funktion seien, und manchmal erfordere der Alltag einfach eine Unterbrechung. Die Pausen sollen im Laufe von 2021 per Update kommen, einen konkreten Termin nannte Foley nicht.

Landschaft mit interaktiven Elementen

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Ab sofort sind erweiterte und vollständig neu aufbereitete Scenic Rides verfügbar - gefilmte Panoramatouren in aller Welt, unter anderem in Hawaii und Kalifornien. Statt der bisweilen etwas angestaubt wirkenden Videos, in denen einfach nur eine Kamera durch mehr oder weniger schöne Landschaften flog oder fuhr, gibt es nun mehr interaktive Elemente.

So radeln Trainer wie Matt Wilpers durch die Umgebungen, dabei geben sie auch Tipps für bestimmte Abschnitte und stellen Sehenswürdigkeiten vor. Dazu kommen mehr Schnitte und bessere Musik als bislang.

Außerdem gibt es Herausforderungen, etwa eine bestimmte zu bewältigende Distanz. Dabei passt sich die Geschwindigkeit des Videos dem Tempo des Fahrers auf dem Hometrainer an. Wenn mal also nicht mehr pedaliert, steht auch das Bild auf dem Tablet.

Ebenfalls neu bei Peloton sind Kurse, mit denen die Mitglieder etwas längerfristiger auf bestimmte Ziele hinarbeiten können. Das wurde anhand eines vierwöchigen Kraftkurses demonstriert, bei dem es neben Ruhetagen auch aufbauende Trainings gibt.

Außerdem ist es nun mithilfe einer Sportuhr möglich, den Puls und andere Daten von Einheiten jenseits des Bikes und des Laufbands zu erfassen. Welche Sportuhren dabei unterstützt werden, ist noch nicht bekannt. Bislang unterstützt Peloton offiziell lediglich Fitbit und die Apple Watch, allerdings sollte das ganze auch mit Garmin und anderen Pulsmessern per Bluetooth klappen.

Was Peloton nicht angekündigt hat: Auch weiterhin wird es keine Möglichkeit geben, sich beim Sport mit Netflix oder anderen Medien auf dem Tablet des Anbieters beim trainieren ein bisschen Unterhaltung zu verschaffen - obwohl sich das viele Mitglieder wünschen.

Und auch ein eigenes Wearable hat die Firma anders als erwartet nicht präsentiert, obwohl sie gerade erst ein Sportuhren-Startup namens Atlas Wearables übernommen hat.

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