Hololens: Microsofts Galaxy Explorer wird im Quellcode veröffentlicht

Microsoft hat erneut demonstriert, was mit der Hololens möglich ist und geht offener mit dem eingeschränkten Sichtfeld um. Zudem wird die Galaxy-Explorer-App im Quellcode freigegeben und Skype erlaubt eine Art Remote-Augmented-Reality.

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Die Galaxy-Explorer-App für Microsofts Hololens steht im Quellcode bereit.
Die Galaxy-Explorer-App für Microsofts Hololens steht im Quellcode bereit. (Bild: Microsoft)

Mit dem Start der Build 2016 wird auch die Hololens an die Entwickler verschickt. Sie haben nun die Möglichkeit, für das System zu programmieren. Microsoft zeigte zudem, dass es mit dem System auch möglich ist, über Entfernungen miteinander zu arbeiten, sofern eine App das unterstützt. Eine Vision ist ein Hololens-Klassenraum, bei der ein spezialisierter Lehrer sich nicht vor Ort befinden muss, er aber trotzdem mit den Objekten, die die Schüler sehen, interagieren kann.

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Solch kollaboratives Arbeiten soll aber nicht nur in hochspezialisierten Anwendungen möglich sein. Microsoft zeigte auch die Zukunft von Skype. Skype wird wichtiger Bestandteil der Hololens. Das Besondere: Konversationsteilnehmer müssen nicht unbedingt eine Hololens besitzen und können dennoch dem Hololens-Besitzer helfen - mit Zeichnungen, die dann im Raum angezeigt werden. Gleichzeitig sieht der reguläre Skype-Nutzer das Sichtfeld des Hololens-Besitzers, was Skype zu einem Remote-Support-Instrument werden lässt, ähnlich wie das bisher mit dem Teilen des Bildschirms möglich ist.

Da die Programmierung für die Hololens etwas Neues ist, will Microsoft den Entwicklern mit Quellcode helfen. Galaxy Explorer, die App, die Microsoft auf Anwenderwunsch programmierte wurde bereits komplett im Quellcode auf Github veröffentlicht und basiert auf einer Vorschau der Unity-Engine für die Hololens. Microsoft geht es aber vor allem darum Entwicklern zu zeigen, wie für die Hololens programmiert wird.

An Hololens-Objekten sollen mittlerweile zahlreiche Firmen arbeiten. Insbesondere in der Industrie kommt die Augmented-Reality-Brille offenbar gut an. Airbus, Autodesk, Saab oder Dassault Systemes nennt Microsoft als Unternehmen, die an Projekten arbeiten. Das unterstreicht den professionellen Anspruch, den Microsoft mit der Datenbrille hat. Auf der Build-Konferenz wird Microsoft zudem den Entwicklern Destination Mars von Nasas Jet Propulsion Lab zeigen.

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Da die Demos nicht aus der Sicht eines Anwenders aufgenommen werden können, sondern mit einer externen Kamera, ist noch nicht klar, ob es Verbesserungen beim Sichtfeld geben wird. Es wird allerdings wie letztes Jahr wieder eine Demo geben, die einen besseren Einblick in den aktuellen Entwicklungsstand erlaubt. Damals zeigte sich, dass das Sichtfeld noch ziemlich eingeschränkt war, was in den Demos so deutlich nicht zu erkennen ist. Damit geht Microsoft mittlerweile auch offener um, neue Werbevideos betonen bei Szenen aus Sicht des Anwenders das eingeschränkte virtuelle Sichtfeld, das nur einen kleinen Teil des gesamten Sichtfelds ausmacht.

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