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Die Brille ist zwar recht schwer, doch sie sitzt nach einigen Einstellungen trotzdem angenehm.
Die Brille ist zwar recht schwer, doch sie sitzt nach einigen Einstellungen trotzdem angenehm. (Bild: Sebastian Kuhbach/Winfuture)

Die Hololens-Engine nutzt auch Code, der eigentlich für 3D-Shooter ist

Dass die Positionserkennung prinzipiell möglich ist, liegt auch an der verwendeten Engine. Die Hololens arbeitet mit der Unity-Engine, die auch Netzwerkcode bereitstellt. Ein Server kümmert sich dann um die Verwaltung der Hololens-Teilnehmer und jeder Nutzer wird auch positionstechnisch erfasst. Die zuvor erklärte Entwicklerdemo bewies, dass das mehr als ausreichend ist. Bei der Positionsbestimmung gibt es einen minimalen Lag. Diese Verzögerung ist aber kaum für die Hololens relevant, denn die Anwender rennen schließlich nicht schießend wie ein Counter-Strike-Spieler durch die Gegend.

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Die grafische Darstellung ist für ein mobiles Gerät hervorragend. Der Mars beeindruckte besonders bei der Oberflächendarstellung. Dazu kommt der Raumton, der über Lautsprecher und nicht Ohrhörer ausgegeben wird. Auch das funktionierte sehr gut, wenn Buzz Aldrin plötzlich von hinten auf sich aufmerksam machte.

Die Nasa wird Publikum an die Hololens lassen

Die Entwicklerdemo, die wir als Erstes hatten, war hingegen grafisch recht einfach gehalten. Es ging hier mehr darum, eine Machbarkeitsstudie zu präsentieren. Destination Mars ist hingegen so gut, dass die Nasa die Anwendung im Kennedy Space Center ab dem Sommer 2016 auch für Besucher zugänglich macht. Bis dahin sollten allerdings die Brillen noch etwas modifiziert werden. Unsere Destination-Mars-Brille war am Ende des zweiten Build-Tages doch etwas ausgeleiert und rutschte häufiger in ihre Grundposition zurück. Es fehlt ein Arretierungsmechanismus.

Rund drei Stunden soll der Akku halten. Während wir testeten, blieb der Akku immer oberhalb der 90 Prozent. Aber das lag daran, dass Microsoft uns die Brille zwischendurch immer wieder anschließen ließ. Sie wird per Micro-USB geladen, und wir hoffen, dass Microsoft in der finalen Version USB-C nutzt. Wir mussten nämlich ziemlich häufig den vermaledeiten Stecker dreimal einsetzen.

Microsoft war hier übervorsichtig. Allerdings war die Brille eines anderen Journalisten tatsächlich im Bereich von nur noch 50 Prozent Akkukapazität. Dass die Brillen noch nicht ganz fertig sind - und vor allem die Software -, zeigte sich zudem an vereinzelten Synchronisationsproblemen zwischen den Brillen. Dann kam ein zusätzlicher Microsoft-Mitarbeiter mit einem Diagnose-Tablet vorbei und schaute sich die Situation an.

Das verwundert nicht, schließlich wird die Hololens noch nicht offiziell verkauft. Es gibt zudem kaum Anwendungen - und die wenigen sind teils Geheimprojekte, wie etwa die Kooperation zwischen der Nasa und Microsoft. Bis die ersten richtigen Anwendungen erscheinen, wird es zudem eine ganze Weile dauern. Als Demo steht aber die App Galaxy Explorer auch im Quellcode bereit.

Die Konkurrenz kommt nicht mit

Erst vor ein paar Tagen wurde mit der Auslieferung der Devkits begonnen und das ausschließlich in Nordamerika. Die Anzahl der Entwicklungen wird zunächst überschaubar sein, was auch sicher Microsoft zugutekommt, denn zu der ersten Phase gehören auch Entwicklertrainings, damit die Programmierer mit der neuen Welt besser zurechtkommen.

Wer bei der ersten Demo damals seine Zweifel hatte, der wird jetzt eines Besseren belehrt. Die Hololens beeindruckt als professionelles Werkzeug sowohl bei Augmented Reality als auch Virtual Reality, die eigene Bewegung beinhaltet. Zwar ist das Bild nicht so bildschirmfüllend wie in den vielen Demovideos oder reinen VR-Brillen, doch die Funktion schränkt das kaum ein. Momentan ist als Einschränkung vor allem die Konstruktion der Brille noch nicht ideal. Der Rest hingegen funktioniert bereits so gut, dass wir gerne weiter mit einer solchen Brille arbeiten würden.

Der bereits fortgeschrittene Stand der Hololens ist aber auch eine schlechte Nachricht. Epson betont zwar gerne, mit seiner Moverio-AR-Brille zuerst am Markt gewesen zu sein, doch auch mehrere Generationen später wirkt die Epson-Brille nicht einmal annähernd so marktreif wie die derzeitigen Vorabversionen der Hololens.

 Kräftige Farben trotz transparenter Projektion in der Hololens

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Achranon 09. Apr 2016

Das technische Problem wäre das die Laufbänder in alle Richtungen bewegbar sein müßten...

baltasaronmeth 09. Apr 2016

Ich sehe bei solchen Geräten den Unterschied zwischen Profi- und Endverbrauchermarkt...

Dwalinn 08. Apr 2016

Die Arbeit ist doch eigentlich das schreiben, das testen der Hololens dienst nur dazu das...

SteamKeys 08. Apr 2016

edit: deleted. scheisse, sollt ich lieber nicht schreiben.

GtaSpider 07. Apr 2016

Die HoloLens ist ausschließlich für den Innenbereich gedacht, das ist kein Google Glass...



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