Hololens-Workshop in einer Stunde

Insgesamt gab es zwei Demonstrationen. Eine davon war ein abgekürzter Hololens-Workshop für Entwickler, der für uns eine Stunde dauerte. Normalerweise sind es laut Microsoft drei Stunden. Die Verkürzung gelang, weil Microsoft die zu schreibenden Skripte bereits vorbereitet hatte. So konnten wir zwar den gesamten Entwicklungsdurchgang nachspielen, beschränkten uns aber auf das Aktivieren diverser Skripte innerhalb der Entwicklungsschritte. Wenn man ein wenig Ahnung vom Programmieren hat, mutet das schon etwas seltsam an. Der Effekt war aber gut, wir konnten uns Stück für Stück unser Programm zusammenklicken und die unterschiedlichen Entwicklungsstände jeweils auf die Hololens übertragen, drahtlos wohlgemerkt. Das USB-Kabel war nur zum Laden da. Tatsächlich trugen wir die Brille ab und an auf unserem Kopf, wenn das Deployment via WLAN durchgeführt wurde.

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Nach einer recht kurzen Wartezeit von vielleicht 30 Sekunden war der jeweilige Workshop-Schritt fertig. Doch davor musste die Brille erst kalibriert werden. Dazu wird der Finger vor der Brille in unterschiedliche Positionen gebracht, so dass der Augenabstand gemessen werden kann. Im vergangenen Jahr mussten wir noch vermessen werden.

  • Für die bessere Sichtbarkeit wurde das Foto manipuliert (Spiegelung). Gut zu erkennen: Microsofts Kacheln sind Teil der Hololens. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Hier das Foto im Original. Von der anderen Seite gelang uns kein Foto. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Nochmals gespiegelt mit Blick auf weitere Statussymbole. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Nicht manipuliertes Originalbild (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Brille durfte nur ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... kopfüber auf dem Tisch positioniert werden.  (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Zum einen schützt es die Optik und zum anderen kann nur so die Hololens aufgeladen werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Hololens besteht aus zwei Ringen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Das Ladekabel ist ein normales Micro-USB-Kabel. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Kopfstütze ausgefahren (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Mit der Unity-Engine ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... sollte eigentlich programmiert werden. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Objekte ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... sind vorgefertigt ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... und wir mussten Skripte per Checkbox aktivieren, um den gesamten Workshop in einer Stunde durchzuführen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der komplette Build-Prozess ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... wurde aber inklusive ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... Remote Deployment durchgeführt. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Im richtigen 3-Stunden-Workshop müssen die Teilnehmer die Skripte selbst schreiben. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Für die Journalisten gab es ein abgekürztes Programm, da nicht jeder programmieren kann. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Ein Blick auf die Sensorik zeigt, ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... dass die Hololens viele Daten verarbeiten muss. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Sieht aus wie eine Nasenstütze, ist aber nicht als solche gedacht. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die Lautsprecher funktionieren erstaunlich gut. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Angewinkelt funktioniert die Brille am besten. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Ein Blick von vorne auf die Hololens (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Für die bessere Sichtbarkeit wurde das Foto manipuliert (Spiegelung). Gut zu erkennen: Microsofts Kacheln sind Teil der Hololens. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)


War der Schritt durchgeführt, sahen wir ab und an Systembereiche, die eigentlich nicht erscheinen sollten. Die Hololens hat ein Kachelmenü! Neben Microsoft Edge und Einstellungen sind dort auch eine Foto-App und Cortana zu sehen. Wir haben das Menü aber nicht genutzt. Stattdessen startet beim Deployment recht schnell das Programm.

Wie festgenagelt

Und was wir dann sahen, war schlichtweg begeisternd. Augmented Reality in Perfektion, jedenfalls fast. Es ging zunächst darum, eine Energiebasis zu positionieren. Wenn die Brille den Raum abgetastet hat, was automatisch passiert, sobald der Anwender durch den Raum geht, dann lässt sich ein virtuelles Objekt sehr gut beispielsweise auf einem Tisch ablegen. Die Höhe stimmt dann, und wir können das Objekt umrunden. Dabei bewegt es sich tatsächlich nicht. Im vergangenen Jahr gab es noch einen klar sichtbaren Lag, dieses Mal war bei normaler Benutzung der Brille das virtuelle Objekt wie angenagelt an seiner Position. Wackeln mit dem Kopf beeindruckte das System gar nicht. Nur wer direkt von oben auf ein Objekt schaute, bemerkte gelegentlich, dass dieses etwas im Raum zitterte.

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In einem späteren Schritt kam zudem ein Avatar dazu - und zwar für alle sechs Teilnehmer einer Gruppe. Dieser ahmte jeweils die Bewegungen der Hololens-Träger nach und war oberhalb des Kopfes positioniert. Hier zeigte sich, dass dieses Nachahmen der Bewegungen noch nicht ohne Zeitverzögerung gelingt. Da wir später aufeinander schießen durften - mit einem Fingerzeig -, war es deswegen nicht so einfach zu treffen.

Apropos schießen: Hier zeigte sich, wo die Hololens den Raum schon abgescannt hat. Im gescannten Bereich prallten die Schüsse von Wänden und Tischen korrekt ab. Bewegten wir uns in neue Gebiete im Raum, gab es derartiges Abprallen nicht.

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 Hololens im zweiten Hands on: So stellt man sich Augmented Reality vorKräftige Farben trotz transparenter Projektion in der Hololens 
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Achranon 09. Apr 2016

Das technische Problem wäre das die Laufbänder in alle Richtungen bewegbar sein müßten...

baltasaronmeth 09. Apr 2016

Ich sehe bei solchen Geräten den Unterschied zwischen Profi- und Endverbrauchermarkt...

Dwalinn 08. Apr 2016

Die Arbeit ist doch eigentlich das schreiben, das testen der Hololens dienst nur dazu das...

SteamKeys 08. Apr 2016

edit: deleted. scheisse, sollt ich lieber nicht schreiben.

GtaSpider 07. Apr 2016

Die HoloLens ist ausschließlich für den Innenbereich gedacht, das ist kein Google Glass...


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