Abo
  • Services:

Hologramm: Mutmaßlicher Uploader von Kino.to festgenommen

Ein Mann hat gestanden, als Uploader zuerst für Kino.to und später für Movie2k oder Kinox.to tätig gewesen zu sein. Weitere Ermittlungsverfahren gegen die Uploader-Szene laufen bereits.

Artikel veröffentlicht am ,
Frühere Homepage von Kino.to
Frühere Homepage von Kino.to (Bild: Kino.to)

Ein mutmaßlicher früherer Uploader des illegalen Streaming-Portals Kino.to ist festgenommen worden. Das gab die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) am 27. Mai 2013 bekannt. Die Razzia in Schleswig-Holstein durch sächsische Ermittler fand bereits in der vergangenen Woche statt. "Ihm wird gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzung in über 120.000 Fällen vorgeworfen", sagte Wolfgang Klein, Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Dresden, der Leipziger Volkszeitung.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Böblingen
  2. AKDB, München

"Er hat einfach weitergemacht", sagte Klein über den Beschuldigten. Weitere Ermittlungsverfahren gegen die Uploader-Szene liefen bereits. Nach Schließung von Kino.to habe er bei den aktuell aktiven illegalen Streaming- und Download-Angeboten für kontinuierlichen Nachschub an unautorisierten Kino- und Spielfilmen gesorgt, indem er diese Inhalte auf die einschlägigen Online-Speicherdienste, die File- und Streamhoster hochgeladen und die Links zu den Dateien an die illegalen Portale wie Movie2k oder Kinox.to weitergegeben habe, erklärte die GVU.

Im Verlauf der Durchsuchung seien ein Rechner sowie diverse Speichermedien sichergestellt worden. Der Verdächtige sei kooperativ und geständig. Die Beweise würden nun ausgewertet.

Die Maßnahme wurde von der Generalstaatsanwaltschaft im Rahmen des weiterhin laufenden Kino.to-Verfahrens geleitet, das die GVU durch einen Strafantrag am 28. April 2011 eingeleitet hatte. Dieser richtete sich damals auch gegen diesen mutmaßlichen Top-Uploader, der nach GVU-Erkenntnissen unter dem Namen Hologramm zwischen September 2008 und April 2011 nahezu 100.000 illegale Filmkopien für Kino.to hochgeladen haben soll.

Der Gründer und Chef des illegalen Filmportals Kino.to war am 14. Juni 2012 vom Landgericht Leipzig zu vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Das Gericht blieb damit im untersten Strafrahmen. Dirk B. musste zudem an den Staat bis zu 3,7 Millionen Euro abführen, die er über meist betrügerische Werbung wie Abofallen, Adware zum Unterschieben von Trojanern, Sportwetten und Onlineglücksspiele über seine spanische Firma eingenommen hatte.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)
  3. (u. a. Der Marsianer, Spaceballs, Titanic, Batman v Superman)

WillMalecken 04. Aug 2013

Finde es den Filmemachern gegenüber echt unfair wenn man Filme nur noch über kino.to oder...

WinnerXP 30. Mai 2013

Kleine und mittlere Produktionen findest du aber kaum bei Sharehostern und kino.to. Ergo...

oBsRVr666 29. Mai 2013

Aber ich muss auch zugeben, so einem Fortschrittsbalken zu zu schauen hat seinen Reiz...

Spinnerette 29. Mai 2013

ich sage ja nur, dass das ein modell ist, das funktioniert. das müsste doch auch mit...

Phreeze 29. Mai 2013

ich darf ja auch nicht vom Becker einfach Wenn du dem Becker Brötchen klaust, haut er...


Folgen Sie uns
       


AMD Ryzen 7 2700X - Test

Wie gut ist der Ryzen-Refresh? In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.

AMD Ryzen 7 2700X - Test Video aufrufen
Patscherkofel: Gondelbahn mit Sicherheitslücken
Patscherkofel
Gondelbahn mit Sicherheitslücken

Die Steuerungsanlage der neuen Gondelbahn am Innsbrucker Patscherkofel ist ohne Sicherheitsmaßnahmen im Netz zu finden gewesen. Ein Angreifer hätte die Bahn aus der Ferne übernehmen können - trotzdem beschwichtigt der Hersteller.
Von Hauke Gierow

  1. Hamburg Sensoren melden freie Parkplätze
  2. Edge Computing Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  3. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger

Ancestors Legacy angespielt: Mittelalter für Echtzeit-Strategen
Ancestors Legacy angespielt
Mittelalter für Echtzeit-Strategen

Historisch mehr oder weniger akkurate Spiele sind angesagt, nach Assassin's Creed Origins und Kingdom Come Deliverance will nun auch Ancestors Legacy mit Geschichte punkten. Golem.de hat eine Beta des im Mittelalter angesiedelten Strategiespiels ausprobiert.

  1. Into the Breach im Test Strategiespaß im Quadrat

P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

    •  /