In Nürnberg steht das Holodeck 4.0. Aber was kann man mit der großen VR-Halle anfangen? Erste Antworten haben 68 Profis verschiedener Fachrichtungen in einem zweitägigen Hackathon gegeben mit neuen Wegen zu spielen, zu hören – und sich zu entspannen.
Das Holodeck 4.0 ist mit moderner Sensortechnik ausgerüstet.Bild:
Jan Bojaryn
Eine riesige Halle hat das Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) gebaut. Die über 60 Softwareentwickler, die sich dort an zusammengerückten Tischen versammelten, wirkten verloren.
Doch der Platz wird tatsächlich benötigt. Denn die Halle ist ein Holodeck: Das IIS hat sie mit moderner Sensortechnik ausgerüstet, um dort das größte Problem aller erhältlichen Virtual-Reality-Systeme (VR) zu umgehen: den eingeschränkten Platz. Mobile VR-Lösungen wie die Gear VR werden mit den RedFIR-Sensoren des IIS kombiniert, um Nutzern die freie Bewegung durch virtuelle Welten zu ermöglichen.
Bild 1/13: Das Holodeck 4.0 bietet viel Platz für VR. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 2/13: 68 Entwickler wurden für zwei volle Tage zum Hackathon gebeten. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 3/13: Die Halle ist mit moderner Sensortechnik ausgerüstet. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 4/13: Zwei Tage voller Arbeit hinterließen ihre Spuren. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 5/13: Steve Crouse von Pixelmaniacs stellt Height Walker vor. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 6/13: Team 4 wollte kooperative Spielideen in VR ausprobieren. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 7/13: Die Mitglieder von Team 17 erinnern sich noch an den uralten Klassiker Qix. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 8/13: Dexperio setzten ein fotogrammetrisch erfasstes Freilichtmuseum ins Holodeck. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 9/13: Team 12 wollte mit Fairreality Menschen mit und ohne Behinderung neue Erfahrungen ermöglichen. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 10/13: Gökhan Aydin von Fuel präsentiert ein Lego-Schaf. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 11/13: Alexander Herrmann hat sich mit dem Team Eccos die Social Sound Experience ausgedacht. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 12/13: Alexander Pinker und das Team 8 haben mit Holopac gewonnen. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 13/13: Die Sieger des Holodeck-Hackathons. (Bild: Fraunhofer IIS)
Grafisch mag das Konzept weit hinter einem modernen PC mit Rift oder Vive zurückbleiben. Aber dafür ist der Immersionseffekt durch die freie Bewegung ein Augenöffner. Schon beim letzten Besuch im Holodeck waren wir von der Technologie angetan. Etwas aber fehlte: Inhalte.
Sensoren und 400 Dosen Red Bull
Das weiß man auch in Nürnberg. Also hat das IIS zum zweitägigen Hackathon eingeladen. Angemeldete Entwickler wurden mit den nötigen Sensoren und mit 400 Dosen Red Bull ausgestattet. Dann war die Halle offen. Nach anderthalb Tagen waren die Dosen leer. Nach zwei Tagen standen elf Projekte zur Präsentation bereit.
Bild 1/13: Das Holodeck 4.0 bietet viel Platz für VR. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 2/13: 68 Entwickler wurden für zwei volle Tage zum Hackathon gebeten. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 3/13: Die Halle ist mit moderner Sensortechnik ausgerüstet. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 4/13: Zwei Tage voller Arbeit hinterließen ihre Spuren. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 5/13: Steve Crouse von Pixelmaniacs stellt Height Walker vor. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 6/13: Team 4 wollte kooperative Spielideen in VR ausprobieren. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 7/13: Die Mitglieder von Team 17 erinnern sich noch an den uralten Klassiker Qix. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 8/13: Dexperio setzten ein fotogrammetrisch erfasstes Freilichtmuseum ins Holodeck. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 9/13: Team 12 wollte mit Fairreality Menschen mit und ohne Behinderung neue Erfahrungen ermöglichen. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 10/13: Gökhan Aydin von Fuel präsentiert ein Lego-Schaf. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 11/13: Alexander Herrmann hat sich mit dem Team Eccos die Social Sound Experience ausgedacht. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 12/13: Alexander Pinker und das Team 8 haben mit Holopac gewonnen. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 13/13: Die Sieger des Holodeck-Hackathons. (Bild: Fraunhofer IIS)
Die Projekte sollen herausfinden, was mit dem Holodeck möglich ist. Dafür bietet die Halle erstens Platz für Spiel- und Interaktionsmöglichkeiten, die bisher keine marktreife VR-Lösung bieten kann. Zweitens kann das System viele Sensoren auf einmal orten. In Kombination mit billigen, mobilen VR-Lösungen wie der Gear VR sind also Multiplayer-Anwendungen mit vielen Spielern möglich.
Aber welche Anwendungen konkret? Und was funktioniert wirklich? Schon bei herkömmlicher VR sind Spiele und Spieler in eine Erwartungsfalle getappt: Viele freuten sich auf Egoshooter in VR – und erlebten Schwindel und Schweißausbrüche. Lieferprobleme und der abgeflaute Hype bei Oculus Rift und HTC Vive machen noch eine dritte Frage interessant: Begeistern sich unabhängige Entwickler noch für das Thema?
Die meisten mögen Games
Zumindest die letzte Frage ist schnell beantwortet. Der Andrang auf den Hackathon ist groß, das IIS musste aussieben. In dem runden Mix der schließlich angereisten Teilnehmer finden sich Programmierer, Designer und Medienprofis verschiedener Altersstufen. Sie wirken wie überzeugte Fans der Technologie, zeigen detailliertes Fachwissen über VR. Das Arbeitsniveau ist professionell. Detaillierte 3D-Welten und flüssige Bildraten sind Standard.
René Dünkler, der das Event für das IIS betreut und mit veranstaltet, wollte mit den zusammengestellten Teams eigentlich ein breites Spektrum abdecken. Aber vor Ort zeigt sich doch ein klarer Schwerpunkt. "Viele Spiele sind dabei", sagt Dünkler und lässt den Blick über Tische voller Bildschirme, Getränkedosen und Kabelsalat schweifen. Acht von elf Beiträgen sind Spiele.
Alte Spiele neu umgesetzt
Ganz auf Gaming sind die Pixelmaniacs konzentriert. Das Nürnberger Indiestudio ist mit dem Zeitschleifenpuzzlespiel The Loop durch Steam Greenlight gekommen, eine Unterkategorie der Spieleplattform Steam. Im Hackathon hat sich der Entwickler auf die größte Stärke des Holodecks konzentriert: "Wieso machen wir nicht ein Spiel, in dem es wirklich nur darum geht, rumzulaufen?", fragt Creative Director Steve Crouse. Bei Height Walker ist der Name Programm. Spieler stehen vor einem Stelzenpfad hoch in den Wolken.
Bild 1/13: Das Holodeck 4.0 bietet viel Platz für VR. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 2/13: 68 Entwickler wurden für zwei volle Tage zum Hackathon gebeten. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 3/13: Die Halle ist mit moderner Sensortechnik ausgerüstet. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 4/13: Zwei Tage voller Arbeit hinterließen ihre Spuren. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 5/13: Steve Crouse von Pixelmaniacs stellt Height Walker vor. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 6/13: Team 4 wollte kooperative Spielideen in VR ausprobieren. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 7/13: Die Mitglieder von Team 17 erinnern sich noch an den uralten Klassiker Qix. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 8/13: Dexperio setzten ein fotogrammetrisch erfasstes Freilichtmuseum ins Holodeck. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 9/13: Team 12 wollte mit Fairreality Menschen mit und ohne Behinderung neue Erfahrungen ermöglichen. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 10/13: Gökhan Aydin von Fuel präsentiert ein Lego-Schaf. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 11/13: Alexander Herrmann hat sich mit dem Team Eccos die Social Sound Experience ausgedacht. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 12/13: Alexander Pinker und das Team 8 haben mit Holopac gewonnen. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 13/13: Die Sieger des Holodeck-Hackathons. (Bild: Fraunhofer IIS)
Timing ist wichtig, denn Spieler werden von Laserstrahlen gejagt, treten ins Feuer, verlieren den Boden unter den Füßen, wenn sie zu lange stehenbleiben. "In VR ist das natürlich wesentlich spannender, als wir das jetzt hier sehen", räumt Steve ein, während das Video den Pfad in Egoperspektive entlangfährt. Er hat recht. Allein schon Höhe wirkt durch eine VR-Brille viel bedrohlicher.
Einen Schritt weiter will das zusammengewürfelte Team 4 gehen. Es will einen kooperativen Plattformer für zwei Spieler entwickeln. Die Ideen dazu sind schlicht, aber einleuchtend: Ein Spieler besteigt einen Fahrstuhl, der andere drückt den Knopf, um ihn loszuschicken. Leider wird das Konzept nicht fertig. Die schwebenden Inseln erinnern entfernt an Mario Galaxy. Aber sie können bisher nur von einem Spieler allein bereist werden.
Bild 1/13: Das Holodeck 4.0 bietet viel Platz für VR. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 2/13: 68 Entwickler wurden für zwei volle Tage zum Hackathon gebeten. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 3/13: Die Halle ist mit moderner Sensortechnik ausgerüstet. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 4/13: Zwei Tage voller Arbeit hinterließen ihre Spuren. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 5/13: Steve Crouse von Pixelmaniacs stellt Height Walker vor. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 6/13: Team 4 wollte kooperative Spielideen in VR ausprobieren. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 7/13: Die Mitglieder von Team 17 erinnern sich noch an den uralten Klassiker Qix. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 8/13: Dexperio setzten ein fotogrammetrisch erfasstes Freilichtmuseum ins Holodeck. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 9/13: Team 12 wollte mit Fairreality Menschen mit und ohne Behinderung neue Erfahrungen ermöglichen. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 10/13: Gökhan Aydin von Fuel präsentiert ein Lego-Schaf. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 11/13: Alexander Herrmann hat sich mit dem Team Eccos die Social Sound Experience ausgedacht. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 12/13: Alexander Pinker und das Team 8 haben mit Holopac gewonnen. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 13/13: Die Sieger des Holodeck-Hackathons. (Bild: Fraunhofer IIS)
Eine ganz alte Idee beleben die Designer vom Team Sweet 17 neu. Claim Glazer ist inspiriert von dem uralten Klassiker Qix, bei dem man Flächen aus einem Spielbrett schneiden musste, um sie für sich zu beanspruchen.
Bild 1/13: Das Holodeck 4.0 bietet viel Platz für VR. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 2/13: 68 Entwickler wurden für zwei volle Tage zum Hackathon gebeten. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 3/13: Die Halle ist mit moderner Sensortechnik ausgerüstet. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 4/13: Zwei Tage voller Arbeit hinterließen ihre Spuren. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 5/13: Steve Crouse von Pixelmaniacs stellt Height Walker vor. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 6/13: Team 4 wollte kooperative Spielideen in VR ausprobieren. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 7/13: Die Mitglieder von Team 17 erinnern sich noch an den uralten Klassiker Qix. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 8/13: Dexperio setzten ein fotogrammetrisch erfasstes Freilichtmuseum ins Holodeck. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 9/13: Team 12 wollte mit Fairreality Menschen mit und ohne Behinderung neue Erfahrungen ermöglichen. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 10/13: Gökhan Aydin von Fuel präsentiert ein Lego-Schaf. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 11/13: Alexander Herrmann hat sich mit dem Team Eccos die Social Sound Experience ausgedacht. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 12/13: Alexander Pinker und das Team 8 haben mit Holopac gewonnen. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 13/13: Die Sieger des Holodeck-Hackathons. (Bild: Fraunhofer IIS)
In Claim Glazer wird das Spielfeld auf den Boden gelegt, und Spieler müssen Kacheln auf einem Raster abschreiten, um Flächen damit zu markieren. Eine gute Idee, die aber ebenfalls am Ende nicht fertig präsentiert werden kann.
Mit VR wäre noch mehr möglich
Mehr als nur Unterhaltung soll Fairreality transportieren. Team 12 will neue Perspektiven für Rollstuhlfahrer erlebbar machen – und auch für Menschen ohne Behinderung. Für das Spiel besorgen sich die Entwickler schnell noch einen Rollstuhl aus zweiter Hand. Aber es bleibt bisher vor allem beim guten Ansatz: Die Zusammenstellung von Minispielen mit Märchenbezug wirkt noch etwas uninspiriert.
Bild 1/13: Das Holodeck 4.0 bietet viel Platz für VR. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 2/13: 68 Entwickler wurden für zwei volle Tage zum Hackathon gebeten. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 3/13: Die Halle ist mit moderner Sensortechnik ausgerüstet. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 4/13: Zwei Tage voller Arbeit hinterließen ihre Spuren. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 5/13: Steve Crouse von Pixelmaniacs stellt Height Walker vor. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 6/13: Team 4 wollte kooperative Spielideen in VR ausprobieren. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 7/13: Die Mitglieder von Team 17 erinnern sich noch an den uralten Klassiker Qix. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 8/13: Dexperio setzten ein fotogrammetrisch erfasstes Freilichtmuseum ins Holodeck. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 9/13: Team 12 wollte mit Fairreality Menschen mit und ohne Behinderung neue Erfahrungen ermöglichen. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 10/13: Gökhan Aydin von Fuel präsentiert ein Lego-Schaf. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 11/13: Alexander Herrmann hat sich mit dem Team Eccos die Social Sound Experience ausgedacht. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 12/13: Alexander Pinker und das Team 8 haben mit Holopac gewonnen. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 13/13: Die Sieger des Holodeck-Hackathons. (Bild: Fraunhofer IIS)
Das Projekt No Trace setzt sich damit auseinander, wie interaktives Erzählen in VR aussehen könnte. Spieler erkunden eine live gerenderte 3D-Welt in eher rudimentärer Grafik. An bestimmten Interaktionspunkten wird ein 3D-Video gestartet. Das sieht schön aus, doch während des Videos kann der Betrachter sich zwar umschauen, aber nicht bewegen. So werden vielleicht keine interaktiven Epen entstehen, doch als schnelle und kosteneffektive Methode des interaktiven Erzählens mit VR überzeugt das Konzept.
Ninjas, die Schafe jagen
Zu gewinnen gibt es auch etwas, etwa Zeitschriftenabos oder Consulting-Termine. Von den drei Gewinnern überzeugen zwei mit Spielen, einer durch die originelle Idee. Auf den dritten Platz kommt die Agentur Fuel aus München. Das kleine Team entwickelt unter anderem animierte Filme und Präsentationen für Lego. "Wir wollten etwas machen, wo ein Ninja mal etwas runterkommen kann", sagt Art Director Gökhan Aydin und präsentiert dem begeisterten Publikum ein niedlich animiertes Lego-Schäfchen.
Bild 1/13: Das Holodeck 4.0 bietet viel Platz für VR. (Bild: Jan Bojaryn)
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Bild 3/13: Die Halle ist mit moderner Sensortechnik ausgerüstet. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 4/13: Zwei Tage voller Arbeit hinterließen ihre Spuren. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 5/13: Steve Crouse von Pixelmaniacs stellt Height Walker vor. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 6/13: Team 4 wollte kooperative Spielideen in VR ausprobieren. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 7/13: Die Mitglieder von Team 17 erinnern sich noch an den uralten Klassiker Qix. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 8/13: Dexperio setzten ein fotogrammetrisch erfasstes Freilichtmuseum ins Holodeck. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 9/13: Team 12 wollte mit Fairreality Menschen mit und ohne Behinderung neue Erfahrungen ermöglichen. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 10/13: Gökhan Aydin von Fuel präsentiert ein Lego-Schaf. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 11/13: Alexander Herrmann hat sich mit dem Team Eccos die Social Sound Experience ausgedacht. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 12/13: Alexander Pinker und das Team 8 haben mit Holopac gewonnen. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 13/13: Die Sieger des Holodeck-Hackathons. (Bild: Fraunhofer IIS)
Gestresste Ninjago-Figürchen müssen die Schafe auf einem Spielfeld vor sich herscheuchen und durch das gegnerische Tor treiben. Der Ansatz passt gut zu den technischen Möglichkeiten des Holodecks: Spieler können sich bewegen, müssen aber nichts anfassen. Dazu besitzt das Projekt mit Abstand die beste Präsentation. Fuel hatte mit ihren fertigen Lego-Assets eine Steilvorlage dabei; und der schlichte Lego-Look ließ sich mit den beschränkten Möglichkeiten der Mobile-VR-Brillen gut umsetzen.
So könnte VR klingen
Den zweiten Platz erreicht das ungewöhnlichste Projekt des Hackathons. Team Eccos legt mit seiner Social Sound Experience ein Konzept für virtuelle und echte Tanzflächen vor. Alexander Herrmann umreißt die Grundidee seines Teams: "Man kann verschiedene Soundspuren in einem Raum platzieren. Je nachdem, wo man sie platziert, haben sie andere Eigenschaften."
In der Demo tragen Spieler die Soundspuren als Menü-Items mit sich herum. Mit einem einfachen Tippen auf das Touchpad der Gear VR wird ein Sound ausgewählt. Der Ablageort bestimmt in der Demo, ob die Klangspur mehr oder weniger verzerrt wiedergegeben wird. Statt einfach auf den Boden kann man Sounds auch an andere Nutzer heften – bewegt sich der Nutzer, verändern auch die Sounds ihre Position und ihre Eigenschaften. Die Demo ist klein, die Auswahl der Sounds dünn, die Grafik eher zweckmäßig. Aber der räumliche Eindruck ist stark: Einen Sound abzulegen, weiterzugehen und zu hören, wie er im Rücken leiser wird, ist ein wirklich neues, beeindruckendes Erlebnis.
Bild 1/13: Das Holodeck 4.0 bietet viel Platz für VR. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 2/13: 68 Entwickler wurden für zwei volle Tage zum Hackathon gebeten. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 3/13: Die Halle ist mit moderner Sensortechnik ausgerüstet. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 4/13: Zwei Tage voller Arbeit hinterließen ihre Spuren. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 5/13: Steve Crouse von Pixelmaniacs stellt Height Walker vor. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 6/13: Team 4 wollte kooperative Spielideen in VR ausprobieren. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 7/13: Die Mitglieder von Team 17 erinnern sich noch an den uralten Klassiker Qix. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 8/13: Dexperio setzten ein fotogrammetrisch erfasstes Freilichtmuseum ins Holodeck. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 9/13: Team 12 wollte mit Fairreality Menschen mit und ohne Behinderung neue Erfahrungen ermöglichen. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 10/13: Gökhan Aydin von Fuel präsentiert ein Lego-Schaf. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 11/13: Alexander Herrmann hat sich mit dem Team Eccos die Social Sound Experience ausgedacht. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 12/13: Alexander Pinker und das Team 8 haben mit Holopac gewonnen. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 13/13: Die Sieger des Holodeck-Hackathons. (Bild: Fraunhofer IIS)
Die Social Sound Experience zeigte Perspektiven auf, wie die Isolation der Spieler mit VR-Headsets überwunden werden kann. Denn die Idee funktioniert mit mehr und mit weniger VR. Denkbar sind Clubs, die den Sound nach Maßgabe eines DJs ungleich im Raum verteilen. Oder Kopfhörerdiscos, bei denen jeder Besucher einen Sensor trägt und den Sound modifiziert. Und wenn alle im Club eine Brille aufsetzen, könnten sie damit sogar kommunizieren und sich Emojis hin- und herschicken. Auch wenn das alles noch gar nicht implementiert ist – das Konzept deutet an, wie Unterhaltung für viele Menschen mit VR und darüber hinaus klingen könnte.
Pacman auf dem Holodeck
Den ersten Preis gewinnt ein eher herkömmliches Spiel; aber es ist wohl am schlüssigsten, am besten durchdacht. Holopac ist Pacman auf dem Holodeck. Spieler sprinten unter Zeitdruck durch ein Labyrinth, sammeln Pellets ein und weichen Geistern aus. Besonders beeindrucken kann die simple Idee mit ausgereifter Präsentation und einer kleinen Story auf den Spuren von Tron: Spieler interagieren mit einem altmodischen Spielautomaten. Plötzlich schießt um sie herum ein Labyrinth aus dem Boden.
Bild 1/13: Das Holodeck 4.0 bietet viel Platz für VR. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 2/13: 68 Entwickler wurden für zwei volle Tage zum Hackathon gebeten. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 3/13: Die Halle ist mit moderner Sensortechnik ausgerüstet. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 4/13: Zwei Tage voller Arbeit hinterließen ihre Spuren. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 5/13: Steve Crouse von Pixelmaniacs stellt Height Walker vor. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 6/13: Team 4 wollte kooperative Spielideen in VR ausprobieren. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 7/13: Die Mitglieder von Team 17 erinnern sich noch an den uralten Klassiker Qix. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 8/13: Dexperio setzten ein fotogrammetrisch erfasstes Freilichtmuseum ins Holodeck. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 9/13: Team 12 wollte mit Fairreality Menschen mit und ohne Behinderung neue Erfahrungen ermöglichen. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 10/13: Gökhan Aydin von Fuel präsentiert ein Lego-Schaf. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 11/13: Alexander Herrmann hat sich mit dem Team Eccos die Social Sound Experience ausgedacht. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 12/13: Alexander Pinker und das Team 8 haben mit Holopac gewonnen. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 13/13: Die Sieger des Holodeck-Hackathons. (Bild: Fraunhofer IIS)
Sie müssen den Pacman-Level vor Ablauf eines Zeitlimits absolvieren, sonst bleiben sie in der Computerwelt gefangen. Holopac zeigt, wie altmodische Ideen im neuen Medium einen neuen Reiz bekommen können. Für Multiplayer taugt die Idee dagegen weniger. Wer will schon zeitgleich mit anderen VR-Brillenträgern durch ein Labyrinth sprinten?
Bild 1/13: Das Holodeck 4.0 bietet viel Platz für VR. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 2/13: 68 Entwickler wurden für zwei volle Tage zum Hackathon gebeten. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 3/13: Die Halle ist mit moderner Sensortechnik ausgerüstet. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 4/13: Zwei Tage voller Arbeit hinterließen ihre Spuren. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 5/13: Steve Crouse von Pixelmaniacs stellt Height Walker vor. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 6/13: Team 4 wollte kooperative Spielideen in VR ausprobieren. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 7/13: Die Mitglieder von Team 17 erinnern sich noch an den uralten Klassiker Qix. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 8/13: Dexperio setzten ein fotogrammetrisch erfasstes Freilichtmuseum ins Holodeck. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 9/13: Team 12 wollte mit Fairreality Menschen mit und ohne Behinderung neue Erfahrungen ermöglichen. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 10/13: Gökhan Aydin von Fuel präsentiert ein Lego-Schaf. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 11/13: Alexander Herrmann hat sich mit dem Team Eccos die Social Sound Experience ausgedacht. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 12/13: Alexander Pinker und das Team 8 haben mit Holopac gewonnen. (Bild: Jan Bojaryn)
Bild 13/13: Die Sieger des Holodeck-Hackathons. (Bild: Fraunhofer IIS)
Viele gute Ansätze auf einem erfreulich hohen Niveau sind in Nürnberg entstanden. Naturgemäß haben sie eher an der Oberfläche gekratzt. Aber das Holodeck hat erfolgreich bewiesen, dass mit RedFIR-Sensoren, mobilen VR-Brillen und viel Platz sehr unterhaltsame Spiele inszeniert werden können. Nun wird es Zeit für konkrete Pläne, die das Potential auch umsetzen.