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Holo-Monitor angeschaut: Looking Glass' 8K-Monitor erzeugt Holo-Bild

Mit seinem neuen 8K-Monitor hat Looking Glass Factory eine Möglichkeit geschaffen, ohne zusätzliche Hardware 3D-Material zu betrachten. Die holographische Projektion wird in einem Glaskubus erzeugt und sieht beeindruckend realistisch aus.

Artikel von und Martin Wolf veröffentlicht am
Der Looking Glass 8K
Der Looking Glass 8K (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Hersteller Looking Glass Factory hat auf der Elektronikmesse CES 2020 in Las Vegas seinen kürzlich vorgestellten neuen 8K-Lichtfeldmonitor öffentlich gezeigt. Das 32 Zoll große Display erzeugt in einem ungefähr vier cm dicken Glaskasten ein dreidimensionales Bild, bei dem Nutzer wie bei einer holographischen Projektion hinter bestimmte Bildteile gucken können. Golem.de schaute sich den Monitor genauer an.

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Durch die dicke Glasscheibe auf der Vorderseite ist der Looking Glass 8K nicht sofort als Monitor zu erkennen. Die Scheibe bricht das durch das Panel erzeugte Bild so, dass es als holographische Projektion wahrgenommen werden kann. Die stereoskopische Darstellung wirkt sehr realistisch, was auch an der hohen Auflösung des Monitors liegt (33,2 Millionen Pixel). Wir haben das Gefühl, dass die Inhalte dreidimensional vor dem Monitor schweben. Dank eines Leapmotion-Controllers können wir auch mit unserer Hand mit den Inhalten interagieren.

Wie bei einer holographischen Projektion üblich können wir zudem durch Veränderung des Betrachtungswinkels hinter bestimmte Bildelemente schauen. Das unterscheidet das Gerät von anderen Monitoren, die dreidimensionale Inhalte darstellen können. Das Material muss aber natürlich die entsprechenden Informationen auch bereitstellen. Der Betrachtungswinkel liegt bei 50 Grad; schauen wir von außerhalb dieser Beschränkung auf den Monitor, wird das Bild nicht mehr korrekt dargestellt.

Einfache Umwandlung von 3D-Inhalten

Um 3D-Inhalte auf dem Looking Glass 8K darstellen zu können, müssen diese mit dem mitgelieferten SDK umgewandelt werden. Das soll es Nutzern ermöglichen, ohne Mehraufwand Inhalte unkompliziert anschauen zu können. Das SDK ermöglicht die Umrechnung einer Vielzahl von Formaten, weshalb sich der Monitor sowohl für industrielle, medizinische als auch kreative Zwecke eignen soll.

Als Einsatzgebiete sieht der Hersteller beispielsweise Museen, in denen Besucher Exponate virtuell auf dem Monitor erforschen können. Der Looking Glass 8K kann auch im medizinischen Bereich eingesetzt werden, etwa um Patienten zu zeigen, wie die Resultate bestimmter Eingriffe aussehen könnten. Im kreativen Bereich kann das Display verwendet werden, um anderen Personen ein 3D-Modell vorzuführen oder es zu bearbeiten.

Spezielle Hardware ist nicht notwendig, um den Looking Glass 8K anzusteuern. Das uns gezeigte Gerät war mit einem Gaming-Rechner verbunden, in dem eine RTX 2080 Ti steckte.

  • Der Looking Glass 8K ermöglicht die Darstellung echter Hologramme. Verändern wir unseren Betrachtungspunkt, ...
  • ... können wir andere Inhalte sehen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • So ist es beispielsweise möglich, ...
  • ... hinter Objekte zu schauen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Verlassen wir den Betrachtungswinkel von 50 Grad, zerfällt das Bild. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Looking Glass 8K hat eine Bildschirmdiagonale von 32 Zoll. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Anschlüsse des Looking Glass 8K (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Looking Glass 8K ermöglicht die Darstellung echter Hologramme. Verändern wir unseren Betrachtungspunkt, ...

Der Looking Glass 8K wird ab Werk von Hand kalibriert, da jeder gefertigte Monitor andere Toleranzen aufweist. Deshalb ist es aktuell noch nicht möglich, den Looking Glass 8K in großen Mengen zu produzieren. Auf der Rückseite hat das Gerät zwei Displayports und einen USB-C-Anschluss, über den die spezifischen Konfigurationsdaten des Geräts ausgelesen werden. So wird die korrekte Darstellung des Materials sichergestellt.

Wegen des hohen Produktionsaufwandes veröffentlichte der Hersteller keinen Preis für das Gerät. Wer einen Monitor haben möchte, muss sich mit Looking Glass Factory in Verbindung setzen; vorgeführt wird das Gerät in New York, Hongkong, San Francisco und Tokio.

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Hyde Mr 17. Jan 2020

¡32 ist in der Tat cool! Und zum dabeihaben das Red Hydrogen Smartphone. Ist 3d...

Truster 13. Jan 2020

ich habe zur bzw knapp nach der Jahrtausendwende einen CRT artigen Monitor bei einer...

MickeyKay 10. Jan 2020

Witzig: Habe eben zufällig gelesen, dass tatsächlich mehrere Definitionen richtig sind...

AllDayPiano 09. Jan 2020

Adblocker ist aus auf Golem.de (so schwer es mir manchmal auch fällt!). Ansonsten ist nix...

mwo (Golem.de) 09. Jan 2020

Hi, ich kann das auch korrigieren - es ist natürlich eine RTX. Danke für den Hinweis!


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