Abo
  • Services:

Hollywoodstudios: Apple will Kinofilme kurz nach der Premiere streamen

Apple soll in Gesprächen mit Filmstudios sein, um Filme schon kurz nach der Kinopremiere zu streamen. Das wird für die Kunden nicht billig, doch offenbar sehen die Beteiligten Chancen, zwischen 30 und 50 US-Dollar pro Film zu verlangen und auch zu bekommen.

Artikel veröffentlicht am ,
Kino zu Hause für 30 bis 50 US-Dollar pro Film
Kino zu Hause für 30 bis 50 US-Dollar pro Film (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Keine lärmenden Sitznachbarn, keine leuchtenden Handydisplays und kein nerviges Popcorngeschmatze: Apple will über iTunes Kinofilme schon wenige Tage nach der Premiere in den Lichtspielhäusern als Stream anbieten. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Den Angaben zufolge soll solch ein Film zwischen 30 und 50 US-Dollar kosten.

Stellenmarkt
  1. INFICON GmbH, Köln
  2. Robert Bosch GmbH, Ludwigsburg

Die Studios, die mit Apple verhandeln, gehören zu den Majors der Branche. So seien Comcast/Universal und Warner Bros interessiert, heißt es. Comcast, der größte US-Kabel-Anbieter, ist auch der Eigentümer von Universal Pictures. Dass die Kinoketten das ähnlich bewerten, darf bezweifelt werden.

Doch bisher war es dem Bericht zufolge nicht möglich, eine gemeinsame Strategie zu finden. Die Preisvorstellungen reichen von 30 bis 50 US-Dollar pro Film, wobei den Kinos nur noch ein Exklusivrecht von 17 Tagen bis sechs Wochen eingeräumt werden soll. Eventuell soll mit den neuen Vermarktungsfenstern auch erst außerhalb der USA experimentiert werden. Einige Studios wie Disney sind aber nicht an den Projekt interessiert.

Bloomberg hatte erstmals Ende 2016 über die laufenden Verhandlungen zwischen Apple und den Studios berichtet. Die traditionelle Verwertungskette der Filmindustrie reicht vom Kino über den Verleih bis zum Verkauf von DVDs und Blu-rays. Erst danach folgt das Streaming. Üblicherweise vergehen 90 Tage bis der Film nach dem Auslaufen der Kinovorstellungen für die Heimkinoverwertung freigegeben wird.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. bei Alternate.de

danio 21. Aug 2017

Der ging schon 2016 mit der Idee hausieren. http://www.n-tv.de/wirtschaft/Ein-Start-up...

Azzuro 21. Aug 2017

Im März hatte auch Golem dazu einen Artikel: https://www.golem.de/news/hollywood...

Paule 21. Aug 2017

Naja, der Inhalt und die Actionscenen usw. des Filmes sind dann natürlich schon lange...

pythoneer 21. Aug 2017

Da kommt so gut wie immer FHD raus, der Sound ist nicht so gut wie zum Beispiel bei...

mehrfachgesperrt 21. Aug 2017

War für mich und etliche Leute die ich kenne, nie relevant einen Film zur Premiere sehen...


Folgen Sie uns
       


Far Cry 5 - Fazit

Im Fazit zu Far Cry 5 zeigen wir dumme Gegner, schöne Grafik und erklären, wie Ubisoft erneut viel Potenzial verschenkt.

Far Cry 5 - Fazit Video aufrufen
Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

Filmkritik Ready Player One: Der Videospielfilm mit Nostalgiemacke
Filmkritik Ready Player One
Der Videospielfilm mit Nostalgiemacke

Steven Spielbergs Ready Player One ist eine Buchadaption - und die Videospielverfilmung schlechthin. Das liegt nicht nur an prominenten Statisten wie Duke Nukem und Chun-Li. Neben Action und Popkulturreferenzen steht im Mittelpunkt ein Konflikt zwischen leidenschaftlichen Gamern und gierigem Branchenriesen. Etwas Technologieskepsis und Nostalgiekritik hätten der Handlung jedoch gutgetan.
Eine Rezension von Daniel Pook

  1. Filmkritik Tomb Raider Starke Lara, schwacher Film
  2. Filmkritik Auslöschung Wenn die Erde außerirdisch wird
  3. Vorschau Kinofilme 2018 Lara, Han und Player One

God of War im Test: Der Super Nanny
God of War im Test
Der Super Nanny

Ein Kriegsgott als Erziehungsberechtigter: Das neue God of War macht nahezu alles anders als seine Vorgänger. Neben Action bietet das nur für die Playstation 4 erhältliche Spiel eine wunderbar erzählte Handlung um Kratos und seinen Sohn Atreus.
Von Peter Steinlechner

  1. God of War Papa Kratos kämpft ab April 2018

    •  /