Abo
  • Services:

Hollywood-Klage: Kim Dotcom kommt vorerst nicht in Haft

Kim Dotcom bleibt bis zu seinem Auslieferungsverfahren im Sommer 2015 in Freiheit. Ein Versuch der USA, ihn in Haft nehmen zu lassen, ist heute gescheitert.

Artikel veröffentlicht am ,
Kim Dotcom im April 2014
Kim Dotcom im April 2014 (Bild: Nigel Marple/Reuters)

Kim Dotcom muss vorerst nicht ins Gefängnis. Der Auckland District Court in Neuseeland lehnte am 1. Dezember 2014 den Antrag der Anklage ab, den Internetunternehmer bis zum Auslieferungsverfahren im Juni 2015 in Untersuchungshaft zu nehmen. Es bestehe keine Fluchtgefahr, sagte Richter Nevin Dawson nach Angaben des neuseeländischen Nachrichtenportals Stuff.co.nz, das zum Medienkonzern Fairfax Media gehört. Die USA standen hinter dem Versuch, Dotcom wieder ins Gefängnis zu bringen.

Stellenmarkt
  1. it.sec GmbH & Co. KG, Berlin, Ulm, deutschlandweit (Home-Office)
  2. Schneider Electric GmbH, Marktheidenfeld

Auch gegen die Auflagen, zu denen Dotcom seit 2012 bis zum Auslieferungsverfahren in Freiheit ist, habe er nicht verstoßen. Dafür, dass er versucht habe, einen Teil seines Vermögens zu verstecken, gäbe es keinen Beweis, so das Gericht. Zuvor hatte Dotcom in einem Interview erklärt, ihm sei das Geld ausgegangen. Er habe zehn Millionen US-Dollar für seine Verteidigung ausgegeben.

Nächster Gerichtstermin in Hongkong

"Mega und ich sind frei", erklärte Dotcom wenig später zusammen mit einem Selbstporträt bei Twitter. Der nächste große Gerichtstermin finde nun in Hongkong statt, wo seine Anwälte wegen der "unrechtsmäßigen Zerstörung von Megaupload" klagen würden. Gefordert würden 2 Milliarden US-Dollar Schadensersatz.

Im April 2014 verklagten die sechs Hollywood-Studios 20th Century Fox, Disney, Paramount, Universal, Columbia Pictures und Warner Bros. im US-Bundesstaat Virginia die ehemaligen Betreiber von Megaupload auf Schadensersatz und zwangen Dotcom, sein Vermögen offenzulegen.

Wegen des Vorwurfs schwerer Urheberrechtsverletzungen war Megaupload auf Betreiben des US-Justizministeriums Anfang 2012 geschlossen worden. Dotcom und vier seiner Mitarbeiter wurden verhaftet, seine Villa wurde durchsucht, Rechner und Speicher wurden beschlagnahmt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€
  2. 4,99€
  3. 14,99€
  4. 2,99€

march 01. Dez 2014

Das wäre die Idee eine WinWin situation. Der Herr Dotcom käme wieder zu Geld und die...

march 01. Dez 2014

Kommt darauf an wieviel Geld die hat ;-)

PatienTT 01. Dez 2014

+1


Folgen Sie uns
       


Rebble Pebble - Test

Pünktlich zur Abschaltung der Pebble-Server hat das Rebble-Projekt seine Alternative gestartet. Der Rebble-Server bringt Funktionen wie den Appstore und die Wetteranzeige in der Timeline zurück. Ganz perfekt ist der Ersatz aber noch nicht.

Rebble Pebble - Test Video aufrufen
Elektroroller-Verleih Coup: Zum Laden in den Keller gehen
Elektroroller-Verleih Coup
Zum Laden in den Keller gehen

Wie hält man eine Flotte mit 1.000 elektrischen Rollern am Laufen? Die Bosch-Tochter Coup hat in Berlin einen Blick hinter die Kulissen der Sharing-Wirtschaft gewährt.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Neue Technik Bosch verkündet Durchbruch für saubereren Diesel
  2. Halbleiterwerk Bosch beginnt Bau neuer 300-mm-Fab in Dresden
  3. Zu hohe Investionen Bosch baut keine eigenen Batteriezellen

Single Sign-on Made in Germany: Verimi, NetID oder ID4me?
Single Sign-on Made in Germany
Verimi, NetID oder ID4me?

Welche der deutschen Single-Sign-on-Lösungen ist am vielversprechendsten? Golem.de erläutert die Unterschiede zwischen Verimi, NetID und ID4me.
Eine Analyse von Monika Ermert

  1. Verimi Deutsche Konzerne starten Single Sign-on

Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

    •  /