Hollywood-Deal: Dan Trachtenberg wechselt mit Exklusivvertrag zu Paramount
Der Regisseur Dan Trachtenberg hat einen exklusiven Drei-Jahres-Vertrag mit Paramount Pictures unterzeichnet, wie die US-amerikanische Entertainment-Website SFFGazette(öffnet im neuen Fenster) berichtet. Der Filmemacher, der zuletzt das Predator-Franchise bei Disney und den 20th Century Studios neu positionierte, entwickelt, produziert und inszeniert künftig Kinoprojekte für Paramount im Rahmen eines sogenannten First-Look-Deals.
Rückkehr zu Paramount
Damit arbeitet Trachtenberg erneut mit seinem langjährigen Produktionspartner Ben Rosenblatt zusammen. Für den Regisseur ist es eine Rückkehr zu seinen Anfängen: Sein Spielfilmdebüt 10 Cloverfield Lane aus dem Jahr 2016 entstand ebenfalls bei Paramount und machte ihn einem breiten Publikum bekannt. In einer Stellungnahme bezeichnete Trachtenberg den Deal als die Erfüllung eines lang gehegten Traums, für das Studio große, emotionale Kinogeschichten zu realisieren.
In den vergangenen Jahren hatte Trachtenberg maßgeblich zur Wiederbelebung des Predator-Universums beigetragen. Nach dem Streaming-Erfolg von Prey folgten das Animationsprojekt Predator: Killer of Killers sowie der Kinofilm Predator: Badlands . Parallel arbeitete Trachtenberg an der Entwicklung eines direkten Prey-Nachfolgers sowie eines weiteren, noch unbetitelten Predator-Films. Wie es mit diesen Projekten weitergeht, ist nach dem Studiowechsel offen.
Einstieg ins Transformers-Universum?
Welche Stoffe Trachtenberg nun bei Paramount übernehmen könnte, ist noch nicht offiziell bestätigt. In der Branche wird unter anderem über einen möglichen Einstieg ins Transformers-Universum oder eine Rückkehr zur Cloverfield-Reihe spekuliert. Zudem kursieren Gerüchte, dass Paramounts lang geplante Neuauflage von World War Z für den Regisseur interessant sein könnte.
Fest steht: Mit dem Deal sichert sich Paramount einen Regisseur, der Genre-Stoffe erfolgreich modernisiert hat.