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Hohe Verbrauchswerte:
Umwelthilfe fordert Ende der Plugin-Hybrid-Förderung

In diesem Jahr sind bereits mehr Plugin-Hybride als vollelektrische Autos verkauft worden. Die DUH kritisiert nach Abgasmessungen deren Förderung.
/ Friedhelm Greis
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Dauerärgernis für Umweltschützer: die staatliche Förderung von Plugin-Hybriden (Bild: Volkswagen)
Dauerärgernis für Umweltschützer: die staatliche Förderung von Plugin-Hybriden Bild: Volkswagen

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert die Bundesregierung dazu auf, die Förderung von Plugin-Hybriden sofort zu stoppen. "Durch ein absurdes Labor-Testverfahren werden niedrige Verbrauchs- und CO2-Werte versprochen. In Wirklichkeit sind die meisten Plugin-Hybride auf Extrembeschleunigung entwickelt und zeigen auf der Straße dramatisch abweichende CO2-Emissionen, weit über denen vergleichbarer reiner Verbrenner-Pkws" , teilte die DUH mit(öffnet im neuen Fenster) . Daher solle die Regierung auf dem Autogipfel in der kommenden Woche "diese industrie- wie klimapolitisch absurde Fehlsteuerung" beenden, sagte Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH. Begründet wird die Forderung mit neuen Abgasmessungen.

Die staatliche Verkaufsförderung von Plugin-Hybriden ist seit Jahren umstritten . Denn viele Fahrzeuge verfügen nur über eine geringe Reichweite, so dass der rein elektrische Betrieb nur sehr eingeschränkt möglich ist. Für die Förderung spielt es hingegen keine Rolle, ob die Fahrzeuge überhaupt elektrisch betrieben werden.

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