Hohe Nachfrage: Microsoft baut neues Rechenzentrum in Nordrhein-Westfalen
Microsoft erweitert seine Rechenzentrumspläne in Nordrhein-Westfalen: Der Konzern will im niederrheinischen Grevenbroich einen vierten Standort bauen. Das kündigte Microsoft-Manager Ansgar Baums am 1. Juli 2026 auf der Handelsblatt-Konferenz Datacenter-Standort Deutschland(öffnet im neuen Fenster) an.
Damit wächst das Projekt im Rheinischen Revier weiter. Die Baugenehmigung liegt allerdings bisher nicht vor. Konzernchef Satya Nadella hatte zuvor bereits Rechenzentren in Bergheim, Bedburg und Elsdorf angekündigt. Dafür stellte Microsoft Investitionen in Höhe von 3,2 Milliarden Euro in Aussicht, die höchste Einzelinvestition des Konzerns in Deutschland.
Diese Summe dürfte mit dem vierten Rechenzentrum steigen, wie das Handelsblatt aus Konzernkreisen erfuhr. Zum Investitionsvolumen machte Microsoft offiziell keine Angaben. In Branchenkreisen werden die Kosten für derartige Neubauten auf mindestens einen dreistelligen Millionenbetrag taxiert. Der Konzern begründete den Ausbau mit "einer sehr hohen Nachfrage".
Grevenbroich ist seit einiger Zeit im Gespräch
Deutschlandchefin Agnes Heftberger sagte: "Diese Erweiterung bedeutet zusätzliche Investitionen in die lokale Infrastruktur und in die Menschen, die dort leben und arbeiten."
Grevenbroich ist seit einiger Zeit als Standort für Rechenzentren im Gespräch. Unter anderem wird das Gelände des stillgelegten Kraftwerks in Frimmersdorf erschlossen, berichtete die Neuß-Grevenbroicher Zeitung im März 2026.
Laut einem Bericht der Zeitung vom Tage(öffnet im neuen Fenster) hat Microsoft bereits 23 Hektar Land gekauft. Das US-Unternehmen erwarb das Areal, das zwischen den Logistikzentren von TST und Lidl liegt.
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