Gameplay

Besonders große Auswirkungen hat das aber nicht auf die im Normalfall mindestens 30 bis 40 Stunden lange Kampagne. Mit Nebenaufgaben - die man fast nicht vermeiden kann (und nicht will) - dürfte man auf insgesamt 60 bis 70 Stunden kommen.

Es gibt vier Schwierigkeitsgrade, den vorgegebenen dritthöchsten empfinden wir als fair. Ein Wechsel ist jederzeit möglich. Wenn wir sterben, können wir so gut wie immer von sehr gut angelegten Rücksetzpunkten aus weitermachen.

Wir dürfen auch manuell speichern und laden - überhaupt ist Hogwarts Legacy in Sachen Zugänglichkeit, Optionen und Komfort geradezu vorbildlich gut gemacht.

In den Kämpfen müssen wir vor allem mit unseren nach und nach immer mächtigeren Zauberkräften agieren. Zum einen benötigen wir gute Reaktionen, um etwa nach dem Aufleuchten einer Markierung schnell Protego auszulösen, was eine magische Barriere um uns herum aufbaut.

Zum anderen müssen wir unsere arkanen Kräfte sinnvoll kombinieren. Einfaches Beispiel aus einem frühen Gefecht: Im Idealfall lassen wir einfache Gegner da erst mit Levioso hilflos in der Luft schweben, ziehen sie mit Accio unmittelbar vor uns und verursachen dann mit Incendio möglichst viel Feuerschaden - auf größere Distanz verpuffen die Flammen.

Nach und nach schalten wir immer mächtigere Kräfte frei, irgendwann beherrschen wir auch Avada Kedavra (tötet Gegner sofort) und andere Superfähigkeiten.

Zusätzlich zu den Zaubern können wir Spezialitäten wie chinesischen Kaukohl in Richtung Gegner werfen. Das Gemüse greift kleinere Gegner selbständig an und lenkt ab. Auch Ausweichmanöver sind enorm wichtig, das Timing klappt dank Warnhinweisen meist ohne größere Probleme.

Einen je nach Spielweise mitunter recht großen Teil der Zeit verbringen wir mit der Suche nach Extras und Entdeckungen sowie mit Quests für Lehrer und andere Schüler - einige davon lernen wir im Handlungsverlauf etwas besser kennen.

Wir hatten eine Zeitlang das Gefühl, dass es zu wenig Kämpfe gibt. Aber erstens ändert sich das im Spielverlauf, zweitens ist man mit etwas Entdeckungswillen auch so sehr gut beschäftigt - und es hilft enorm, über Kleidung mit besserer Schutzwirkung und mehr Skills zu verfügen.

Beim Test hatten wir auf der Playstation 5 keine kleineren Probleme, also Ruckler oder inhaltliche Fehlerchen. Dafür ist uns das Programm ungefähr alle zwei Tage komplett abgeschmiert - allerdings hatten wir Glück, weil wir immer nur wenige Minuten Fortschritt verloren haben. Uns liegt auch die Version für Windows-PC vor, in den nächsten Tagen stellen wir Details zur Technik vor.

  • Auf dem Marktplatz von Hogsmeade kämpfen wir gegen einen riesigen Troll. (Bild: Warner Bros./Screenshot: Golem.de)
  • Der Kobold Ranrok ist offenbar der Hauptgegner. (Bild: Warner Bros./Screenshot: Golem.de)
  • Im Gewächshaus finden wir magische Pflanzen. (Bild: Warner Bros./Screenshot: Golem.de)
  • Außerhalb von Hogwarts erwarten uns Spinnen und andere Tierwesen. (Bild: Warner Bros./Screenshot: Golem.de)
  • Eine von vielen wunderschönen Hallen des Internats (Bild: Warner Bros./Screenshot: Golem.de)
  • Das Accio-Duell ist eines von mehreren guten Minigames. (Bild: Warner Bros./Screenshot: Golem.de)
  • Mit der Übersichtskarte können wir schnellreisen. (Bild: Warner Bros./Screenshot: Golem.de)
  • Nach und nach bekommen wir immer bessere Ausrüstung. (Bild: Warner Bros./Screenshot: Golem.de)
  • Hier lassen wir einen Mitschüler unfreiwillig schweben. (Bild: Warner Bros./Screenshot: Golem.de)
  • Beim Händler besorgen wir Zutaten für Zaubertränke. (Bild: Warner Bros./Screenshot: Golem.de)
  • Keine Magie, sondern Technik: Ohne Raytracing sehen wir uns auf der PS5 nicht im Spiegel. (Bild: Warner Bros./Screenshot: Golem.de)
  • Mit Raytracing sieht das aber auch nicht super aus. (Bild: Warner Bros./Screenshot: Golem.de)
  • Die Grafikmodi in der Übersicht (Bild: Warner Bros./Screenshot: Golem.de)
  • Das Gamepad ist dicht belegt, aber die Steuerung wirkt durchdacht. (Bild: Warner Bros./Screenshot: Golem.de)
Das Accio-Duell ist eines von mehreren guten Minigames. (Bild: Warner Bros./Screenshot: Golem.de)

Das Programm basiert auf der Unreal Engine 4, es ist sehr aufwendig in Szene gesetzt. Das riesige Zauberinternat sieht beeindruckend aus, es bietet wunderschöne holzgetäfelte Bibliotheken und Versammlungssäle, düstere Gänge aus Steinmauern, lichtdurchflutete Hallen und eine imposante Außenwelt - grafisch gehört Hogwarts Legends in die Topliga der aktuellen Games.

Auf der Playstation 5 kommt es an Türen gelegentlich zu kurzen Wartezeiten, bis das Gebiet dahinter in den Speicher geladen ist. Auch bei Schnellreisen oder anderen Ortswechseln müssen wir uns manchmal etwas gedulden, richtig störend ist das aber nicht. Wir haben im Ausgeglichen-Modus gespielt, der eine gute Mischung aus Bildqualität und Leistung bietet.

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 Hogwarts Legacy im Test: Magie für MuggelHogwarts Legacy: Verfügbarkeit und Fazit 
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cruse 13. Feb 2023 / Themenstart

Ich hab in allen Spielen immer oben links du den kleinen grünen steam fps counter - stört...

twothe 12. Feb 2023 / Themenstart

Wahnsinn. So viele Antworten, und keiner konnte meine Frage beantworten. :D Es scheint...

Muntermacher 11. Feb 2023 / Themenstart

Korrekt. Früher gab es daher auch bei Gamestar z.B. Autorenboxen, wo dir Tester/Autoren...

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