Hoffnung für den TV-Hersteller: Loewe findet neuen Investor

Das Münchner Finanzunternehmen Stargate Capital übernimmt den insolventen Fernsehgerätehersteller Loewe. Gleichzeitig werden Stellen abgebaut. Auch von der Börse will sich das Unternehmen verabschieden.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Loewe-Fernseher auf der Ifa 2012
Loewe-Fernseher auf der Ifa 2012 (Bild: Thomas Peter/Reuters)

Nach langer Talfahrt baut der Fernsehgerätehersteller Loewe an der Seite des Finanzinvestors Stargate Capital auf eine bessere Zukunft. "Mit Stargate Capital haben wir vor allem einen Investor gefunden, der eine langfristige Strategie verfolgt mit dem Ziel, Loewe wieder zu alter Stärke zurückzuführen", erklärte Vorstandschef Matthias Harsch. In den kommenden Jahren seien Investitionen im mittleren zweistelligen Millionenbereich geplant.

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Insgesamt könnten drei Viertel aller Arbeitsplätze bei Loewe erhalten werden, rechnete das Unternehmen vor. Von den aktuell rund 525 Mitarbeitern sollen 430 bleiben können. Durch die Übernahme blieben damit mehr Stellen erhalten, als es bei den Erwerberkonzepten aller anderen Kaufinteressenten vorgesehen gewesen sei, betonte Loewe-Finanzvorstand Rolf Rickmeyer. Über den genauen Kaufpreis ist nichts bekannt. Er liege im oberen einstelligen Millionenbereich, hieß es lediglich.

"Wir sind sehr froh, dass es nach den Turbulenzen der letzten Wochen gelungen ist, einen starken Partner für Loewe zu finden", erklärte Vorstandschef Harsch. Der neue Eigentümer wolle den Geschäftsbetrieb am Standort Kronach einschließlich der Produktion fortführen. Zudem übernehme Stargate Capital auch die internationalen Tochtergesellschaften. Von der Börse will sich Loewe verabschieden.

Die 95 Mitarbeiter, die nach dem Einstieg des Investors nicht übernommen werden sollen, stammen vor allem aus der Produktion und sollen noch bis Ende September weiterbeschäftigt werden. Von Oktober an sollen sie dann in eine Transfergesellschaft wechseln können. "Dass nicht alle Arbeitsplätze gerettet werden können, bedauere ich umso mehr, als es nicht zuletzt das Verdienst der Mitarbeiter ist, dass Loewe diese schwere Zeit überstehen konnte", sagte Rickmeyer.

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Loewe war am 1. Oktober 2013 vom Gläubigerschutz direkt in das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gegangen. Im Juli 2013 hatte das Unternehmen den Antrag auf Gläubigerschutz gestellt. In den vergangenen Monaten wurden bei Loewe bereits 180 Stellen abgebaut.

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Maturion 24. Mär 2014

Das stimmt, ja. Aber das rechtfertigt keinen Preisunterschied von 100 % oder mehr.

0xDEADC0DE 24. Mär 2014

Aha, und mit was? Mit dem IM-Service oder nicht doch eher mit dem Verkauf von...

0xDEADC0DE 24. Mär 2014

So funktionert das aber nicht... dazu müssen Kunden da sein, die so was auch kaufen...

DrWatson 24. Mär 2014

wird doch getan. Was regst du dich also auf? Wenn es nur um Dividenden geht, wie du...



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