Die Hörgeräte gibt es in verschiedenen Farben.Bild:
Michael Wiezcorek/Golem.de
Der Hörgerätehersteller Resound GN hat auf seinem Ifa-Stand die neue Generation Hörgeräte und einen Akustikerkundendienst per Cloud vorgestellt. In einer Kooperation mit dem Haushaltsgeräteproduzenten Miele ist wird auch ein Konzept getestet, bei dem ein Wäschetrockner Sprachinformationen an das Hörgerät sendet.
Bild 1/11: Der Adapter ist für Android_Geräte notwendig(Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 2/11: Per App lässt sich das Hörgerät einstellen. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 3/11: Das Hörgerät verbindet sich per Bluetooth mit Smartphone oder anderen Geräten. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 4/11: Telefonate werden direkt auf das (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 5/11: An diese Station lässt sich eine Soundanlage anschließen und mit dem Hörgerät synchronisieren. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 6/11: An diese Station lässt sich eine Soundanlage anschließen und mit dem Hörgerät synchronisieren. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 7/11: An diese Station lässt sich eine Soundanlage anschließen und mit dem Hörgerät synchronisieren. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 8/11: Über diesen Adapter können Hörgeräte drahtlos Sprachassistenten kommunizieren.(Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 9/11: Über diesen Adapter können Hörgeräte drahtlos Sprachassistenten kommunizieren.(Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 10/11: Über diesen Adapter können Hörgeräte drahtlos Sprachassistenten kommunizieren.(Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 11/11: Die Hörgeräte gibt es in verschiedenen Farben. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Das aktuelle Hörgerät nennt sich Resound Linx 3D. Es kann mehrere verschiedene Soundprofile speichern, die jeweils andere Umgebungsgeräusche herausfiltern oder bestimmte Frequenzen verstärken oder abschwächen. Diese Umgebungsprofile können auch per GPS auf bestimmte Orte automatisch umschalten. Zu Hause ist beispielsweise ein anderes Profil nötig als im lauten Großraumbüro.
Dazu werden die Sensoren des per Bluetooth 4.0 angeschlossenen Host-Smartphones verwendet. Das Hörgerät unterstützt iOS-Geräte nativ. Android oder Windows-10-Mobile-Geräte benötigen noch einen zusätzlichen Zwischenadapter. Der Hersteller arbeitet aber bereits an einer Version ohne Adapter. Per Smartphoneapp können auch eigene Geräuschprofile und unterschiedliche Frequenzbereiche eingestellt werden.
Umstellung auf frontalen oder Rundumgeräuschpegel
Das Linx 3D filtert Umgebungsgeräusche unterschiedlich. So kann es beispielsweise alle Geräusche um den Träger herum oder auch nur einen kleinen Bereich direkt vor ihm abhören, beispielsweise für ein Vieraugengespräch. Per Softwareemulation wird Sound dreidimensional wiedergegeben, sodass der Nutzer hört, aus welcher Richtung eine Geräuschquelle kommt.
Bild 1/11: Der Adapter ist für Android_Geräte notwendig(Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 2/11: Per App lässt sich das Hörgerät einstellen. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 3/11: Das Hörgerät verbindet sich per Bluetooth mit Smartphone oder anderen Geräten. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 4/11: Telefonate werden direkt auf das (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 5/11: An diese Station lässt sich eine Soundanlage anschließen und mit dem Hörgerät synchronisieren. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 6/11: An diese Station lässt sich eine Soundanlage anschließen und mit dem Hörgerät synchronisieren. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 7/11: An diese Station lässt sich eine Soundanlage anschließen und mit dem Hörgerät synchronisieren. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 8/11: Über diesen Adapter können Hörgeräte drahtlos Sprachassistenten kommunizieren.(Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 9/11: Über diesen Adapter können Hörgeräte drahtlos Sprachassistenten kommunizieren.(Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 10/11: Über diesen Adapter können Hörgeräte drahtlos Sprachassistenten kommunizieren.(Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Bild 11/11: Die Hörgeräte gibt es in verschiedenen Farben. (Bild: Michael Wieczorek/Golem.de)
Neu ist auch der cloudgestützte Kundenservice. Besitzer von Hörgeräten können ein Formular ausfüllen, in dem sie Probleme mit ihrem Produkt schildern, etwa ob es zu laut, zu leise oder einfach nur falsch eingestellt ist. Der Akustiker erhält das Ticket über die Cloud und kann das Geräuschprofil seines Kunden nach der Anforderung neu einstellen. Anschließend lädt er das Profil in in die Cloud hoch, sodass der Kunde es auf sein Hörgerät aufspielen kann.
Resound GN hat auf dem Ifa-Stand auch seine Kooperation mit Miele angekündigt. Es wurde ein Wäschetrockner gezeigt, der mit dem Host-Smartphone gekoppelt wurde. Er gibt den Stand eines Trocknergangs per Sprachsteuerung im Hörgerät aus. Momentan wird dafür noch die ältere Stimme von Apples Sprachassistent Siri verwendet. Außerdem wird diese Funktion bisher nur auf Deutsch unterstützt. Es handelt sich bisher um einen Feldversuch, ob und wie das System bei Kunden ankommt.