Hörbuch-Flatrate: Beschwerde gegen Amazon-Tochter Audible eingereicht

Amazons Tochterunternehmen Audible will Hörbuchverlage in ein Flatrate-Modell drängen und zwingt ihnen damit existenzbedrohende Konditionen auf, wie der Spiegel berichtet. Der Börsenverein des deutschen Buchhandels hat Beschwerde beim Bundeskartellamt eingereicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Amazon-Logo
Das Amazon-Logo (Bild: Leon Neal/AFP/Getty Images)

Erneut droht Amazon Ärger mit der deutschen Buchbranche: Diesmal habe der Börsenverein des deutschen Buchhandels eine Beschwerde gegen das Tochterunternehmen Audible des US-Konzerns eingereicht, berichtet das Nachrichtenmagazin der Spiegel. Der Vorwurf: Die Download-Plattform missbrauche ihre Marktmacht und zwinge den meist kleinen deutschen Hörbuchverlagen existenzbedrohende Konditionen auf.

Stellenmarkt
  1. Consultant IT-Security (m/w/d)
    operational services GmbH & Co. KG, Hannover, Wolfsburg
  2. Leiter HR - IT (m/w/d)
    DEKRA SE, Stuttgart
Detailsuche

Beim Verkauf digitaler Hörbücher erziele Audible einen Marktanteil von rund 90 Prozent. Das Unternehmen versuche derzeit, die Verlage in ein Flatrate-Modell zu drängen, das ihnen deutlich niedrigere Umsätze bringen würde. Weigern sich die Verlage, drohe ihnen Audible mit der Auslistung, schreibt der Spiegel.

Auch die EU-Kommission wurde informiert

"Das Geschäftsmodell von Amazon und Audible zielt darauf, die Buchhandelsstrukturen zu zerstören und gefährdet kulturelle Vielfalt", sagte Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins, dem Nachrichtenmagazin. Der Verband habe auch die EU-Kommission informiert.

Erst im vergangenen Jahr hatte der Börsenverein des Deutschen Buchhandels eine Beschwerde gegen Amazon beim Bundeskartellamt eingereicht. Der Online-Händler verzögere die Auslieferung von gedruckten Büchern der schwedischen Verlagsgruppe Bonnier, um höhere Rabatte beim Einkauf von E-Books zu erzwingen, lautete die Begründung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


HiddenX 21. Sep 2015

Als Student hat man viel Freizeit (insbesondere wenn man den Großteil von dem was man...

Dwalinn 21. Sep 2015

Der Kuchen wird nicht kleiner nur stücken werden kleiner geschnitten

Doedelf 21. Sep 2015

Der Punkt ist doch ähnlich wie bei Apple. Wie hat Apple oder Amazon das gemacht? Sind die...

Dikus 21. Sep 2015

Versteh jetzt nicht sooo die Aufregung. Napster (gabs gratis zu meinem Handyvertrag) hat...

elf 21. Sep 2015

Das geht aber nur, wenn es auch Angebote dazu gibt. Ansonsten bist du nach wie vor auf...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kursabsturz
Teamviewer-Chef spricht über schwere hausgemachte Fehler

Die vielen neuen Mitarbeiter seien nicht richtig eingearbeitet worden. Und die Ziele von Teamviewer seien zu hochgesteckt gewesen, sagt Oliver Steil.

Kursabsturz: Teamviewer-Chef spricht über schwere hausgemachte Fehler
Artikel
  1. Amazon-Go-Konkurrenz: Rewe eröffnet ersten kassenlosen Supermarkt
    Amazon-Go-Konkurrenz
    Rewe eröffnet ersten kassenlosen Supermarkt

    Kameras und Sensoren überwachen Kunden in Rewes kassenlosem Supermarkt. Bezahlt wird mit dem Smartphone.

  2. NDR und Media Broadcast: Fernsehen über 5G wird breit ausgestrahlt
    NDR und Media Broadcast
    Fernsehen über 5G wird breit ausgestrahlt

    Fernsehen kann auch über 5G laufen. Auf 578 MHz kann das jetzt ausprobiert werden. NDR und Media Broadcast machen es möglich.

  3. Smartphone-Tarife: Tchibo bietet Jahres-Tarif mit 72 GByte
    Smartphone-Tarife
    Tchibo bietet Jahres-Tarif mit 72 GByte

    In diesem Jahr stehen drei unterschiedliche Jahres-Tarife für Tchibo-Kunden zur Wahl.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Speicherprodukte von Sandisk & WD zu Bestpreisen (u. a. Sandisk SSD Plus 2TB 140,99€) • Sapphire Pulse RX 6600 497,88€ • Epos H3 Hybrid Gaming-Headset 144€ • Apple MacBook Pro 2021 erhältlich ab 2.249€ • EA-Spiele für alle Plattformen günstiger • Samsung 55" QLED 699€ [Werbung]
    •  /