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App setzt die Handlung fort

Der Titel ist eine besonders aufwendige Produktion von Deutschlandradio Kultur mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Das liegt auch daran, dass Blowback ein klassisches Hörspiel für das Radio ist. Die Handlung spielt im Jahr 2047, die Trinkwasserreserven auf der Erde gehen zur Neige. Eine Geophysikerin, die sich damit beschäftigt, verschwindet - und dann auch ein Agent, der nach ihr sucht.

  • Blowback - Die Suche: Das Kreuz hilft bei der Einschätzung der Drehrichtung. (Screenshot: Golem.de)
  • Blowback - Die Suche: Einfache Tafeln erklären den Plot. (Screenshot: Golem.de)
  • "39": Ein Mann erwacht in einer Klinik. (Screenshot: Golem.de)
  • "39": In der Radio-Hörspielversion geht es ganz ohne Grafik. (Screenshot: Golem.de)
  • Papa Sangre 2: Nur mit akustischen Informationen muss der Spieler die Rätsel lösen. (Bild: Somethin' Else)
  • Papa Sangre 2: Die einfachen Grafiken sind schick gemacht. (Bild: Somethin' Else)
Blowback - Die Suche: Das Kreuz hilft bei der Einschätzung der Drehrichtung. (Screenshot: Golem.de)
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Nach dem gut einstündigen Hörspiel setzt die gleichnamige Audiogame-App die Handlung interaktiv fort: Dann muss der Spieler in der Rolle einer Journalistin etwa den Lift im Unterwasserhotel finden, um weiterzukommen. Dazu muss er den Aufzug orten und dann mit einfachen Drehbewegungen auf dem Touchpad seine Richtung so ändern, dass das "Pling" direkt vor ihm ertönt.

Mit einem wechselseitigen Antippen des Bildschirms links und rechts läuft er dann auf das Geräusch zu. Grafik spielt dabei keine Rolle - auf dem Display sind lediglich einfache Symbole wie ein Richtungskreuz zu sehen, ohne die man aber auch gut auskommt.

Das Spiel klingt einfach, ist aber durchaus herausfordernd. Der Unterhaltungswert entsteht auch aus dem Lösen der Aufgaben. Noch wichtiger aber sind die atmosphärisch sehr dichte Geräuschkulisse, die Raum für Entdeckungen und die Fantasie lässt, sowie die exzellente Tonqualität und die sehr guten Sprecher. Auf der offiziellen Seite zu Blowback gibt es alle benötigten Infos zur Ausstrahlung (26. Januar 2015 um 21:30 Uhr) und der noch für Januar 2015 geplanten Veröffentlichung der App für iOS und später für Android.

Auf ein etwas anderes Konzept setzt der WDR mit seinem interaktiven Verschwörungsthriller "39". Darin erwacht die Hauptfigur mit einer Kugel im Kopf im Krankenhaus und muss herausfinden, wer warum geschossen hat. Hörbuch und App erzählen letztlich die gleiche Handlung, in der App kann man aber "neue Ebenen der Geschichte erschließen und weitere Puzzleteile zusammenfügen", wie die Macher auf ihrer Seite schreiben. Das Hörbuch ist ab dem 2. Februar 2015 um 23:05 Uhr auf WDR 3 Open zu hören.

Die App gibt es voraussichtlich noch im Januar 2015 kostenlos für iOS und Android. Sie setzt stärker als Blowback auch auf grafische Elemente. So muss der Spieler etwa durch das Wischen auf dem Touchscreen verborgene Objekte am Rand finden - Spieler sollten also keine allzu starke Sehbeeinträchtigung haben.

Auch "39" zeigt typische Stärken eines guten Audiogames: tollen Sound, der beim Anspielen sogar noch räumlicher klang als im per Kunstkopfsystem aufgenommenen Blowback, und viel Atmosphäre. Beide Titel zeigen, dass auch Games ohne oder mit wenig Grafik richtig viel Spaß machen können - sogar ohne einstürzende Wolkenkratzer.

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 Hör-Spiele: Games ohne Grafik
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Stephan.Blendinger 22. Feb 2015

In der Tat ist das iPhone mit Bordmitteln nahezu vollumfänglich mit Voice Over dem...

Tobias Claren 30. Jan 2015

Ergänzung: Z.B. ein "Originalkopfmikrofon" (OKM von Soundman) an den Camcorder. Hat der...

dernano 27. Jan 2015

Für jemanden dem der Sound nicht wichtig ist, der hat noch nie "The Legend of Zelda...

Oktavian 26. Jan 2015

Ist halt so, nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. :-) Ich weiß, was du meinst, es...

Oldschooler 26. Jan 2015

Weil das Spiel etwas kosten soll, es ist im Android-Markt schwer zu vermitteln dass man...


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