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Höhere Datenrate: Telefónica baut Mobilfunknetz mit Nokia aus

Die Telefónica verbessert ihr Mobilfunknetz in stark frequentierten Stadtzentren und im ländlichen Raum. Nokia liefert neueste LTE- und 5G-Technologie.

Artikel veröffentlicht am ,
Anlage von E-Plus im Tunnelsystem am U-Bahnhof Hermannplatz
Anlage von E-Plus im Tunnelsystem am U-Bahnhof Hermannplatz (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Nokia und der spanische Telefónica-Konzern haben eine Vereinbarung zur Evaluierung von Technologien auf dem Weg hin zu 5G unterzeichnet. Das gab der finnische Netzwerkausrüster am 13. September 2017 bekannt. Angaben zum finanziellen Volumen der Vereinbarung wurden nicht gemacht. Die Unternehmen wollen gemeinsam bewerten, wie leistungsstärkere 4G- und 5G-Netze zur Entwicklung neuer Dienste führen.

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Der Netzausbau kann in Deutschland nicht exklusiv vereinbart worden sein. Huawei hat als einziger Netzwerkausrüster Verträge mit allen drei deutschen Mobilfunkbetreibern. Weiter sind Ericsson oder ZTE auf dem deutschen Markt aktiv.

Nokia will für Telekommunikationsanbieter wie Telefónica mit 4G Advanced und 4G Advanced Pro einen Evolutionspfad hin zu 5G eröffnen. Den Netzbetreibern sollen höhere Datenübertragungsraten, höhere Netzkapazitäten und kürzere Latenzzeiten geboten werden. Der Vereinbarung zufolge konzentriert sich Nokia auf Feldversuche (Trials), bei denen die Nutzung der vorhandenen Netzressourcen von Telefónica optimiert wird. Ziel sei es, die qualitativ und quantitativ wachsenden Anforderungen von Konsumenten und des Internets der Dinge zu erfüllen.

LTE-Funkfrequenzen weitgehend ausgeschöpft

Die Unternehmen werden Trials durchführen, um die Netzkapazitäten sowohl in stark frequentierten Stadtzentren als auch in Randlagen oder dem ländlichen Raum erhöhen zu können, besonders dort, wo traditionelle LTE-Funkfrequenzen weitgehend ausgeschöpft sind. Dabei soll lizenziertes und unlizenziertes Spektrum zum Einsatz kommen, ebenso wie massive MIMO-Technologie (Multiple Input Multiple Output). Bei anderen Trials wird Nokia Multi-Access Edge Computing (MEC) dazu verwenden, Kommunikationsdienste mit sehr geringer Latenz bereitzustellen. Mithilfe von MEC sollen Daten näher beim Nutzer verarbeitet und somit schnellere Reaktionszeiten erzielt werden.

Auch Netzwerk-Slicing-Verfahren in einem Cloud-Kernnetz (Core) werden mit der UNICA-Cloud-Plattform von Telefónica untersucht. Telefónica will mit einer Virtualisierung von Netzfunktionen (NFV - Network Function Virtualization) und Software Defined Networking (SDN) Netzdienste besser bereitstellen und Kundenanforderungen schneller erfüllen zu können.

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Stepinsky 15. Sep 2017

Selbst hier in einer Uni-Stadt mit 90T Einwohnern gibt es kein LTE. Bevor man...

HabeHandy 15. Sep 2017

Man könnte 3G abschalten und die Frequenzen für LTE nutzen. Hätte den Vorteil das man...

flow77 15. Sep 2017

Diese Meldungen klingen ja immer ziemlich toll. Aber so wie ich das sehe ist gar nicht...


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