Abo
  • Services:
Anzeige
Netzausbau mit Glasfaser
Netzausbau mit Glasfaser (Bild: Corning)

Höfebonus: Bayern schließt abgelegene Höfe an das Glasfasernetz an

Netzausbau mit Glasfaser
Netzausbau mit Glasfaser (Bild: Corning)

Bayern beginnt sein zusätzliches Förderprogramm zum Anschluss abgelegener Höfe und Siedlungen an das Glasfaser-Netz. FTTH muss 80 Prozent des Ausbaus ausmachen. Doch kommt das Geld wirklich da an, wo kaum Netz ist?

Die Bayrische Staatsregierung fördert den Anschluss abgelegener Höfe und Siedlungen an das Glasfasernetz mit einem speziellen Programm. An diesem Samstag, dem 1. Juli, startet der sogenannte Höfebonus: ein Förderprogramm mit einem Volumen von 400 Millionen Euro, mit dem vor allem dünn besiedelte Flecken Bayerns mit schnellem Internet erschlossen werden sollen.

Anzeige

"Auch die letzten weißen Flecken auf der Landkarte Bayerns wollen wir an die Datenautobahn anschließen", erklärte Finanzminister Markus Söder (CSU) am 30. Juni 2017. Das seien vor allem Kommunen mit vielen Streusiedlungen und Hoflagen. Diese wolle man beim Ausbau von noch unversorgten Bereichen unterstützen. Für die betroffenen Kommunen werden bestehende Fördersätze und Förderhöchstbeträge aufgestockt.

Laut der Rechtsanwaltskanzlei Wirtschaftsrat Recht stellt Bayern sicher, dass die Zuschüsse 80 Prozent der Entwicklungskosten für neue Glasfasernetze in Kommunen decken, die sich bislang nur für einen Fördersatz in Höhe von 60 bis 70 Prozent qualifiziert hatten. Zudem kann der individuelle bayerische Förderhöchstbetrag erneut gewährt werden.

Ohne Antrag keine Förderung

Die Kommune muss im Erschließungsgebiet mindestens zu 80 Prozent Anschlüsse Fiber To The Home (FTTH) einrichten. Fast alle bayerischen Gemeinden nehmen an dem Förderprogramm bereits teil.

Bis zu 1,5 Milliarden Euro stellt Bayern im Rahmen der "Förderung des Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsnetzen" in den nächsten Jahren zur Verfügung. Doch der Ortsteil Schlamberg in Rottenburg an der Laaber in Niederbayern, wo es kaum Internetversorgung gibt, hat bisher keine Förderung erhalten. Bürgermeister Alfred Holzner ist skeptisch. Was am Ende bei den Milliarden aus München rauskomme, müsse man abwarten. Ein Problem sei ohnehin, dass zwar viel Staatsgeld fließe, die Macht über das Netz aber weiter bei den Unternehmen liege, sagte Holzner.

Eine Sprecherin des Finanzministeriums sagte Golem.de, dass Holzner für den betroffenen Ortsteil keine Förderung beantragt habe. "Die Gemeinde ist sehr wohl im Förderprogramm, die hat ihren Betrag abgerufen, 50 Prozent sind noch offen. Der Bürgermeister entscheidet über den Zuschnitt des Ausbaugebiets", sagte sie. Das Ministerium könne nur fördern, was die Gemeinde möchte. Ein großer Telekommunikationsausrüster habe sich verpflichtet, für alle Ausschreibungen ein Angebot zu machen.


eye home zur Startseite
Ovaron 06. Jul 2017

Und nachdem dieser nicht geantwortet hat hat er Madam Tunaba, ein Medium seines...

Ovaron 02. Jul 2017

Ein Neubaugebiet zeichnet sich dadurch aus das es neu gebaut wird. Inklusive aller...

Slartibratfass 30. Jun 2017

Reden die CSU-Fuzzies immernoch von der "Datenautobahn"? Die sind offenbar nicht nur bei...

chewbacca0815 30. Jun 2017

Hast Du die Bilder nicht gesehen? Die haben bestimmt im 2. Stock auch noch nasse Füße...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Engelhorn KGaA, Mannheim
  2. HIT Hanseatische Inkasso-Treuhand GmbH, Hamburg
  3. MAX-DELBRÜCK-CENTRUM FÜR MOLEKULARE MEDIZIN, Berlin
  4. OPITZ CONSULTING Deutschland GmbH, verschiedene Standorte


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Reign, Person of Interest, Gossip Girl, The Clone Wars)
  2. Einzelne Folge für 2,99€ oder ganze Staffel für 19,99€ kaufen (Amazon Video)

Folgen Sie uns
       


  1. IFR

    Zahl der verkauften Haushaltsroboter steigt stark an

  2. FTTH

    CDU für Verkauf der Telekom-Aktien

  3. Konkurrenz

    Unitymedia gegen Bürgerprämie für Glasfaser

  4. Arduino MKR GSM und WAN

    Mikrocontroller-Boards überbrücken weite Funkstrecken

  5. Fahrdienst

    London stoppt Uber, Protest wächst

  6. Facebook

    Mark Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein

  7. Merged-Reality-Headset

    Intel stellt Project Alloy ein

  8. Teardown

    Glasrückseite des iPhone 8 kann zum Problem werden

  9. E-Mail

    Adobe veröffentlicht versehentlich privaten PGP-Key im Blog

  10. Die Woche im Video

    Schwachstellen, wohin man schaut



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Smartphone Apple könnte iPhone X verspätet ausliefern
  2. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  3. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro

Metroid Samus Returns im Kurztest: Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
Metroid Samus Returns im Kurztest
Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
  1. Doom, Wolfenstein, Minecraft Nintendo kriegt große Namen
  2. Nintendo Das NES Classic Mini kommt 2018 noch einmal auf den Markt
  3. Nintendo Mario verlegt keine Rohre mehr

  1. Re: Kein Band 20

    TC | 16:12

  2. Bleiben denn die ganzen Dienste wie foodora?

    Analysator | 16:02

  3. Re: Vorher Diesel, jetzt E-Auto, das sind echt...

    azeu | 15:59

  4. Re: Interessant [...] ist immer die Kapazität des...

    Melkor | 15:58

  5. Dagegen! [solution inside]

    Buddhisto | 15:56


  1. 15:18

  2. 13:34

  3. 12:03

  4. 10:56

  5. 15:37

  6. 15:08

  7. 14:28

  8. 13:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel