Hochpreis-Betreiber: EnBW-Kunden können wieder bei Ionity laden

Der Energieversorger EnBW erlaubt wieder ein Lade-Roaming mit Ionity. Allerdings werden die Kunden vor höheren Ladekosten gewarnt.

Artikel veröffentlicht am ,
EnBW kooperiert wieder mit Ionity.
EnBW kooperiert wieder mit Ionity. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Der Energieversorger EnBW kooperiert für sein Ladeangebot wieder mit dem Netzbetreiber Ionity. Vom 30. März 2021 an können Elektroautofahrer mit der Kundenkarte oder der EnBW Mobility+ App die Schnellladesäulen von Ionity nutzen, teilte das Unternehmen in Stuttgart mit. Der Preis liegt mit 79 Cent pro Kilowattstunde (kWh) allerdings deutlich über den 49 Cent, die EnBW an anderen Gleichstromsäulen verlangt.

Stellenmarkt
  1. Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) für den Bereich Community Interaction innerhalb ... (m/w/d)
    BAM - Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung, Berlin-Steglitz
  2. SCRUM Master (w/m/d)
    IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg
Detailsuche

Aus diesem Grund werden die EnBW-Kunden bei Aufruf einer Ionity-Säule in der App gewarnt. "Hier höhere Ladekosten! An Ladestationen von Hochpreis-Betreibern fallen höhere kWh-Preise an", heißt es in dem Hinweis. Ionity ist bislang der einzige Anbieter, der als "Hochpreis-Betreiber" eingestuft wird. EnBW will eigenen Angaben zufolge mit dem erweiterten Roaming dem Wunsch vieler E-Autofahrer nach mehr Lademöglichkeiten nachkommen. Damit stünden den Kunden 150.000 Lademöglichkeiten in sechs europäischen Ländern zur Verfügung.

Hohe Strompreise bei Ionity

Vor gut einem Jahr hatte EnBW das Roaming mit Ionity beendet. Grund dafür war die Umstellung auf verbrauchsabhängige Abrechnungen, die mit einer deutlichen Preiserhöhung bei längeren Ladevorgängen verbunden waren. Neben EnBW wollte auch Maingau zunächst das Roaming beenden, verlängerte dann aber doch die Kooperation.

Ionity baut eine flächendeckende Ladeinfrastruktur in Deutschland und Europa auf, die hierzulande auch finanziell gefördert wird. Die Autos der Hersteller, die Ionity einst gegründet haben, laden weiterhin recht günstig an den Schnellladern. Dazu gehören BMW, Daimler und Volkswagen sowie Ford. Allerdings sind diese Tarife in der Regel mit einer monatlichen Grundgebühr verbunden.

Golem Karrierewelt
  1. Kubernetes – das Container Orchestration Framework: virtueller Vier-Tage-Workshop
    11.-14.07.2022, Virtuell
  2. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    13./14.10.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Der Preis von 79 Cent pro kWh, wie nun von EnBW verlangt, erscheint noch vergleichsweise günstig. Beim Mobilitätsdienstleister Plugsurfing kostet eine Kilowattstunde seit Mitte Januar dieses Jahres sogar 1,09 Euro. Ein Ladevorgang von 80 kWh, was bei einem größeren Akku möglich ist, würde dann 87,20 Euro kosten. Für EnBW-Kunden betrüge der Preis für dieselbe Strommenge 63,20 Euro.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
SFConservancy
Open-Source-Entwickler sollen Github wegen Copilot verlassen

Ähnlich wie schon vor Jahrzehnten mit Sourceforge sollen Open-Source-Projekte nun auch Github verlassen.

SFConservancy: Open-Source-Entwickler sollen Github wegen Copilot verlassen
Artikel
  1. Connect-Festnetztest: Telekom gewinnt, Vodafone schwach, Deutsche Glasfaser besser
    Connect-Festnetztest
    Telekom gewinnt, Vodafone schwach, Deutsche Glasfaser besser

    Erstmals nahm Deutsche Glasfaser an dem Vergleich teil und war besser als die Telekom. Allerdings sind beide in unterschiedlichen Kategorien gelistet.

  2. Wärmeversorgung: Berlin baut Thermoskanne gegen Gasnotstand
    Wärmeversorgung
    Berlin baut Thermoskanne gegen Gasnotstand

    Der Versorger Vattenfall baut in Berlin einen riesigen Warmwasserspeicher, um Häuser im Winter heizen zu können. Das könnte beim möglichen Gasnotstand helfen.

  3. Chrome OS Flex: Das Apple Chromebook
    Chrome OS Flex
    Das Apple Chromebook

    Ein zehn Jahre altes Notebook lässt sich mit Chrome OS Flex wieder flott machen. Wir haben Googles Betriebssystem ausprobiert und waren begeistert.
    Ein Erfahrungsbericht von Martin Wolf

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MSI RTX 3080 12GB günstig wie nie: 949€ • AMD Ryzen 7 günstig wie nie: 259€ • Der beste 2.000€-Gaming-PC • Cooler Master 34" UWQHD 144 Hz günstig wie nie: 467,85€ • Asus RX 6900 XT OC günstig wie nie: 1.049€ • Mindstar (Gigabyte RTX 3060 399€) • Galaxy Watch3 45 mm 119€ [Werbung]
    •  /