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Hochgeschwindigkeitsraketen: GE testet neues Hyperschall-Doppelmodus-Staustrahltriebwerk

GE Aerospace hat ein neues Hyperschall-Doppelmodus-Staustrahltriebwerk getestet, das auch bei niedrigeren Geschwindigkeiten betrieben werden kann.
/ Andreas Donath
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Hyperschall Dual-Mode Ramjet (Bild: GE Aerospace)
Hyperschall Dual-Mode Ramjet Bild: GE Aerospace

GE Aerospace hat bekannt gegeben(öffnet im neuen Fenster) , ein neues Staustrahltriebwerk (Dual-Mode Ramjet, DMRJ) in weniger als elf Monaten entwickelt und getestet zu haben. Es weist eine dreifache Steigerung des Luftstroms im Vergleich zu den zuvor flugtauglichen Hyperschall-Technologie-Demonstratoren auf.

Das Triebwerk nutzt eine rotierende Detonationsverbrennung ( Rotating Detonation Combustion(öffnet im neuen Fenster) , RDC) in einer Überschallströmung.

Ein Staustrahltriebwerk ermöglicht höhere Geschwindigkeiten als ein konventionelles – GE nennt Hyperschallflüge mit Mach 5. Dafür benötigt ein solches Triebwerk bereits dreifache Überschallgeschwindigkeit, um zu arbeiten. In einem luftatmenden Strahltriebwerk wird die Luft im Verbrennungsraum nicht durch einen Verdichter oder ähnliche bewegliche Teile komprimiert, sondern durch die Strömungsgeschwindigkeit selbst in einem feststehenden Einlauf.

Das GE-Triebwerk mit RDC soll schon bei niedrigerer Geschwindigkeit als Mach 3 betrieben werden. Dadurch soll das Fluggerät effizienter arbeiten und eine größere Reichweite erzielen.

In nur elf Monaten entwickelt und getestet

Die Tests des Dual-Mode-Staustrahltriebwerks begannen im März 2024 in der Hochgeschwindigkeits-Antriebstestanlage von GE Aerospace in Evendale, im US-Bundesstaat Ohio. Das Rüstungsunternehmen gab bekannt, dass die Testergebnisse die Erwartungen übertroffen haben.

Die Entwicklung und Erprobung des Zweistufen-Staustrahltriebwerks erfolgte in Zusammenarbeit der Ingenieure von GE Aerospace und Innoveering. Innoveering wurde 2022 von GE Aerospace übernommenen und hat sich auf Hyperschallantriebe spezialisiert.

Die Entwicklung eines neuen Hyperschall-Antriebs durch GE Aerospace folgt einem weltweiten Trend. Die USA, China und Russland arbeiten an ähnlichen Technologien, wobei direkte Vergleiche aufgrund der begrenzten öffentlich verfügbaren Informationen schwierig sind.


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