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Hochgeschwindigkeitskamera: Preiswert filmen mit 17.000 Bildern pro Sekunde

Mit der Edgertronic-Kamera sollen extreme Zeitlupenaufnahmen zu einem vergleichsweise niedrigen Preis gemacht werden können. Mehr als 17.000 Bilder pro Sekunde sind damit nach Angaben der Entwickler möglich, die die Serienproduktion über Kickstarter finanzieren wollen.

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Edgertronic
Edgertronic (Bild: Kickstarter)

Die Videokamera Edgertronic kann maximal mit 1.280 x 1.024 Pixeln arbeiten und damit 494 Bilder pro Sekunde aufzeichnen. Je niedriger die Auflösung eingestellt wird, desto höher geht die Bildrate, bis bei 192 x 96 Pixeln schließlich 17.791 Bilder pro Sekunde aufgenommen werden. Das Besondere an der Kamera: Sie soll 5.000 US-Dollar kosten.

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Das ist im Vergleich zu anderen Hochgeschwindigkeitskameras nicht viel Geld. So kostet beispielsweise die Phantom Flex, die maximal 10.750 Bilder pro Sekunde bei 640 x 480 Pixeln aufnehmen kann, mindestens 60.000 US-Dollar in der Basisversion. Allerdings kann die teure Kamera auch in Full-HD arbeiten, was bei der Edgertronic nicht möglich ist.

Die Edgertronic arbeitet mit einem speziellen CMOS-Sensor und speichert das Videomaterial erst in einem internen Puffer und dann auf einer SD-Karte im h.264-Codec. Das Bajonett erlaubt den Anschluss von Nikon-F-Objektiven.

Die Kamera besitzt einen Webserver und kann über einen Webbrowser gesteuert werden. Die Anbindung an den Rechner erfolgt über LAN. Über das Interface können alle wichtigen Parameter eingestellt und die Schärfe kontrolliert werden. Ein Display besitzt die Kamera nicht. Der Entwickler Mike Matter aus San Francisco hat bereits drei funktionsfähige Prototypen fertiggestellt.

Die Kamera kann Belichtungszeiten von bis zu 1/200.000 Sekunden realisieren und zwischen Iso 100 bis 400 bei Farb- und von Iso 400 bis 1.600 bei monochromen Aufnahmen eingestellt werden. Das Kameragehäuse ohne Objektiv misst 111 x 108 x 79 mm und wiegt 862 Gramm. Im Lieferumfang befindet sich ein Nikon 50mm F1.8 D.

Noch ist die Finanzierung der Edgertronic nicht abgeschlossen. Die erforderlichen 97.900 US-Dollar sind mit einem derzeitigen Stand von etwa 53.000 US-Dollar noch nicht erreicht. Das Projekt läuft noch bis zum 7. Oktober 2013.



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