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Hochbegabt in der IT:
Plötzlich Besserwisser

Das komplexe Problem ist schnell gelöst, aber die Kollegen verstehen es immer noch nicht? Für Hochbegabte kann das frustrierend sein. Mehr Freiräume würden helfen.
/ Torsten Landsberg
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Dass Hochbegabte Individualismus schätzen, heißt nicht, dass sie nicht im Team arbeiten wollen. (Bild: RosZie/Pixabay)
Dass Hochbegabte Individualismus schätzen, heißt nicht, dass sie nicht im Team arbeiten wollen. Bild: RosZie/Pixabay

Irgendwann im Leben stellen sich vermutlich die meisten Menschen eine sehr grundlegende Frage: Was hätte aus mir werden können, wenn ...? Besonders frustrierend dürfte das Durchkauen womöglich verpasster Gelegenheiten sein, wenn es nicht nur an eigenen Entscheidungen liegt, sondern weil verborgenes Potenzial übersehen und nicht gefördert wurde.

Rund zwei Prozent der Bevölkerung sind hochbegabt. Zu diesem exklusiven Kreis darf sich zählen, wer einen Intelligenzquotienten von mindestens 130 hat. Unter ihnen sind auch sogenannte Späterkannte: Hochbegabte, deren Talente nicht schon zu Schul- und Jugendzeiten oder im jungen Erwachsenenleben entdeckt wurden, sondern nachdem grundlegende Entscheidungen des Lebens bereits getroffen sind.

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